L.o Redaktion | Stadt Senftenberg
Senftenbergs Jugend baut neuen Treffpunkt
Rund 40 Schüler haben eine Woche lang an der Freizeitfläche gebaut
An der Briesker Straße in Senftenberg stehen die ersten selbst gebauten Elemente eines künftigen Jugendtreffpunkts. Rund 40 Schüler haben dort eine Woche lang mit einem professionellen Bauteam aus Luckenwalde gearbeitet. Nach Angaben der Stadt werden die neuen Sitzmöglichkeiten bereits genutzt. Der Ausbau der gesamten Freizeitfläche folgt allerdings erst später.
Zehn Boxen als erster Schritt
Beim Baufestival entstanden überdachte Sitzelemente und Holzkonstruktionen. Insgesamt wurden zehn Boxen gebaut, die mit einer Höhe von 3,50 Metern auf die städtische Entwicklungsfläche aufmerksam machen sollen. Dafür kamen rund sechs Kubikmeter Holz zum Einsatz. In der Mitte entstand ein kleiner „Ort der Demokratie“.
Die Stadt wollte mit der Bauwoche Jugendliche aktiv an der Gestaltung ihres künftigen Freizeittreffs beteiligen. Zugleich sollte die gemeinsame Arbeit einen ersten Impuls für die Planung der Gesamtfläche geben. Beim Abschlussfest wurden die neuen Sitzmöglichkeiten bereits ausprobiert.
Zu den Teilnehmern gehörte der Elftklässler Andreas Schneider vom Friedrich-Engels-Gymnasium Senftenberg. Er arbeitete die vollen fünf Tage mit. Sein Fazit: „Es ist ein tolles Gefühl zu sehen, was wir hier gemeinsam geschaffen haben und dass der Platz jetzt schon so gut genutzt wird.“
Detailplanung 2027, Bau 2028 und 2029
Das Baufestival soll nach Darstellung der Stadt die Zeit bis zum eigentlichen Baubeginn überbrücken. Die detaillierte Planung ist für 2027 vorgesehen, der Bau für die Jahre 2028 und 2029. Damit sind die jetzt aufgestellten Holzelemente ein erster nutzbarer Bestandteil auf dem Weg zur geplanten Freizeitfläche.
Künftig soll das Gelände Platz für Basketball, einen Bolzplatz, Volleyball, eine kleine Bühne und einen Skaterparcours bieten. Die Mitteilung der Stadt nennt damit mehrere vorgesehene Nutzungen, beschreibt aber noch keine abgeschlossene Detailplanung.
Förderung und Hoffnung auf dauerhafte Nutzung
Unterstützt wird das Baufestival mit Mitteln der Städtebauförderung durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) sowie das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) des Landes Brandenburg. Die Stadt ordnet das Vorhaben ihrer Stadtentwicklung zu.
Bürgermeister Andreas Pfeiffer begrüßt die Beteiligung der Jugendlichen. Er verbindet damit die Hoffnung, dass die Fläche dauerhaft angenommen wird und sich zu einem lebendigen Treffpunkt entwickelt. Das ist eine Erwartung an die weitere Entwicklung; über die langfristige Nutzung lässt sich aus dem ersten Probesitzen noch nichts ableiten.
Bis zur Umsetzung der Gesamtfläche sollen die gemeinsam gebauten Elemente bereits Gelegenheit zum Treffen bieten.
Foto: Andrea Budich, Stadt Senftenberg
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