Elbe-Elster startet Grünen-Woche-Auftritt mit regionaler Geschichte
Blütenmädchen und Jubiläumsprodukt setzen Zeichen für Wertschöpfung und Herkunft
Elbe-Elster / Berlin – Mit einer persönlichen und zugleich beispielhaften Geschichte startet der Landkreis Elbe-Elster seinen diesjährigen Auftritt auf der Grünen Woche in Berlin. Im Mittelpunkt steht zum Auftakt das „Blütenmädchen“: Inhaberin Mandy Niersberger, deren Wurzeln im Landkreis Elbe-Elster liegen, hat sich in Berlin ein florales Geschäft aufgebaut und sich bewusst dafür entschieden, einen Teil ihrer unternehmerischen Tätigkeit wieder in die Heimat zurückzuverlagern. In Finsterwalde entstand eine Trockenblumen-Manufaktur, die zeigt, dass Kreativität und Unternehmergeist auch im ländlichen Raum erfolgreich wachsen können.
Zur Grünen Woche präsentiert sie den eigens entwickelten Elbe-Elster-Blütenkranz – einen handgefertigten Trockenblumen-Türkranz, der regionale Gestaltung mit einem sozialen Gedanken verbindet. Pro verkauftem Kranz wird ein Euro an den Tierschutzverein Finsterwalde gespendet. Das Produkt steht damit beispielhaft für regionale Wertschöpfung, die Verantwortung und Verbundenheit einschließt.
Der Messeauftritt des Landkreises Elbe-Elster versteht sich dabei nicht nur als Präsentation regionaler Produkte, sondern als gezielte Maßnahme der Wirtschaftsförderung. Ziel ist es, Elbe-Elster als Standort mit Perspektiven sichtbar zu machen – für bestehende Unternehmen ebenso wie für Gründer und Rückkehrer, die Chancen im ländlichen Raum erkennen und nutzen. Diese Mischung aus Bodenständigkeit, Innovationskraft und Unternehmergeist prägt den Auftritt des Landkreises in Berlin.
Zum Auftakt erhielt der Stand auch politische Aufmerksamkeit. Brandenburgs Ministerin für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz, Hanka Mittelstädt, informierte sich bei einem kurzen Besuch über den Landkreisauftritt und unterstrich damit die Bedeutung regionaler Wirtschaft und die Sichtbarkeit ländlicher Räume. Im Rahmen des offiziellen Presserundgangs durch die Brandenburghalle 21a besuchten zudem Dorothee Berger, Vorstandsvorsitzende von pro agro e. V., sowie Brandenburgs erster Erntekönig Christian Braune gemeinsam mit der Ministerin zahlreiche Aussteller der Halle – darunter auch den Stand des Landkreises Elbe-Elster. Dabei stieß insbesondere das Blütenmädchen mit dem Elbe-Elster-Blütenkranz auf großes Interesse.
Die Grüne Woche steht in diesem Jahr unter einem besonderen Vorzeichen: Sie feiert ihr 100-jähriges Jubiläum als internationale Bühne für Landwirtschaft, Ernährung und ländliche Räume. Anlässlich dieses Jubiläums wurde eine besondere Produktinitiative ins Leben gerufen, an der sich alle Aussteller beteiligen konnten. Der Landkreis Elbe-Elster greift diese Idee auf und präsentiert mit dem „Wilden Mönch“ ein eigenes Jubiläumsprodukt, das während der gesamten Messe am Stand Nr. 163 erhältlich ist.
In den kommenden Messetagen setzt der Landkreis Elbe-Elster auf wechselnde Akteure, persönliche Gespräche und direkte Begegnungen am Stand. Die Grüne Woche wird so zum Ort, an dem der Landkreis zeigt, was ihn ausmacht: regionale Verwurzelung, Ideenreichtum und der Anspruch, Zukunft aktiv zu gestalten.
Foto: LKEE/ Social Media Team
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