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Lübbenau startet Wärmeplanung

Orientierung für künftige Wärmeversorgung vor Ort

Oberspreewald-Lausitz (OSL)
Donnerstag 12. März 2026
Niederlausitz
3 min
Kategorie:
Politik & Kommunales

Die Stadt Lübbenau/Spreewald hat mit der Erstellung einer kommunalen Wärmeplanung begonnen. Ziel ist es, langfristige Perspektiven für eine klimafreundliche und verlässliche Wärmeversorgung in der Stadt zu entwickeln und die Bürger frühzeitig über Möglichkeiten des Heizens ohne fossile Brennstoffe zu informieren.

Was die kommunale Wärmeplanung leisten soll

Die kommunale Wärmeplanung ist ein strategischer Plan, mit dem Städte und Gemeinden eine umweltfreundliche Wärmeversorgung aufbauen wollen. Hintergrund ist das Bundes-Klimaschutzgesetz, das festlegt, dass Deutschland bis zum Jahr 2045 treibhausgasneutral werden soll. Die Wärmewende ist dafür ein wichtiger Baustein.

In Lübbenau/Spreewald wird im Rahmen der Wärmeplanung untersucht,

  • welche erneuerbaren Energiequellen vor Ort genutzt werden können, etwa Wärme aus dem Erdreich oder Solarenergie,
  • welche nichtvermeidbare industrielle Abwärme, zum Beispiel aus einem Rechenzentrum, eingebunden werden kann,
  • in welchen Stadtbereichen sich der Ausbau von Wärmenetzen besonders anbietet,
  • wie verschiedene Bereiche zusammenarbeiten können und welche Organisationen oder Unternehmen beteiligt sind.

Der Wärmeplan ist als langfristiges Werkzeug angelegt und wird regelmäßig überarbeitet, damit er zu neuen Technologien und gesetzlichen Vorgaben passt.

Keine Verpflichtungen für Bürger und Stadt

Wichtig: Aus der kommunalen Wärmeplanung ergeben sich keine Verpflichtungen für Bürger und für die Stadt Lübbenau/Spreewald. Der Wärmeplan dient ausschließlich als Orientierung und Informationsgrundlage.

Er zeigt mögliche Wege für eine klimafreundliche Wärmeversorgung auf und kann als Grundlage für zukünftige Planungen dienen. Konkrete Entscheidungen zu Investitionen oder technischen Lösungen werden damit nicht vorweggenommen.

Offener Prozess mit Beteiligung vor Ort

Die Stadt Lübbenau/Spreewald hat für die Erstellung der kommunalen Wärmeplanung ein Konsortium aus der DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH und der Integral Projekt GmbH & Co. KG beauftragt.

Der Erstellungsprozess ist bewusst offen gestaltet. Wichtige lokale Akteure sowie die Öffentlichkeit werden regelmäßig über den Projektfortschritt informiert und können sich im Verlauf des Entstehungsprozesses zum Beispiel durch Stellungnahmen beteiligen.

In den kommenden Wochen werden zunächst die für die kommunale Wärmeplanung notwendigen Datensätze gesammelt und ausgewertet.

Information beim Stadtforum am 22. April

Im Rahmen des Stadtforums am Montag, 22.04.2024, soll ausführlicher über das Projekt der kommunalen Wärmeplanung in Lübbenau/Spreewald informiert werden. Weitere öffentliche Veranstaltungen sind im Jahresverlauf geplant.

Aktuelle Informationen zum Projekt stellt die Stadt über die Internetseite www.klima-luebbenau.de bereit.

Rechtlicher Rahmen in Bund und Land Brandenburg

Das Gesetz für die Wärmeplanung und zur Dekarbonisierung der Wärmenetze ist am 01.01.2024 in Kraft getreten. Es verpflichtet die Länder, flächendeckend Wärmepläne zu erstellen. Auf Landesebene wird die Verantwortung an die Kommunen übertragen.

Im Land Brandenburg regelt die Brandenburgische Wärmeplanungsverordnung (BbgWPV) vom 22.07.2024 die Umsetzung des Bundesgesetzes. Kommunen mit weniger als 100.000 Einwohnern sind verpflichtet, ihre kommunale Wärmeplanung bis zum 30.06.2028 vorzulegen.

Finanzierung ohne Belastung für die Stadt

Die Finanzierung der kommunalen Wärmeplanung wird durch den Bund sichergestellt. Die Erstattung der Kosten an die Brandenburger Kommunen erfolgt über das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung gemäß § 5 BbgWPV.

Für die Stadt Lübbenau/Spreewald entsteht durch die Erstellung der Wärmeplanung somit keine finanzielle Belastung.


Grafik: DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH

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