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Bürokratie statt Entlastung
Warum Unternehmen für jeden ausgeschiedenen Mitarbeiter erneut zum Datenlieferanten werden
26.08.2026
5 min
Wirtschaft
„Für die Unternehmen bedeutet jeder Austritt zusätzlichen Verwaltungsaufwand“ Cottbus. Wenn Mitarbeiter oder Auszubildende ein Unternehmen verlassen, beginnt für den Arbeitgeber nicht selten noch eine weitere bürokratische Runde. Meldet sich der ehemalige Beschäftigte bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchend oder arbeitslos, erhält der frühere Arbeitgeber anschließend ein Schreiben mit der Aufforderung, eine Arbeitsbescheinigung zu übermitteln. Was für die Arbeitsverwaltung ein notwendiger Bestandteil des Verfahrens ist, sorgt bei Unternehmen zunehmend für Unverständnis. Denn die dafür benötigten Informationen sind aus Sicht vieler Arbeitgeber bereits umfassend dokumentiert: Arbeitsvertrag, Beschäftigungszeitraum, Lohnabrechnungen und die tatsächlich geleisteten Zahlungen liegen im Unternehmen beziehungsweise beim beauftragten Lohnbüro bereits vor. „Natürlich muss die Agentur für Arbeit die notwendigen Informationen erhalten, wenn ein ehemaliger Mitarbeiter Leistungen beantragt. Die Frage ist aber, warum dafür immer wieder zusätzliche Verwaltungsprozesse beim Unternehmen ausgelöst werden müssen“, so die Kritik aus der...
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