Kinder singen für Kinderrechte
Sternsinger besuchen Landrat Jaschinski in Herzberg und setzen Zeichen gegen Kinderarbeit
Mit Liedern, Segenswunsch und einer klaren Botschaft sind die Sternsinger am 26. Januar 2026 im Kreishaus in Herzberg aufgetreten. Landrat Christian Jaschinski empfing zwölf Kinder, die als Könige verkleidet den traditionellen Segen „Christus mansionem benedicat“ überbrachten und zugleich auf das Schicksal von Millionen Kindern weltweit aufmerksam machten, die von Kinderarbeit betroffen sind.
Die acht- bis zwölfjährigen Sternsinger besuchen die dritte bis sechste Klasse der Elsterlandgrundschule sowie der Grund- und Oberschule „Johannes Clajus“ in Herzberg oder sind Mitglieder des Kinderchores der Kirchengemeinde St. Marien. Ihr diesjähriges Engagement steht unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsinger gegen Kinderarbeit“. Mit ihrer Spendenaktion unterstützen sie Projekte in Bangladesch, darunter die Abdur Rashid Khan Thakur Foundation (ARKTF) in Jessore sowie das Berufsausbildungszentrum der Caritas.
„Ich bin beeindruckt von dem Engagement der Kinder. Sie zeigen, dass man auch in jungen Jahren Verantwortung übernehmen kann – für mehr Gerechtigkeit in der Welt“,
sagte Landrat Christian Jaschinski beim Empfang in der Kreisverwaltung.
Im Vorfeld hatten sich die Kinder intensiv mit dem Thema Kinderarbeit auseinandergesetzt. Mithilfe eines Informationsfilms von Willi Weitzel auf Sternsinger.de sowie begleitender Unterrichtsmaterialien erfuhren sie, wie ihre Spenden konkret helfen: Sie ermöglichen Schulbesuche, schützen vor Ausbeutung und eröffnen neue Zukunftsperspektiven.
Begleitet wurde die Gruppe von Gemeindepädagoge Torsten Jachalke, der das Besuchsprogramm in Herzberg koordinierte. Neben dem Kreishaus standen unter anderem das Rathaus, das Bürgerzentrum, die Kirche, das Gemeindehaus und das Kreiskirchenamt auf dem Plan. Darüber hinaus sind zwischen dem 23. und 30. Januar drei Teams mit jeweils vier Kindern in Herzberg und Umgebung unterwegs, um Haushalte, Geschäfte und Firmen zu besuchen.
„Der Besuch der Sternsinger ist jedes Jahr ein besonderer Moment – nicht nur wegen des Segens, sondern weil er uns daran erinnert, wie wertvoll Bildung ist und wie wichtig der Schutz von Kindern weltweit“,
betonte der Landrat.
Mit Liedern, Kreide und Sammeldose tragen die Sternsinger ihre Botschaft von Hoffnung, Solidarität und Kinderrechten mitten in die Gesellschaft und setzen damit ein deutliches Zeichen gegen Kinderarbeit.
Fotos Pressestelle Kreisverwaltung/ Torsten Hoffgaard
Fotos Pressestelle Kreisverwaltung/ Torsten Hoffgaard
Ähnliche Beiträge
Politik & Kommunales
Zentralklinikum Elbe-Elster rückt in greifbare Nähe

