Neues Förderprogramm für die Lausitz
Geld für Projekte, die die Region lebenswerter machen
Im Strukturwandel der Lausitz geht es nicht nur um Industrie, Bahnstrecken und große Investitionen. Es geht auch um Lebensqualität, Umwelt, Zusammenhalt, Kultur und die Frage, warum Menschen hier bleiben oder hierher ziehen. Genau hier setzt ein Förderprogramm des Bundesumweltministeriums an, für das jetzt eine neue Bewerbungsrunde gestartet ist.
Bundesumweltminister Carsten Schneider hat die vierte Förderrunde für Projekte zum nachhaltigen Strukturwandel in den Kohleregionen eröffnet. Kommunen, Vereine, Unternehmen, Hochschulen und Initiativen aus der Lausitz können sich mit Projektideen bewerben.
Gefördert werden bewusst nicht nur klassische Bau- oder Infrastrukturprojekte, sondern Vorhaben, die eine Region langfristig attraktiv machen. Dazu gehören zum Beispiel:
Natur- und Umweltprojekte
Tourismusprojekte
Projekte für lebenswerte Orte und Stadtteile
Nachhaltigkeitskonzepte in Kommunen
Personalstellen für Nachhaltigkeitsmanagement
Bildungs-, Kultur- und Jugendprojekte
Projekte, die Ehrenamt und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken
Damit richtet sich das Programm nicht nur an Verwaltungen, sondern ausdrücklich auch an Vereine, Initiativen, Bildungsträger oder regionale Netzwerke.
In den bisherigen drei Förderrunden wurden in den deutschen Kohleregionen insgesamt 116 Projekte mit rund 105 Millionen Euro unterstützt, darunter auch Projekte aus der Lausitz, etwa im Lausitzer Seenland oder durch Umweltforschungsprojekte.
Dennoch ist das Programm in der Lausitz noch relativ wenig bekannt – dabei könnten viele Projekte in der Region genau in dieses Förderprofil passen.
Das Bewerbungsverfahren startet mit einer Projektskizze. Wer ausgewählt wird, kann anschließend einen Förderantrag stellen. Informationsveranstaltungen dazu finden am 15. April und am 5. Mai online statt. Für viele Initiativen, Vereine, Kommunen oder Projekte in der Lausitz könnte dieses Programm interessant sein – vor allem für Vorhaben, die sich mit Lebensqualität, Umwelt, Tourismus, Bildung, Kultur oder gesellschaftlichem Zusammenhalt beschäftigen.
Denn Strukturwandel entscheidet sich nicht nur an Industriearbeitsplätzen. Sondern auch daran, ob eine Region ein guter Ort zum Leben ist.
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