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Jugend forscht: BTU richtet Regionalfinale aus
Regionale Nachwuchsforschung, neue Projekte, starke Partner
Senftenberg/Cottbus. Die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) hat erstmals den Regionalwettbewerb Brandenburg-Süd von Jugend forscht ausgerichtet. Am Mittwoch, 04.03.2026, präsentierten rund 40 Schüler aus Südbrandenburg und weiteren Brandenburger Regionen ihre Forschungsarbeiten auf dem Campus Senftenberg.
Rund 40 junge Forscher mit 25 ProjektenIm Konrad-Zuse-Medienzentrum der BTU in Senftenberg stellten die Jugendlichen insgesamt 25 eigenständig erarbeitete Forschungsprojekte vor. Vertreten waren die Fachgebiete Biologie, Chemie, Physik, Mathematik, Informatik und Technik.
Die Teilnehmer kamen aus zehn Gymnasien, unter anderem aus Senftenberg, Schwarzheide, Elsterwerda, Cottbus, Beeskow, Frankfurt (Oder) und Potsdam. Acht besonders überzeugende Projekte qualifizierten sich für den Landeswettbewerb Jugend forscht, der am Donnerstag, 26.03.2026, am Emil-Fischer-Gymnasium in Schwarzheide stattfindet.
Aktuelle Themen aus Umwelt, Technik und StrukturwandelDie Jugendlichen beschäftigten sich mit praxisnahen Fragestellungen, zum Beispiel:
- Einfluss von Pestiziden und Fungiziden auf das Wachstum von Nutzpflanzen
- Zerfall von Plastik in Wasser
- Anwendungen von Künstlicher Intelligenz
- Entwicklung eines alltagstauglichen Geräts zur Orientierung für blinde Menschen auf Basis der Echoortung von Fledermäusen
- Energiesystemmodell Lausitz, das den Strukturwandel in der Region anschaulich macht
Damit griff der Wettbewerb Themen auf, die sowohl für die Lausitz als auch für andere Regionen Brandenburgs von Bedeutung sind.
BTU zeigt Campus und ZukunftsprojekteProf. Dr. Peer Schmidt, Vizepräsident für Studium und Lehre der BTU, begrüßte zahlreiche interessierte Besucher, darunter den Bürgermeister der Stadt Senftenberg, Andreas Pfeiffer. Bei einem Rundgang führte er die Gäste zu den Ständen der jungen Forscher und stellte zugleich Projekte des Zentrums für Studierendengewinnung und Studienvorbereitung (College) der Universität vor, darunter das neue VR-Labor.
Jugend forscht Plakette für die BTUIm Rahmen der Preisverleihung erhielt die BTU eine besondere Anerkennung von der Bundesebene des Wettbewerbs. Christine Stahlschmidt, Netzwerkkoordinatorin der Stiftung Jugend forscht e.V. mit Sitz in Hamburg, überreichte Prof. Dr. Peer Schmidt die Jugend forscht Plakette für den neuen Regionalwettbewerb an der BTU.
Land unterstützt frühe Begegnung mit Wissenschaft„Herzlich willkommen in der Jugend forscht Familie“, sagte Christine Stahlschmidt und betonte: „Es war ein sehr schöner Wettbewerb. Ich habe hier sehr zugewandte Menschen erleben dürfen, ein bestens organisiertes Team, tolle Räumlichkeiten. Ich freue mich auf die Zukunft mit der BTU an der Seite von Jugend forscht.“
Patricia Reich, Landesbeauftragte für Schülerwettbewerbe im Brandenburger Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS), hob die Bedeutung des Wettbewerbs für Brandenburg hervor.
„Jugend forscht bietet hervorragende Möglichkeiten, um Schüler frühzeitig an Wissenschaft und Forschung heranzuführen. Wir sind der BTU sehr dankbar, dass sie hier als Partnerunternehmen eingestiegen ist. Das ist für den Wettbewerb und die Teilnehmenden sehr wertvoll und ein Gewinn auf ganzer Linie.“
Mit der Ausrichtung des Regionalwettbewerbs Brandenburg-Süd stärkt die BTU Cottbus-Senftenberg die Vernetzung von Schulen, Wissenschaft und Kommunen in der Lausitz und im Land Brandenburg.
Foto: BTU, Ralf Schuster
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