Lausitz.online Logo

Ratgeber

Erkältungszeit bei Kleinkindern
Neu
Top
Tipp

Erkältungszeit bei Kleinkindern

Was Eltern wissen sollten

Wenn die Temperaturen sinken und das Wetter ungemütlich wird, beginnt für viele Familien eine herausfordernde Zeit: die Erkältungssaison. Besonders Kleinkinder zwischen einem und drei Jahren sind häufig betroffen. Warum das so ist, welche Symptome typisch sind und was Eltern tun können, um ihre Kinder zu unterstützen – das erklären wir in diesem Artikel. Warum sind Kleinkinder so oft erkältet? Das Immunsystem kleiner Kinder ist noch nicht vollständig ausgereift. In den ersten Lebensjahren müssen sie erst lernen, mit Viren und Bakterien umzugehen. Dazu kommt: Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren entdecken die Welt aktiv – sie nehmen Spielzeug in den Mund, stecken ihre Finger überall hinein und haben engen Kontakt zu anderen Kindern, z. B. in der Kita. Das macht eine Ansteckung fast unvermeidlich. Laut Kinderärzten sind 8 bis 12 Infekte pro Jahr bei Kleinkindern völlig normal. Besonders in den Herbst- und Wintermonaten häufen sich diese Infektionen, weil sich die Erreger durch trockene Heizungsluft und häufiges Zusammensein in Innenräumen schneller verbreiten. Typische Symptome einer Erkältung Eine Erkältung (auch grippaler Infekt...
Mehr lesen...
Kürbiskopf & Kastanienkind
Neu
Top
Tipp

Kürbiskopf & Kastanienkind

So wird aus Herbstfrüchten ein buntes Ferienprogramm

Der Herbst liefert reichlich Bastelmaterial frei Haus und die Ferien sind die perfekte Gelegenheit, daraus gemeinsam etwas zu machen. Den Anfang macht eine Schatzsuche im Wald oder Park: Kastanien, Eicheln, Bucheckern, bunte Blätter und kleine Äste wandern in den Sammelbeutel und anschließend auf den Basteltisch. Früchte vor dem Weiterverarbeiten ein, zwei Tage trocknen lassen, Blätter pressen. Aus Kastanien entstehen mit Zahnstochern Tiere und Fantasiefiguren, Eicheln werden mit etwas Farbe zu kleinen Wichteln. Blätter bemalen oder zu Girlanden und Fensterbildern verarbeiten. Wer mag, gestaltet aus den Fundstücken einen Türkranz oder eine Tischdeko. Auch in der Küche hat der Herbst einiges zu bieten. Der Klassiker ist der Kürbis und der schmeckt nicht nur als cremige Suppe, sondern auch im Ofen geröstet, als Kürbispasta oder süß verarbeitet in Muffins und Kuchen. Und selbst die Kürbiskerne werden gewaschen, gewürzt und im Ofen geröstet noch zum knusprigen Snack. Kinder können beim Aushöhlen, Teigrühren und Dekorieren prima mithelfen. Kurz vor Halloween muss der Kürbis dann als Geist herhalten. Dazu mit dem Kind ein Motiv auf der...
Mehr lesen...
Sicher durch die dunkle Jahreszeit
Neu
Top
Tipp

Sicher durch die dunkle Jahreszeit

Wenn die Temperaturen sinken und das Wetter ungemütlich wird, beginnt für viele Familien eine herausfordernde Zeit: die Erkältungssaison. Besonders Kleinkinder zwischen einem und drei Jahren sind häufig betroffen. Warum das so ist, welche Symptome typisch sind und was Eltern tun können, um ihre Kinder zu unterstützen – das erklären wir in diesem Artikel. Sicher durch die dunkle Jahreszeit Wenn die Tage kürzer werden, die Dämmerung früher einsetzt und Regen, Nebel oder Schnee die Sicht erschweren, verändert sich auch der Alltag mit Kleinkindern. Gerade Kinder von 0–3 Jahren können die Gefahren noch nicht zuverlässig erkennen oder einschätzen. Sie brauchen deshalb die besondere Aufmerksamkeit der Erwachsenen – zu Hause, auf dem Weg zur Kita und im Straßenverkehr. Sehen und gesehen werden In der dunklen Jahreszeit ist gute Sichtbarkeit ein wichtiger Schutz. Helle Kleidung, reflektierende oder blinkende Elemente an Kleidung oder Kinderwagen helfen dabei, dass Eltern und Kinder von anderen Verkehrsteilnehmern früher wahrgenommen werden. Dabei gilt: Kinder unter 3 Jahren sind noch nicht selbständig im Straßenverkehr unterwegs. Sie...
Mehr lesen...
Stillen und Berufstätigkeit
Neu
Top
Tipp

