Cottbus: ['skai]-lab für Luftfahrtantriebe
BTU, DLR und BAM bündeln 3D-Druck und Prüfung
Cottbus/Senftenberg. An der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) startet eine neue Kooperation zur Forschung an nachhaltigeren Luftfahrtantrieben. Unter dem Namen ['skai]-lab arbeiten die BTU, das DLR-Institut für Elektrifizierte Luftfahrtantriebe und die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) zusammen.
Im Mittelpunkt stehen Qualitätskontrolle, Zustandsanalyse und Betriebssicherheit von additiv gefertigten Komponenten (3D-Druck) für elektrifizierte Luftfahrtantriebe. Ziel ist zudem, Promovierende interdisziplinär auszubilden und damit Kompetenzen für Forschung, Industrie und öffentlichen Sektor aufzubauen.
Worum es in der Kooperation gehtDamit die Luftfahrt emissionsärmer werden kann, werden neue, leichte Antriebstechnologien benötigt. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die additive Fertigung, weil sie komplexe und gewichtsoptimierte Bauteile ermöglicht, die für elektrische Antriebssysteme wichtig sind.
Die Kooperation verbindet dafür die Expertisen der additiven Fertigung (BAM, BTU) und der zerstörungsfreien Prüfung (BAM) mit den Anwendungsanforderungen für neue Antriebskonzepte und -komponenten in der Luftfahrt (DLR, BTU).
Bauteile im Fokus: vom E-Motor bis zum WärmetauscherUntersucht und weiterentwickelt werden additiv gefertigte Komponenten für elektrische Antriebssysteme, darunter:
- E-Motoren
- Getriebe
- Wärmetauscher
Durch die Kombination moderner Fertigungstechnologien mit zerstörungsfreier Prüfmethodik und datengetriebener Prozessoptimierung sollen leistungsfähige, langlebige und ressourceneffiziente Bauteile entstehen.
Promovierende im Zentrum des Programms„Mit ['skai]-lab setzen wir neue Maßstäbe für den 3D-Druck in der Luftfahrt. Unser Ziel ist es, gemeinsam innovative Werkstoffe und Fertigungsprozesse zu entwickeln, die nicht nur höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards erfüllen, sondern durch effizienteren Ressourceneinsatz einen Beitrag zu einer emissionsarmen Luftfahrt leisten“, erklärt BAM-Präsident Prof. Dr. Ulrich Panne.
Kern des ['skai]-lab ist ein Qualifizierungsprogramm für Promovierende. Es soll ein Verständnis der gesamten Wertschöpfungskette vermitteln – von der Fertigung über Qualitätskontrolle bis zu regulatorischen Rahmenbedingungen. Vorgesehen sind außerdem Soft-Skill-Kurse, Summer Schools und internationale Forschungsaufenthalte.
BTU-Präsidentin Prof. Dr. Gesine Grande: „Die Kooperation im ['skai]-lab bietet unseren Promovierenden die einmalige Gelegenheit, interdisziplinäre Kompetenzen in Fertigungstechnologien und Qualitätssicherung zu erwerben, um aktiv an einer nachhaltigen Luftfahrt der Zukunft mitzuwirken.“
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