Was wir vom Garten über die Gesellschaft lernen können
Kostenfreier Abend im Audimax mit Austausch vor Ort
In Cottbus lädt die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg zu einer öffentlichen Vorlesung ein. Bei Open BTU spricht Prof. Dr. Astrid Schwarz am Mittwoch, 17.06.2026, 17:30 Uhr über die Frage, was sich vom Garten über Gesellschaft lernen lässt.
Die kostenfreie Veranstaltung findet am Zentralcampus der BTU im Audimax 1, Konrad-Wachsmann-Allee 3, 03046 Cottbus, statt. Im Anschluss an den Vortrag ist Zeit für Fragen und den Austausch mit der Referentin.
Worum es in der Vorlesung gehtUnter dem Titel „Vom Garten über Gesellschaft lernen?“ geht es um Gärten als Natur-Kultur-Gefüge. Sie werden in der Ankündigung als Orte beschrieben, an denen sich technische, ästhetische, soziale, politische und ökonomische Beziehungen zur Natur zeigen. Dabei können Gärten harmonische, aber auch konflikthafte Auseinandersetzungen mit Natur sichtbar machen.
Die Vorlesung greift zudem die Frage auf, was sich durch gärtnerische Praxis über diese vielschichtigen Gefüge lernen lässt. Damit richtet sich das Angebot an alle, die sich für gesellschaftliche Fragen, Naturverhältnisse und wissenschaftliche Perspektiven darauf interessieren.
Über die ReferentinProf. Dr. Astrid Schwarz forscht und lehrt zur Geschichte und Philosophie der Technikwissenschaft. Sie untersucht soziotechnische Konstellationen und Objekte in ihrer Umwelt und beschäftigt sich mit experimentellen Formaten sowie kreativem Arbeiten in Wissenschaft, Kunst und Alltag.
Seit 2017 hat sie den Lehrstuhl Allgemeine Technikwissenschaft an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg inne. Zuvor war sie unter anderem an der ETH Zürich, der Technischen Universität Darmstadt und der Maison des Sciences de l’Homme in Paris tätig.
Open BTU als öffentliches BildungsformatDie Vorlesungsreihe Open BTU bietet öffentliche Einblicke in verschiedene Wissensgebiete. Im Sommersemester standen nach Angaben der Universität Themen zu Demokratie, Denkmalschutz, Plattenbauweise und dem Garten als Spiegel der Gesellschaft auf dem Programm.
Das Format wird vom Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung der BTU getragen. Es soll lebenslanges Lernen unterstützen und den Wissens- und Ideentransfer in der Region fördern, indem gesellschaftlich relevante Fragen aufgegriffen werden.
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