Alte Mensa in neuem Glanz und neuer Funktionalität
Umfassend sanierte Mensa der BTU Cottbus-Senftenberg feierlich eingeweiht
Cottbus – Die umfassend sanierte Mensa der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) ist offiziell eröffnet worden. Wissenschaftsstaatssekretär Tobias Dünow, Innenstaatssekretär Frank Stolper, BTU-Präsidentin Prof. Dr. Gesine Grande und die Geschäftsführerin des Studierendenwerks Ost:Brandenburg, Dorit Wehling, weihten das modernisierte Gebäude gemeinsam ein.
Im Rahmen der Sanierung wurden die bauliche Substanz, sämtliche technischen Anlagen, die Ausstattung sowie der Brandschutz auf den aktuellen Stand gebracht. Die Maßnahmen wurden vom Brandenburgischen Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB) umgesetzt. Da eine Sanierung im laufenden Betrieb nicht möglich war, stellte ein zusätzlich errichtetes Interimsgebäude während der Bauzeit die Essensversorgung der Studierenden sicher. Das Land Brandenburg übernahm die Baukosten in Höhe von rund 45,5 Millionen Euro.
Tobias Dünow, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur, betonte die Bedeutung der Mensa für das Campus-Leben:
„Die BTU Cottbus-Senftenberg zeichnet sich durch starke Lehre und exzellente Forschung aus. Aber das Campus-Leben braucht auch Orte der Begegnung und Stärkung. In die klimafreundliche Rundumerneuerung dieser Mensa hat das Land rund 45 Millionen Euro investiert. Ein großer Dank gilt allen Beteiligten sowie dem Studierendenwerk Ost:Brandenburg, das aus einem Bauwerk einen sozialen Raum macht.“
Frank Stolper, Staatssekretär im Ministerium des Innern und für Kommunales, hob den komplexen Projektverlauf hervor:
„Zunächst musste ein Interimsgebäude errichtet werden, um die Versorgung sicherzustellen. Danach folgte die umfassende Sanierung und teilweise Erweiterung des alten Mensagebäudes. Heute ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Für die geleistete Arbeit danke ich allen Beteiligten im BLB.“
BTU-Präsidentin Prof. Dr. Gesine Grande zeigte sich erfreut über die neuen Nutzungsmöglichkeiten:
„Die neue Raumaufteilung folgt dem Prinzip der kurzen Wege und der Inklusion. Ein Kinderspielbereich im Speisesaal und ein innenliegender Aufzug ermöglichen einen barrierefreien Zugang. Gleichzeitig wurde die bestehende Substanz im Sinne der Nachhaltigkeit weitgehend erhalten. Die Mensa bleibt ein vertrauter Ort, der nun neu entdeckt werden kann.“
Dorit Wehling, Geschäftsführerin des Studierendenwerks Ost:Brandenburg, verwies auf die Leistungsfähigkeit der modernisierten Einrichtung:
„Täglich können hier bis zu 2.000 Mahlzeiten ausgegeben werden. Mit 530 Sitzplätzen im Innenbereich und 84 weiteren auf der Terrasse ist die Mensa bestens aufgestellt. Die offene Produktionsküche, moderne Arbeitsbereiche und kurze Wege sorgen für optimale Bedingungen für unsere Beschäftigten.“
Mit der Wiedereröffnung präsentiert sich die Mensa der BTU Cottbus-Senftenberg als moderner, barrierefreier und nachhaltiger Treffpunkt für Studierende und Beschäftigte. Sie verbindet zeitgemäße Infrastruktur mit hoher Aufenthaltsqualität und stärkt damit das Campus-Leben nachhaltig.
Die Realisierung der Baumaßnahmen, begonnen beim Entwurf, über die Planung bis zur Bauüberwachung, erfolgte durch das Cottbuser Büro Hampel Kotzur & Kollegen.
Foto: Martin Adamscheck, Hampel Kotzur & Kollegen | Architekten Ingenieure
Foto: Martin Adamscheck, Hampel Kotzur & Kollegen | Architekten Ingenieure
Foto: Martin Adamscheck, Hampel Kotzur & Kollegen | Architekten Ingenieure
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Foto: BTU / Ralf Schuster
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