Probewohnen Eisenhüttenstadt
Vier Wochen Alltagstest mit Einblicken in Wohnen und Arbeit
In Eisenhüttenstadt hat eine neue Runde des Projekts Probewohnen begonnen. Seit Montag, 11.05.2026, leben die diesjährigen Teilnehmer für vier Wochen in der Stadt. Ziel ist es, den Alltag vor Ort kennenzulernen und zu prüfen, ob Eisenhüttenstadt als neuer Lebensmittelpunkt infrage kommt.
Nach Angaben der Stadt kommen die Probebewohner in diesem Jahr aus Berlin, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Zur Gruppe gehören ein Paar, eine Rentnerin, ein Single sowie ein Familienvater, der neue Perspektiven für sich und seine Familie sucht.
Begrüßung zum Start des AufenthaltsBegrüßt wurden die Teilnehmer zum Auftakt von Bürgermeister Marko Henkel, Projektleiterin Julia Basan sowie den Projektpartnern und Wohnungsgebern Enrico Hartrampf von der Eisenhüttenstädter Gebäudewirtschaft GmbH und Stanley Fuls von der Eisenhüttenstädter Wohnungsbaugenossenschaft eG.
Bereits beim ersten Kennenlernen ging es um Themen wie Wohnen, Arbeit, Lebensqualität und die Erwartungen an die kommenden Wochen.
Programm mit Einblicken in den AlltagWährend des Aufenthalts ist ein abwechslungsreiches Programm geplant. Neben Stammtischrunden und gemeinsamen Aktivitäten sollen die Probebewohner auch selbst aktiv werden. Vorgesehen sind unter anderem ein Praktikum, Gespräche mit regionalen Unternehmen sowie ein Tag im Ehrenamt. So sollen sie Vereine und engagierte Menschen in Eisenhüttenstadt kennenlernen.
Außerdem sollen die Teilnehmer ihren persönlichen Lieblingsplatz in der Stadt entdecken und mit einem Foto sowie einer kurzen Beschreibung festhalten. Damit sollen individuelle Eindrücke von Eisenhüttenstadt sichtbar werden.
„Eisenhüttenstadt bietet Raum für neue Perspektiven: beruflich, familiär und persönlich. Mit dem Probewohnen möchten wir Menschen die Möglichkeit geben, unsere Stadt ganz authentisch kennenzulernen: nicht als Besucher, sondern als Teil des Alltags“, erklärt Bürgermeister Marko Henkel.
„Das Probewohnen lebt vom direkten Austausch und davon, die Stadt nicht nur zu besuchen, sondern wirklich zu erleben“, sagt Projektleiterin Julia Basan.
Foto: Kepler
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