Frühlingserwachen mit Schneeglöckchen
Schneeglöckchen – Frühlingserwachen aus der Erde
Wenn der Kräuter Opa im Februar durch Wald und Wiese streift, entdeckt er oft die ersten zarten Schneeglöckchen, die sich mutig durch die kalte Erde kämpfen. Diese kleinen, weißen Blüten sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern haben auch spannende Eigenschaften.
Essbar oder lieber nicht?
Nein, Schneeglöckchen gehören nicht auf den Teller! Die Pflanze enthält Alkaloide, die giftig sind und Übelkeit, Schwindel oder sogar ernsthafte Vergiftungen verursachen können. Also lieber nur mit den Augen genießen!
Schneeglöckchen in der Hausapotheke?
Ja, aber bitte nicht in Eigenregie! In der Pflanzenheilkunde wird ein Wirkstoff aus dem Schneeglöckchen – das Galantamin – genutzt. Es kann unter anderem bei bestimmten Nervenkrankheiten helfen, etwa bei Alzheimer. Aber Achtung: Das ist nichts für den Selbstversuch, sondern Sache der Medizin!
Wie kann man Schneeglöckchen nutzen?
Am besten einfach bewundern! Sie sind ein Zeichen, dass der Frühling naht. Wer einen Garten hat, kann Schneeglöckchen als erste Bienenweide pflanzen – sie liefern den Insekten früh im Jahr wertvollen Nektar.
Also: Schneeglöckchen lieber stehen lassen, sich an ihrer Schönheit erfreuen und dem Frühling ein leises „Willkommen“ zuflüstern!
Peter Franke | Peter Franke
Veranstaltungsort
Burger Straße 1
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