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Starten gemeinsam die erste LEAG-GigawattFactory: v.l.n.r. Spree-Neiße-Landrat Martin Heusler, LEAG-Chef Adi Roesch, die Forster Bürgermeisterin Simone Taubenek, Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke sowie Dominique Guillou und Thomas Brandenburg, die bei der LEAG das grüne Zukunftsgeschäft verantworten.
Starten gemeinsam die erste LEAG-GigawattFactory: v.l.n.r. Spree-Neiße-Landrat Martin Heusler, LEAG-Chef Adi Roesch, die Forster Bürgermeisterin Simone Taubenek, Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke sowie Dominique Guillou und Thomas Brandenburg, die bei der LEAG das grüne Zukunftsgeschäft verantworten.
Foto: Andreas Franke

Ein Giga-Moment auch für Lausitzer Familien

Was der Start der LEAG GigawattFactory für die Zukunft der Region bedeutet

Montag 28. September 2026

Die Errichtung von Solar-, Wind- und Batteriespeicherparks klingt sicher eher nach einer Wirtschaftsnachricht. Das hier gehört aber unbedingt in unser Familienmagazin – weil es Zukunft für unsere Region, für Wohlstand und künftige Jobs in der Lausitz bedeutet. Am 21. September hat die LEAG unter dem Motto „GigaOne“ ihre erste GigawattFactory gefeiert. Das Besondere an dem Konzept: es verknüpft Energiegewinnung aus Sonne und Wind mit einem riesigen Batteriespeicher, sodass erneuerbare Energie in der Perspektive quasi rund um die Uhr zur Verfügung gestellt werden kann. Mit dem ersten großen Solar- und Windpark sowie dem Baustart für Europas derzeit größten Batteriespeicher im Raum Jänschwalde kann man das in der Lausitz nun schon anfassen, es ist Realität. Der Umbau der LEAG zu einem der größten Erzeuger erneuerbarer Energie in Europa läuft auf vollen Touren. Mehr als eine Milliarde Euro hat sie dafür schon in die Lausitz investiert – und etliche weitere Projekte mit Solarparks, Windparks und Batteriegroßspeichern angeschoben. Sie wird hier Europas größten Batteriespeicherpark und Deutschlands größtes Zentrum erneuerbarer Energieerzeugung an Land errichten. Derzeit bewirbt sie sich um den Neubau flexibler, wasserstofffähiger Gaskraftwerke – und wird sicher auch hier zumindest ein Megaprojekt in die Lausitz holen. Der Effekt für die Lausitz: sie bleibt Energieregion als Voraussetzung für Industrie. Und sie hat die Nase vorn, wenn es um klimafreundliche Energie geht. Genau die ist inzwischen ein Top-Kriterium für die Ansiedlung von Industrie. Selbst für TESLA war es ein zentrales Argument, dass Brandenburg über viel Wind- und Solarenergie verfügt. Mit Industrie kommen auch Forschung und Entwicklung und viele indirekte Jobs. Das gibt Familien und kommenden Generationen Sicherheit und Heimat.

Wer immer noch für Kohle und Atom kämpft und den menschgemachten Klimawandel negiert, schadet mit einem Blick in die Realität der Lausitz und der Zukunft unserer Kinder. Denn wir haben inzwischen wirklich gute Voraussetzungen für eine neue, nachhaltige Industrialisierung. Das sah vor rund zehn Jahren noch ganz anders aus. Damals hat sich die Angst verbreitet, der Kohleausstieg würde den wirtschaftlichen Untergang der Lausitz bedeuten. Nun wirkt der Strukturwandel in vielen öffentlichen Bereichen, das neue Cottbuser Bahnwerk nimmt Anfang 2027 seine zweite und größere Halle in Betrieb, die neue Medizinuniversität nimmt gerade den Studienbetrieb auf, im kommenden Jahr wird auch das zweite Gleis nach Berlin realisiert – und die LEAG investiert Milliarden in den Umbau unserer Energie- und Industrieregion. Natürlich ist in Deutschland vieles im Argen. In der Lausitz gibt es nun aber berechtigte Hoffnung auf mehr Enkeltauglichkeit und viele Gründe für neuen Stolz.