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Untersuchungsrahmen für Kupferbergwerk steht

Nächster Schritt im Prüfverfahren, Beteiligung bleibt möglich

Spree-Neiße (SPN)
Dienstag 24. Februar 2026
Niederlausitz
3 min
Kategorie:
Wirtschaft

In Spremberg/Grodk im Landkreis Spree-Neiße ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zum geplanten Kupferbergwerk erreicht. Die Gemeinsame Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg (GL) hat den Untersuchungsrahmen für die vorgeschriebene Raumverträglichkeitsprüfung festgelegt. Damit ist klar, welche Fragen die Vorhabensträgerin Kupferschiefer Lausitz GmbH (KSL) vor Eröffnung des eigentlichen Verfahrens bearbeiten muss.

Was jetzt geprüft werden muss

Auf Grundlage des Untersuchungsrahmens hat KSL nun die Aufgabe, die Verfahrensunterlagen zu erarbeiten. Dazu gehören insbesondere Gutachten und fachliche Darstellungen zu den räumlichen Auswirkungen des Projekts im Umfeld von Spremberg/Grodk.

In den Unterlagen müssen unter anderem folgende Punkte behandelt werden:

  • detaillierte Beschreibung der räumlich relevanten Aspekte des geplanten Bergwerks,
  • Analyse der Auswirkungen auf bestehende und geplante Nutzungen im Raum,
  • überschlägige Prüfung der Auswirkungen auf die Umweltschutzgüter,
  • Darlegung von Wasserbedarf und Wassermanagement des Unternehmens,
  • Untersuchung der vorhabenbedingten Bodensenkungen und ihrer Folgen.

Erst wenn alle geforderten Unterlagen vollständig vorliegen, kann die Raumverträglichkeitsprüfung offiziell eröffnet werden.

Beteiligung von Behörden und Verbänden

Der Untersuchungsrahmen wurde unter Beteiligung der fachlich und räumlich betroffenen öffentlichen Stellen erarbeitet. Grundlage war eine Antragskonferenz am Montag, 24.11.2025, in Cottbus. Dort stellte die Vorhabensträgerin ihre Vorschläge für den Untersuchungsrahmen vor, die anschließend mit den anwesenden Stellen erörtert wurden.

Im Anschluss konnten schriftliche Stellungnahmen eingereicht werden. Über 20 Organisationen nutzten diese Möglichkeit und gaben Hinweise zum Untersuchungsrahmen. Beteiligt waren unter anderem:

  • der Landesverband anerkannter Naturschutzverbände,
  • das Brandenburger Landesamt für Umwelt,
  • der Landkreis Spree-Neiße,
  • die Stadt Spremberg,
  • der Spremberger Wasser- und Abwasserzweckverband SWAZ.

Das Festlegungsprotokoll zum Untersuchungsrahmen ist ab sofort öffentlich einsehbar. Es steht auf der Internetseite der GL unter https://gl.berlin-brandenburg.de/umsetzung-der-raumordnungsplaene/raumvertraeglichkeitspruefung/raumordnungsverfahren-raumvertraeglichkeitspruefungen/raumvertraeglichkeitspruefung-kupferbergwerk-spremberg/ zur Verfügung.

Wie es weitergeht

Sobald KSL die geforderten Gutachten und Unterlagen vorgelegt hat, wird die Raumverträglichkeitsprüfung eröffnet. Nach Einschätzung der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung Berlin-Brandenburg ist damit voraussichtlich nicht vor Ende 2026 zu rechnen.

Im anschließenden Verfahren haben die betroffenen Behörden, Kommunen, Verbände und die Öffentlichkeit die Möglichkeit, sich zu den Prüfunterlagen zu äußern. Die GL wertet alle Stellungnahmen aus und erstellt im Ergebnis der Abwägung eine landesplanerische Beurteilung. Diese stellt das Ergebnis der Raumverträglichkeitsprüfung dar und wird ebenfalls veröffentlicht. Zu den einzelnen Schritten will die GL nach eigenen Angaben rechtzeitig informieren.

Hintergrund: Geplantes Kupferbergwerk bei Spremberg

Die Kupferschiefer Lausitz GmbH plant, im Umfeld der Stadt Spremberg/Grodk im Landkreis Spree-Neiße ein Bergwerk mit Aufbereitungsanlagen zur Gewinnung von Kupfer zu errichten und zu betreiben. Vorgesehen ist der untertägige Abbau von Kupfererz.

In der Raumverträglichkeitsprüfung werden die geplanten Abbauvorhaben in den Abbaufeldern Spremberg/Grodk und Graustein betrachtet. Geprüft werden dabei die möglichen überörtlichen und raumbedeutsamen Auswirkungen des Projekts.

Die Raumverträglichkeitsprüfung ist dem bergrechtlichen Genehmigungsverfahren vorgeschaltet. Dieses würde anschließend vom Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) geführt. Erst in diesem Schritt stehen die vorhabentechnischen Zulassungsfragen im Mittelpunkt.

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