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Handwerk in der Lausitz unter Druck
Kosten steigen, Aufträge stabilisieren sich
14.04.2026
2 min
Wirtschaft
Für Handwerksbetriebe in der Lausitz, in Süd-Brandenburg, im Spreewald und in Ostsachsen zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage ein gemischtes Bild: Teile des Handwerks bleiben stabil, zugleich wächst der Druck durch höhere Kosten, Materialrisiken und eine schwächere Industriekonjunktur. Besonders das Gesundheitshandwerk profitiert laut Umfrage von demografischen Effekten und einer stabilen Nachfrage. Dagegen geraten vor allem gewerbliche Handwerke durch die anhaltende Industrieschwäche stärker unter Belastung. Im Kraftfahrzeuggewerbe bremst die Kaufzurückhaltung den Fahrzeugabsatz, während das Werkstattgeschäft stabil bleibt. Angespannt ist die Lage auch im Nahrungsmittelhandwerk, das mit hohen Kosten und zunehmendem Preisdruck zu kämpfen hat. Geschäftslage hat sich eingetrübt Seit Herbst 2025 hat sich die Geschäftslage im Handwerk spürbar verschlechtert. Der Anteil zufriedener Betriebe sank von 76,4 % auf 69,3 % . Nur noch 13,8 % bewerten ihre Lage als gut. 30,7 % geben eine negative Einschätzung ab, nach zuvor 23,6 % . Als Hauptursachen nennt die Umfrage gestiegene Kraftstoffpreise und drohende Materialengpässe. Beides belastet...
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