Neue Hautarztpraxis stärkt Versorgung in der Oberlausitz
kooperative Lösung in Ebersbach-Neugersdorf
In Ebersbach-Neugersdorf gibt es seit Dienstag, 19.05.2026, ein neues Angebot für die ambulante Hautbehandlung. Am Klinikum Oberlausitzer Bergland hat die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen eine dermatologische Eigenpraxis eröffnet. Damit soll die hautärztliche Versorgung in der Oberlausitz wohnortnah verbessert werden.
Vorgestellt wurde die Praxis bei einer Eröffnungsveranstaltung am Freitag, 22.05.2026. Nach Angaben der Beteiligten reagiert das Projekt auf eine Unterversorgung im Planungsgebiet Löbau-Zittau, die seit Oktober 2020 besteht. Trotz Bemühungen konnte dort bisher kein neuer Hautarzt für eine eigene Niederlassung gewonnen werden.
Kooperation zwischen KV Sachsen, Uniklinik Dresden und KlinikumDie neue Praxis entstand auf Initiative der KV Sachsen in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden. Das Universitätsklinikum stellt die ärztliche Expertise vor Ort bereit, das Klinikum Oberlausitzer Bergland überlässt die Praxisräume. Die KV Sachsen trägt die Gesamtverantwortung für den Betrieb.
In der Praxis arbeiten zwei Ärztinnen, die über das Universitätsklinikum Dresden im Rahmen einer Arbeitnehmerüberlassung eingesetzt werden.
Welche Leistungen angeboten werdenZum Angebot gehören allgemeine dermatologische Leistungen sowie allergologische Diagnostik und Behandlung. Die Versorgung erfolgt sowohl in der Praxis als auch per Videosprechstunde. Zudem ist das Angebot an das telemedizinische Projekt „Dermatologisches Telekonsil“ angebunden.
Vertreter aus Politik und Gesundheitswesen bei EröffnungBei der Vorstellung der Praxis waren unter anderem die KV-Sachsen-Vorstände Dr. med. Stefan Windau und Dr. med. Manuela Sipli, Vertreter des Universitätsklinikums Dresden mit Prof. Uwe Platzbecker und Janko Haft sowie Staatssekretärin Dagmar Neukirch aus dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt anwesend. Ebenfalls dabei waren Prof. Dr. med. Stefan Beissert, Vertreter des Klinikums Oberlausitzer Bergland, Krankenkassen sowie die in der Praxis tätigen Ärztinnen und Mitarbeiterinnen.
„Die Sicherstellung der ambulanten Versorgung gehört zu den zentralen Aufgaben der KV Sachsen – gerade im ländlichen Raum stehen wir dabei vor großen Herausforderungen“, erklärte Dr. med. Stefan Windau, Vorstandsvorsitzender der KV Sachsen.
Mit dem neuen Standort setzen die Partner auf ein kooperatives Modell zwischen ambulanter und stationärer Versorgung. Für Patienten in Ebersbach-Neugersdorf und der Oberlausitz bedeutet das vor allem kürzere Wege und ein zusätzliches hautärztliches Angebot in der Region.
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