Beeskow erneut als „Kinderfreundliche Kommune“ ausgezeichnet
Engagement für junge Generation gewürdigt
Am 16. Januar 2026 wurde der Stadt Beeskow das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ für weitere drei Jahre überreicht. Die Auszeichnung würdigt das kontinuierliche Engagement der Stadt, die Interessen von Kindern und Jugendlichen nachhaltig in Verwaltung und Stadtentwicklung zu verankern.
Der Verein Kinderfreundliche Kommunen zeichnete Beeskow am Freitag offiziell erneut als „Kinderfreundliche Kommune“ aus. Mit der Siegelverlängerung wird insbesondere der zweite Aktionsplan der Stadt gewürdigt, der an die bereits erfolgreich umgesetzten Maßnahmen des ersten Aktionsplans anknüpft. Beeskow nimmt seit 2020 am Programm „Kinderfreundliche Kommunen“ teil und erhielt 2022 erstmals die Auszeichnung.
Bürgermeister Robert Czaplinski nahm das Siegel im Beisein von Steffen Freiberg, Minister für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, sowie Vertretern des Vereins Kinderfreundliche Kommunen entgegen. Dominik Bär, Geschäftsführer des Vereins, gratulierte der Stadt und hob die Bedeutung der kontinuierlichen Umsetzung von Kinderrechten auf kommunaler Ebene hervor.
„Die erneute Auszeichnung als kinderfreundliche Kommune ist für Beeskow eine große Anerkennung und zugleich ein klarer Auftrag“, erklärte Bürgermeister Robert Czaplinski. „Sie zeigt, dass wir die Perspektiven von Kindern und Jugendlichen ernst nehmen und ihre Bedürfnisse aktiv in unsere Stadtentwicklung einbeziehen. Kinderfreundlichkeit ist kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess, den wir gemeinsam mit Verwaltung, Politik und engagierten Akteuren weiter vorantreiben wollen.“
Das Programm „Kinderfreundliche Kommune“ erstreckt sich bei kleineren Kommunen über einen Zeitraum von vier Jahren, bei größeren Kommunen über fünf Jahre, und kann anschließend verlängert werden. Im ersten Jahr erfolgt eine umfassende Bestandsaufnahme sowie die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen zur Erarbeitung eines Aktionsplans. Nach dessen Bestätigung durch die politischen Gremien prüft der Verein Kinderfreundliche Kommunen e.V. den Aktionsplan und vergibt das Siegel für die anschließenden drei Jahre.
Seit mehr als zehn Jahren begleitet der Verein Kinderfreundliche Kommunen Städte und Gemeinden bei der lokalen Umsetzung der Kinderrechte. Die UN-Kinderrechtskonvention wurde vor über 30 Jahren von Deutschland ratifiziert. Mehr als 60 Kommunen haben sich bundesweit dem Vorhaben „Kinderfreundliche Kommunen“ angeschlossen, darunter Köln, Potsdam, Regensburg, Stuttgart und Wolfsburg. Das Programm basiert auf internationalen Erfahrungen der Child Friendly Cities Initiative von UNICEF und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.
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