100 Millionen für Forschung in Bautzen
Geplant sind Forschungsinfrastruktur und Startup-Inkubator.
In Bautzen soll eine Forschungsinfrastruktur für zukunftsfähiges Bauen entstehen. Dafür sollen bis zu 100 Millionen Euro aus Mitteln für die Strukturentwicklung in den Braunkohleregionen einschließlich der Landeskofinanzierung bereitgestellt werden. Auch ein Startup-Inkubator ist vorgesehen.
Die sächsische Staatsregierung machte in ihrer jüngsten Kabinettssitzung zudem den Weg für die Gründung des Deutschen Forschungszentrums für zukunftsfähiges Bauen (DFZ Bau) e. V. frei. Das Kabinett stimmte einer Mitgliedschaft des Freistaates Sachsen in dem Verein zu.
Zu den weiteren vorgesehenen Mitgliedern gehören der Freistaat Thüringen, das Land Baden-Württemberg, das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, die Universität Stuttgart, die Bauhaus-Universität Weimar und die TU Dresden. Über die Pläne informierte das Sächsische Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung.
Bautzens Oberbürgermeister Karsten Vogt erklärt: „Der nächste bedeutsame Schritt ist auf dem Weg zur angewandten Bauforschung am Standort Bautzen vollbracht. Ich danke dem sächsischen Kabinett für diese wegweisende Entscheidung, die den Strukturwandel wieder ein Stück voranbringt.“
Die Gründungsversammlung des Deutschen Forschungszentrums für zukunftsfähiges Bauen mit Unterzeichnung der Gründungsurkunde soll noch in diesem Jahr stattfinden.