Landratswahl im Landkreis Oberspreewald-Lausitz
Vorläufiges Wahlergebnis liegt vor, Stichwahl nötig
Senftenberg / OSL, 11. Januar 2026
Am heutigen Sonntag, dem 11. Januar 2026, waren die Bürger im Landkreis Oberspreewald-Lausitz aufgerufen, eine neue Spitze der Kreisverwaltung zu wählen. Die Wahl der Landrätin beziehungsweise des Landrats erfolgt für eine Amtszeit von acht Jahren. Die Kreiswahlleitung informierte im Vorfeld über die rechtlichen Grundlagen sowie den organisatorischen Ablauf der Wahl.
Zur Wahl standen drei Bewerber:
Antje Ruhland-Führer (AfD), Rechtsanwältin, wohnhaft in Schwarzheide
Alexander Erbert (CDU), Beigeordneter und Dezernent für Gesundheit, Jugend und Soziales, wohnhaft in Schwarzheide
Dr. Evgeni Kivman (Tierschutzpartei), Softwareentwickler, wohnhaft in Lübbenau
Nach Schließung der Wahllokale um 18 Uhr begann die öffentliche Auszählung der Stimmen. Die Ergebnisse aus den Wahllokalen und der Briefwahl wurden an die Kreiswahlleitung übermittelt und dort zum vorläufigen Gesamtergebnis für den Landkreis zusammengeführt.
Nach dem aktuellen Stand der Auszählung ergibt sich folgendes vorläufiges Ergebnis:
Alexander Erbert (CDU): [48,8 %]
Antje Ruhland-Führer (AfD): [43,6 %]
Dr. Evgeni Kivman (Tierschutzpartei): [7,6 %]
Ob bereits im ersten Wahlgang eine Entscheidung gefallen ist, richtet sich nach den gesetzlichen Vorgaben des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes. Gewählt ist, wer mehr als 50 Prozent der gültigen Stimmen erhält und zugleich mindestens 15 Prozent der Wahlberechtigten hinter sich vereint. Wird dieses Quorum nicht erreicht, ist eine Stichwahl zwischen den beiden stimmenstärksten Bewerbern vorgesehen.
Die vorläufigen Endergebnisse
Die vorläufigen Endergebnisse zur Wahl der Landrätin beziehungsweise des Landrats sind am Wahltag online abrufbar unter: http://wahl.osl-online.de/AppPortal/lw2026.html
Der Kreiswahlausschuss tritt zur Feststellung des endgültigen Wahlergebnisses am Montag, 12. Januar 2026, im Landratsamt Senftenberg zusammen. Die Sitzung ist öffentlich.
Aus aktueller Sicht ist eine Stichwahl zwischen Frau Ruhland-Führer und Herrn Ebert nötig, weil keine eindeutige Mehrheit erreicht wurde.
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