Aktuelle Nachrichten aus Cottbus
26. Brandenburger Energietag an der BTU
Energieinfrastrukturen für die Zukunft gestalten
In Cottbus hat der 26. Brandenburger Energietag an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg neue Einblicke in die Energiezukunft der Lausitz gegeben. Im Mittelpunkt standen sichere und nachhaltige Energieinfrastrukturen sowie der Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung.
Neu in diesem Jahr: Das Energie-Innovationszentrum Cottbus stellte seine aktuelle Forschung in zwei Laborführungen vor. Außerdem fand gemeinsam mit der Deutschen Energie-Agentur ein Vernetzungstreffen speziell für Frauen in der Energiebranche statt.
Branchentreffen mit Fokus auf die LausitzDer Brandenburger Energietag wird seit 1999 durchgeführt und gilt als zentrales Branchentreffen im Land Brandenburg. Traditionell findet die Veranstaltung in der Energieregion Lausitz an der BTU Cottbus-Senftenberg statt.
BTU-Präsidentin Prof. Dr. Gesine Grande betonte die Rolle der Region beim Umbau der Energieversorgung. Die Lausitz entwickle sich zu einem dynamischen Energiestandort, an dem neue Ideen, Technologien und Partnerschaften für eine klimaneutrale Versorgung entstehen. Das Energie-Innovationszentrum Cottbus verbinde dabei Forschung, Transfer und Praxis.
Ministerin verweist auf neue AufgabenWirtschafts- und Energieministerin Martina Klement sagte in ihrer Eröffnungsrede, zukunftsfähige Energieinfrastrukturen seien die Grundlage für Versorgungssicherheit und einen wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort. Brandenburg produziere bereits heute mehr Strom aus erneuerbaren Energien, als im Land verbraucht werde. Daraus entstünden aber auch neue Herausforderungen bei Speichern und Infrastruktur.
"Zukunftsfähige Energieinfrastrukturen bilden die Grundlage für eine sichere Versorgung und einen wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort", sagte Wirtschafts- und Energieministerin Martina Klement.
Mit dem Vernetzungstreffen für Frauen in der Energiewirtschaft sollte nach Angaben der Ministerin zudem ein Signal für Sichtbarkeit, Austausch und Vernetzung in Brandenburg gesetzt werden.
Für die Lausitz ist der Energietag damit auch ein Hinweis auf die wachsende Bedeutung der Region als Standort für Forschung, Entwicklung und praktische Lösungen rund um die Energiewende.
Foto: BTU / Sascha Thor
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