Als 2015 plötzlich Flüchtlinge in großer Zahl nach Deutschland kamen, standen die Kommunen vor der Herausforderung, sie unterzubringen, ärztlich zu versorgen und Mitmenschlichkeit zu zeigen. Schnell stießen die, die mit diesen Aufgaben betraut waren, an ihre Grenzen. Denn neben diesen grundsätzlichen wollten auch ganz alltägliche Fragen geklärt werden: Woher bekommen die Menschen Kleidung, ein Paar neue Schuhe? Gibt es jemanden, der Spielzeug verschenken würde? Ein Regal? Bettwäsche? Wie in vielen anderen Kommunen auch entstand aus dieser Situation heraus in Spremberg/Grodk die Kleiderkammer der Freiwilligenagentur, deren Träger wiederum die Volkssolidarität ist. Am Donnerstag, dem 22. Januar, wurde der 10. Geburtstag der Kleiderkammer mit einem großen gemeinsamen Frühstück gefeiert. Wichtige Gründungsmitglieder erinnerten sich an die Anfangszeit und den teils mühsamen Weg, um finanzielle Unterstützung zu bekommen sowie Freiwillige, die einfach kräftig mit anpacken, wenn es nötig wurde. Sprembergs Bürgermeisterin Christine Herntier bedankte sich für die ein Jahrzehnt lang geleistete ehrenamtliche Arbeit, die nicht hoch genug zu...
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