Zentralklinikum Elbe-Elster rückt in greifbare Nähe
Nach intensiven Bürgerdialogen und grüner Landes-Ampel stehen alle Zeichen auf Förderung und Fortschritt/ Elbe-Elster überzeugt mit Klinik-Konzept
Die Gesundheitsversorgung im Landkreis Elbe-Elster blickt mit Zuversicht ins neue Jahr: Das Konzept für ein neues Zentralklinikum hat nicht nur in der Bevölkerung Rückhalt gefunden, sondern überzeugt nun auch die Landesebene. Nach Abschluss des umfangreichen Bürgerdialogs im Oktober 2025 und der positiven Einschätzung durch das Land Brandenburg ist der Landkreis auf dem Weg für Fördermittel aus dem Krankenhaus-Transformationsfonds einen Schritt weiter.
„Wir haben Wort gehalten, transparent informiert und die Menschen mitgenommen – jetzt ist es Zeit, die nächsten Schritte zu gehen“, sagt Christian Jaschinski, Landrat des Landkreises Elbe-Elster. „Das Land hat unseren Antrag befürwortet und die Zustimmung der Krankenkassen liegt vor. Damit sind alle Voraussetzungen erfüllt, um eine Förderung durch den Bund erhalten zu können.“
Der Förderantrag nach § 12b Krankenhausfinanzierungsgesetz wurde fristgerecht durch das Land Brandenburg beim Bundesamt für Soziale Sicherung eingereicht. Gegenstand des Antrags ist der Fördertatbestand 1: die Errichtung eines Zentralklinikums mit rund 300 Betten, das moderne stationäre Versorgung mit wohnortnahen Gesundheitszentren in Herzberg, Elsterwerda und Finsterwalde kombiniert. Das beantragte Fördervolumen beläuft sich auf rund 307 Millionen Euro.
Bereits im Herbst 2025 hatten rund 350 Bürgerinnen und Bürger an drei Dialogveranstaltungen in Herzberg, Elsterwerda und Finsterwalde teilgenommen. Dort stellten sich Landrat Jaschinski und Michael Winkler, Geschäftsführer der Elbe-Elster Klinikum GmbH, offen den Fragen zur Finanzierung, Infrastruktur und künftigen medizinischen Versorgung.
„Die Dialoge haben uns Rückenwind gegeben. Wir spüren das Vertrauen und die Erwartung, diesen Prozess gemeinsam zu gestalten“,
so Jaschinski weiter.
Da das Land Brandenburg die Antragsvoraussetzungen umfassend geprüft und das Einvernehmen mit den Krankenkassen hergestellt hat, wird nun noch auf das abschließende Prüfergebnis des Bundes gewartet. „Sollte der Bund keine formalen Mängel feststellen – wovon wir ausgehen – folgt die Erstellung eines Gesamtbescheides durch die Bewilligungsstelle des Landes. Die Chancen dafür stehen sehr gut“, schätzt Landrat Christian Jaschinski den Antragsprozess ein.
Mit dem Zentralklinikum will der Landkreis Elbe-Elster dem demografischen Wandel, dem Fachkräftemangel und der medizinischen Versorgungsrealität der Zukunft proaktiv begegnen. Eine enge Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universität Lausitz ist bereits geplant. So bleibt die Gesundheitsversorgung im Landkreis nicht nur Thema, sondern auch Gemeinschaftsaufgabe.
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