L.o Redaktion | Serbski Institut
Sorbische Termine
Musik, Bücher und Tanz prägen das Programm im September.
Das Sorbische Institut beteiligt sich im September an mehreren Veranstaltungen in Bautzen, Kleinwelka, Königswartha und Schleife. Zum Programm gehören Musik, Buchvorstellungen und ein Vortrag über sorbische Tänze. Hinzu kommen zwei wissenschaftliche Tagungen.
- Montag, 21.09.2026, 17:00 bis 19:00 Uhr, Theaterplatz Bautzen: Der „Happy Monday | Wjesoła póndźela“ zum Internationalen Tag des Friedens bietet Musik mit der Dresdner Brass-Band Banda Communale, Eis und weitere Angebote. Das Sorbische Institut ist Partner der Initiative.
- Dienstag, 22.09.2026, 18:30 Uhr, Schwesternhaus Kleinwelka, Zinzendorfplatz 6–7: Marleen Schindler stellt ihr Buch Ins Herz gesungen. Herrnhutische Wundenmystik in deutschen und sorbischen Liedern der 1740er Jahre vor. Die Studie untersucht am Beispiel der Herrnhuter Brüdergemeine die identitätsbildende Kraft von Sprache in Liedern. Der deutschsprachige Vortrag wird musikalisch umrahmt. Gastgeber sind das Sorbische Institut und der Schwesternhaus Kleinwelka e.V.
- Mittwoch, 23.09.2026, und Donnerstag, 24.09.2026, Opole und Zabrze: Bei der internationalen Konferenz „Minderheiten hinter dem Eisernen Vorhang“ spricht der Historiker Dr. Edmund Pjech über die Sorben in der DDR. Dr. Friedrich Pollack, Historiker und Abteilungsleiter, moderiert die Veranstaltung. Organisiert wird sie vom Forschungszentrum der Deutschen Minderheit in Opole in Kooperation mit dem Sorbischen Institut.
- Samstag, 26.09.2026, 19:00 Uhr, Königswartha: Unter dem Titel „Tanzen verbindet – Sorbische Tänze gestern und heute“ spricht Dr. Theresa Jacobs, Kulturwissenschaftlerin am Sorbischen Institut. Der Vortrag gehört zur Reihe „Sorabistik vor Ort“. Veranstalter ist die evangelische Gemeinde Königswartha.
- Dienstag, 29.09.2026, 18:00 Uhr, Sorbisches Kulturzentrum Schleife: Vorgestellt wird die aktualisierte und erweiterte vierte Auflage des Nachschlagewerks Verschwundene Dörfer im Lausitzer Braunkohlerevier von Frank Förster. Herausgeber Dr. Robert Lorenz, Ethnologe am Sorbischen Institut, präsentiert die Publikation.
Das Buch über die durch den Braunkohlebergbau zerstörten Siedlungen der zweisprachigen Lausitz berücksichtigt Entwicklungen bis 2025. Detaillierte Beiträge befassen sich mit Trebendorf-Sagora und Mühlrose. Eine Tabelle führt die verlorenen Dörfer und die Zahlen der Betroffenen auf.
Vom Mittwoch, 30.09.2026, bis Samstag, 03.10.2026 ist das Sorbische Institut zudem mit sieben Vorträgen beim 15. Deutschen Slavistiktag an der Universität Jena vertreten. Den Eröffnungsvortrag hält Dr. Andreas Umland aus Kyiv und Stockholm zum Thema „Entzauberung Russlands sowie Panrussismus, Eurasismus und Imperialismus als Schlüsselkonzepte des Ukrainekrieges“.
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