Stillen und Berufstätigkeit

4 min
Stilldauer allgemein Das natürliche Abstillalter liegt beim Menschen zwischen 2,5 und 7 Jahren. In vielen menschlichen Gesellschaften wurden/werden die Kinder 3-4 Jahre gestillt. Bis in die 2000er-Jahre hinein gab es hierzulande aufgrund mangelnder Informationen oft nur eine kurze Stilldauer von nur wenigen Monaten. Heute stillen immer mehr Mütter aufgrund der enormen gesundheitlichen Vorteile (u.a. Stärkung des Immunsystems für das Kind, Reduktion des Krebsrisikos für die Mutter) oft zwei Jahre oder länger, wie auch von der WHO empfohlen. Im Idealfall beenden Mutter und Kind im gegenseitigen Einvernehmen die Stillbeziehung. Berufstätigkeit ist sicherlich kein zwingender Abstillgrund, viele Mütter kombinieren Stillen und Arbeiten ganz einfach. Die Wiederaufnahme der Berufstätigkeit der Mutter nach der Elternzeit bedeutet eine große Umbruchphase für das Kind, schließlich ist die Mutter als Hauptbezugsperson mehrere Stunden abwesend und das Kind wird von anderen Personen in einer anderen Umgebung betreut (wenn nicht im Homeoffice gearbeitet wird), was z. T. sehr stressig für das Kind sein kann. Hierbei wirkt weiteres Stillen...
Mehr lesen...
Eine verlässliche Gesundheitsversorgung ist das A und O für Familienplanung.
Neu
Top
Tipp

Versorgung mit Zukunft

Wie die Lausitz ihre Medizin neu aufstellt

Das Baby ist da – und damit beginnt eine Beziehung zum Gesundheitssystem, die ein Leben lang hält. Nach Hebammen, Geburtshelfern und Kinderklinik werden Kinderarzt, Hausarzt, Therapeuten, Sanitätshaus und im Ernstfall das Krankenhaus wichtig. Für Familien ist deshalb nicht nur entscheidend, wie sicher die Geburt begleitet wird. Ebenso bedeutsam ist die Frage: Wer kümmert sich danach – heute und in zehn oder zwanzig Jahren? Die Frage ist oft mit Sorge verbunden – und das nicht ganz unbegründet. In vielen Teilen der Lausitz ist es mühsam, eine Hausarztpraxis zu finden, die neue Patienten aufnimmt. Besonders spürbar ist das für Jugendliche, die aus der kinderärztlichen Versorgung herauswachsen. Gleichzeitig altert die Ärzteschaft selbst – und schließt eine Praxis, müssen sich die vormals sicher versorgt geglaubten Patienten neu kümmern. Doch zur Wahrheit gehört auch: Die Region ist längst im Aufbruch und arbeitet intensiv daran, die medizinische Versorgung neu zu organisieren. Kommunen, Kassenärztliche Vereinigungen, Kliniken und nicht zuletzt die neue Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL-CT) suchen nach Lösungen. Der...
Mehr lesen...
Mit unseren Tipps landen Eltern und Kids einen Volltreffer bei der Vereinswahl.
Neu
Top
Tipp

Ball oder Schläger?

Welcher (Sport-)Verein passt zu meinem Kind?

Die Lausitz ist eine Sportregion und Cottbus eine Sportstadt – nicht nur wegen Olympiamedaillen, Energie Cottbus oder der traditionsreichen Sportschule. Vor allem der Breitensport ist tief im Alltag verankert. Anfang 2026 waren allein in Cottbus fast 27.000 Menschen in 143 Sportvereinen organisiert. Bei knapp 100.000 Einwohnern ist damit gut jeder Vierte Vereinsmitglied. Die Zahlen sehe in den weiteren Lausitzer Städten ähnlich aus. Für Kinder ist Vereinssport mehr als eine zusätzliche Portion Bewegung. Sie lernen Regeln, Verbindlichkeit und Teamgeist, erleben Erfolge und Niederlagen und wachsen an Herausforderungen. Nur: Welcher Sport soll es sein? Zwischen Fußballplatz, Schwimmhalle, Reitstall und Judomatte ist die Auswahl groß – und die populärste Sportart nicht automatisch die passende. Welche Sportart passt zu meinem Kind? Der wichtigste Hinweis kommt vom Kind selbst. Wer am liebsten rennt und Bälle jagt, bringt andere Voraussetzungen mit als ein Kind, das konzentriert an einer Bewegung feilt oder Musik und Rhythmus liebt. Eltern können bei der Vorauswahl ein paar Fragen stellen: Lieber Team oder viel Eigenverantwortung? Viel...
Mehr lesen...
Finanz-Update für Eltern
Neu
Top
Tipp

Finanz-Update für Eltern

Zuschüsse und Absicherungen in Brandenburg

4 min
Die finanzielle Belastung für Familien bleibt hoch. Zwischen steigenden Lebenshaltungskosten und politischen Sparzwängen stellt sich im laufenden Jahr die Frage: Welche Unterstützung kommt verlässlich auf dem Familienkonto an, was ändert sich, und wo herrscht aktuell Unsicherheit? Aktueller Stand: Diese Hilfen fließen verlässlich Einige Kernleistungen sichern den familiären Alltag ab: Erhöhte Sockelbeträge : Das bundesweit einheitliche Kindergeld sichert Familien mit 259 Euro pro Kind und Monat ab. Zusatzhilfe bei geringem Einkommen : Reicht der Verdienst knapp für den Lebensunterhalt, entlastet der Kinderzuschlag mit bis zu 297 Euro monatlich pro Kind. Finanzspritze für den Familienurlaub : Das Brandenburger Familienministerium gewährt gezielte Ferienzuschüsse beim LASV Brandenburg. Familien mit geringem Einkommen oder in besonderen Belastungssituationen erhalten 10 Euro pro Übernachtung und mitreisendem Familienmitglied (für 2 bis maximal 13 Nächte). Wichtige Änderungen: Erleichterung für die Haushaltskasse Einige Anpassungen bringen konkretes Geld oder strukturelle Stabilität: Mehr Steuerbonus : Der steuerliche Kinderfreibetrag...
Mehr lesen...