Langjähriger Einsatz für die Sicherheit der Stadt
Freiwillige Feuerwehr Spremberg/Grodk ehrt verdiente Kameraden
In einer feierlichen Veranstaltung wurden Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Spremberg/Grodk für ihren langjährigen und verlässlichen Dienst ausgezeichnet. Geehrt wurden Feuerwehrangehörige, die seit 10, 20, 30, 40, 60 und sogar 75 Jahren aktiven Dienst leisten. Die Auszeichnungen würdigen Einsatzbereitschaft, Leistungswillen und Treue zur Feuerwehr über viele Jahrzehnte hinweg.
Die Medaillen und Urkunden wurden im Auftrag des brandenburgischen Innenministers René Wilke (SPD) überreicht. In ihren Ansprachen betonten die Festredner die herausragende Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehr für die Sicherheit der Bevölkerung. Gerade in Notlagen sei es unverzichtbar, sich auf Kameraden verlassen zu können, die jederzeit bereit seien zu helfen – unabhängig von Uhrzeit oder persönlichem Aufwand. Auch die regelmäßige Teilnahme an Aus- und Fortbildungen sowie an Übungen wurde als selbstverständlicher Teil dieses Engagements hervorgehoben.
Besonders gewürdigt wurde der älteste anwesende Kamerad, Klaus Richter aus Bühlow/Běła. Der 84-Jährige ist seit 1965 Mitglied der Feuerwehr und blickt auf 60 Jahre aktiven Dienst zurück. Ebenfalls ausgezeichnet wurde Erwin Kuhlee aus Türkendorf/Zakrjow, der seit 1950 der Feuerwehr angehört. Er erhielt die „Medaille für treue Dienste in der Stufe Gold für 75 Jahre“, konnte die Auszeichnung jedoch nicht persönlich entgegennehmen.
Gruß- und Dankesworte überbrachten unter anderem Bürgermeisterin Christine Herntier, Frank Kulik, Fachbereichsleiter Bürgerservice, sowie Christian Balzer von der Stadtwehrführung. Weitere Anerkennung kam von Michael Koch, Sozialdezernent der Kreisverwaltung, Stefan Grothe, Kreisbrandmeister, sowie Frank Mehlow vom Kreisfeuerwehrverband.
Die Ehrungsveranstaltung fand auch in diesem Jahr im besonderen Ambiente der Gaststätte „Kanu-Bootshaus“ der SG Einheit statt und bot einen würdigen Rahmen, um den jahrzehntelangen ehrenamtlichen Einsatz der Feuerwehrkameraden angemessen zu würdigen.
Fotos: Konstanze Schirmer/Stadtverwaltung Spremberg/Grodk
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