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Kolumnen

Lausitz-Mummy: Zeitumstellung
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Lausitz-Mummy: Zeitumstellung

Im Oktober wird wieder an den Zeigern der Uhr gedreht, wobei ich fürchte, dass dies nur in wenigen Familien noch händisch gemacht wird. Die meisten Uhren stellen sich selber um und klassische, analoge Uhren mit Ziffernblatt scheinen mir eine aussterbende Spezies. Ob analog oder digital: Für uns heißt die herbstliche Uhrenumstellung, dass wir eine Stunde mehr Zeit haben für eine Lieblingsbeschäftigung unserer Wahl. Auch die Kinder. Das ist bei dem einen Lesen, beim anderen social media und bei der Dritten schlafen. Am Abend nach der Zeitumstellung stehen wir dann allerdings vor dem Problem, dass die neue Zu-Bett-Geh-Zeit nicht mehr mit der gewohnten übereinstimmt. Theoretisch müsste ich alle eine Stunde früher als üblich ins Bett stecken, was sie natürlich ziemlich blöd finden. Aber erfahrungsgemäß hat sich der neue Tag-Nacht-Rhythmus nach ein paar Tagen eingependelt. Viel anspruchsvoller ist für uns die Zeitumstellung zum Ende der Sommerferien. Mittlerweile sind alle unsere Kinder so alt, dass sie am Wochenende gern lange schlafen, was ich als leidenschaftliche Langschläferin sehr zu schätzen weiß. Das gilt natürlich umso mehr für...
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Als Gruppe fliegen Kraniche in der unverkennbaren V-Formation – mit einem erfahrenen Leitvogel an der Spitze und den Nachzüglern, welche vom Sog profitieren, den der Leitvogel mit seinem Flügelschlag erzeugt. Durch diese Flugformation sparen die Vögel bis zu einem Fünftel an Energie – ein entscheidender Vorteil auf ihrer beschwerlichen Reise.
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Vögel in Reiselaune

Zugvogel-Zeit in der Lausitz

Während für uns mit dem Sommer auch vorerst die Urlaubssaison endet, beginnt in der Tierwelt eine der spannendsten Reisezeiten. Millionen Vögel verlassen ihre Brutgebiete und ziehen vor Wintereinbruch in Richtung Süden. Nicht die Kälte selbst treibt sie fort, sondern vor allem der winterliche Futtermangel. Wo es in der kalten Jahreszeit an Nahrung mangelt, weichen Vögel in günstigere Regionen aus. Winter in der Heimat oder im Ausland? Ob ein Vogel den Winter im Süden verbringt, hängt von seinem Fressverhalten ab. Gerade Insekten werden im Winter rar, weshalb überwiegend insektenfressende Vögel in vielversprechendere Regionen abwandern. Körnerfresser wie der Spatz und die Kohlmeise finden hierzulande auch im Winter genügend Nahrung und machen es sich in der Heimat bequem. Einige Vogelarten sind bei der Wahl ihres Winterquartiers weniger entschlossen – ein Teil der Population fliegt nach Süden, während der Rest zu Hause bleibt. Mit dem Klimawandel und milderen Temperaturen im Winter entscheiden sich immer mehr Zugvögel, in ihrer Heimat zu überwintern. So verzichtet die Amsel als ursprünglicher Zugvogel nun fast gänzlich auf den...
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Zaun statt Gewehr
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Zaun statt Gewehr

Der richtige Weg zur Koexistenz von Wolf und Weidetier

Wohl jedes Kind und jeder Erwachsene kennt das Märchen vom Wolf und den sieben Geißlein. Wie bei Rotkäppchen kommt der Wolf in der Geschichte nicht gerade gut weg – er ist böse, hinterlistig und eine Gefahr für wehrlose Tiere. Dieses Märchenverständnis vom Wolf hat sich nachhaltig in unseren Köpfen verankert und wird in Politik-, Jagd- und Medienkreisen auch heute weiter aufrechterhalten, obwohl sich in der Realität ein ganz anderes Bild abzeichnet. Denn als die Wolfsregion schlechthin, beweist die Lausitz, dass das Zusammenleben von Wolf und Weidetier funktioniert und die sechs Geißlein mit vernünftigem Herdenschutz wohl gar nicht erst im Magen des Wolfes gelandet wären. Herdenschutz funktioniert Kaum eine andere Region in Deutschland verfügt über so viel Erfahrung im Zusammenleben von Wolf und Weidetier wie die Lausitz. Schließlich kehrten die ersten Wölfe hier bereits vor mehr als 20 Jahren zurück. Seitdem haben Tierhalter gelernt, wie sie ihre Weidetiere schützen können und was einen guten Schutz ausmacht. So stellen erfahrene Weidetierhalter sicher, dass ihre Herden mit einem ausreichend hohen Elektrozaun geschützt sind, der...
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Warum Pärchen immer mehr auf ihren Kinderwunsch verzichten – und wie sich dieser Trend in der Lausitz verändern könnte.
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Denkanstöße zur Familienpolitik

Teil 1: Die Geburtenrate und der Kinderwunsch

Diese neue Rubrik widmet sich ab sofort wichtigen Fragen für Familien, für die durch die Politik und die maßgeblichen Parteien ganz unterschiedliche Lösungen angeboten werden. Passend zum Titelthema dieser Ausgabe rund um Kaiserschnitt und Geburt schauen wir zur Premiere, wovon Geburtenrate und Kinderwunsch in Familien abhängig sind, welche politischen Maßnahmen Familien hier tatsächlich fördern – und ordnen die Familienpolitik der relevanten Parteien in unserem Land entsprechend ein. Geburten im Sinkflug In Deutschland klafft derzeit eine deutliche Lücke zwischen Wille und Wirklichkeit: Während Umfragen wie die renommierte FReDA-Studie (www.freda-panel.de) weiterhin einen hohen Kinderwunsch bei jungen Paaren messen, ist die tatsächliche Geburtenrate seit 2022 im freien Fall. Wurden 2021 bundesweit noch 1,61 Kinder pro Frau geboren, waren es 2025 nur noch 1,32 Kinder. Das ist umso dramatischer, da die heutige potenzielle Elterngeneration vorwiegend den ebenso geburtenschwachen Jahrgängen der 1990er-Jahre entstammt. Die absolute Zahl der Geburten in Deutschland fiel 2025 so auf den niedrigsten Stand der Nachkriegszeit. Ein Trend,...
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