VR-Labor an der HS Zittau
Studenten lernen Abläufe sicher und praxisnah im 3D-Raum.
Zittau - Im VR-Labor der Hochschule Zittau/Görlitz bauen Studenten eine Spritzgießmaschine in einer virtuellen Industriehalle auf. Das Projekt soll komplexe technische Abläufe in der Lehre anschaulicher, verständlicher und praxisnäher vermitteln.
Im Workshop bewegen sich die Studenten mit VR-Brillen durch eine realistisch nachgebildete 3D-Produktionshalle. Dort greifen sie virtuelle Bauteile, drehen sie, setzen sie zusammen und verfolgen Schritt für Schritt, wie aus einzelnen Komponenten ein funktionierendes System entsteht. Die Simulation ist so angelegt, dass auch kleine Bauteile und Mechanismen sichtbar werden.
18 Studenten in drei WorkshopsNach Angaben der Hochschule nahmen insgesamt 18 Studenten an drei Workshops teil. In einer anschließenden Befragung erklärte die große Mehrheit, dass die VR-Simulation geholfen habe, den Spritzgießprozess besser zu verstehen und das Potenzial von Virtual Reality in der technischen Ausbildung neu einzuordnen.
Projekt an der Hochschule Zittau/Görlitz„Man versteht den Prozess viel besser, wenn man ihn selbst durchläuft“, berichtet eine Teilnehmerin nach dem Workshop. „Es fühlt sich realistisch an – als hätte ich wirklich an der Maschine gearbeitet.“
Das Angebot ist Teil eines Transferprojekts der Hochschule Zittau/Görlitz. Ziel ist es, Virtual-Reality-Technologien gezielt in der Hochschullehre einzusetzen.
„Mit Virtual Reality können Studenten industrielle Prozesse erforschen, die im normalen Lehrbetrieb oft schwer zugänglich sind“, erklärt Alsu Gimatdinova, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Leiterin des Projekts. „Die Technologie ermöglicht es, komplexe Systeme sicher, interaktiv und sehr anschaulich zu erleben – und das ohne Materialverbrauch oder Maschinenstillstand.“
Bedeutung für die LausitzFür die Lausitz zeigt das Projekt, wie neue Technologien aus der Forschung direkt in Lehre und Ausbildung einfließen können. Nach Einschätzung der Hochschule kann das Impulse für die Fachkräfteentwicklung in der Region geben.
Die aktuelle Testphase ist nach Angaben der Hochschule ein erster Schritt. Künftig könnte das Format ein fester Bestandteil moderner Ingenieurausbildung in der Region werden.
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