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Kulturjahr 2026 im Landkreis Elbe-Elster eröffnet

Auszeichnung von Engagement, Musik und Heimatpflege

Elbe-Elster (EE)
Sonntag 01. März 2026
Niederlausitz
6 min
Kategorie:
Kultur

Schlieben/Elbe-Elster. Mit einer festlichen Veranstaltung im Drandorfhof in Schlieben hat der Landkreis Elbe-Elster am Donnerstag, 27.02.2026, offiziell das Kulturjahr 2026 eröffnet und zum 27. Mal seine Kulturpreise verliehen.

Feier im Drandorfhof Schlieben

Gastgeber war der Männergesangverein 1836 e. V., der im Jahr 2026 sein 190-jähriges Bestehen begeht. Zahlreiche Gäste aus Politik, Kultur, Vereinen und Medien kamen in den Drandorfhof in der Ritterstraße 8.

Landrat Christian Jaschinski begrüßte Vertreter des Kreistages, der Kommunen, der Sparkassen-Stiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“, Kulturschaffende sowie Unterstützer und Förderer des kulturellen Lebens im Landkreis. Durch den Abend führten Susanne Wegner und Marcel Zeitel vom Kulturamt Elbe-Elster.

„Kultur ist kein Luxus. Kultur ist Daseinsvorsorge. Sie stiftet Identität, schafft Begegnung und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Mit diesen Worten unterstrich der Landrat die Bedeutung von Kultur gerade in gesellschaftlich herausfordernden Zeiten. Kultur ermögliche Dialog und eröffne neue Perspektiven.

27. Kulturpreisverleihung im Landkreis

Seit 1999 würdigt der Landkreis Elbe-Elster mit seinen Kulturpreisen herausragendes Engagement in den Bereichen Kunst, Denkmalpflege, Heimatgeschichte, Heimatpflege, genreübergreifende Kultur sowie inzwischen auch im Umwelt- und Naturschutz.

Nach der letzten Verleihung im Graun-Zentrum Wahrenbrück im Jahr 2025 stieg die Zahl der Geehrten mit den nun ausgezeichneten sieben Personen und einer Redaktion auf insgesamt 154 Preisträger. Die Fachjury hatte am Mittwoch, 26.11.2025, aus 27 eingereichten Vorschlägen ausgewählt. In der Kategorie Kunst wurden zwei Preise vergeben.

Musikalischer Rahmen aus der Region

Für die musikalische Umrahmung sorgten Elisabeth und Charlotte Kugler, Schülerinnen der Kreismusik- und Kunstschule bei Diplommusikpädagogin Sandra Kirschenhofer. Sie hatten im Januar 2026 beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ einen ersten Preis erhalten. Auch der Männergesangverein 1836 e. V. gestaltete das Programm mit.

Der Chor wurde 1836 gegründet und entwickelte sich zu einem kulturellen Mittelpunkt in und um Schlieben. Traditionen wie das Pfingstsingen auf der Naturbühne „Am Spring“ prägen bis heute das kulturelle Leben. 2002 erhielt der Verein die Karl-Friedrich-Zelter-Plakette durch Bundespräsident Johannes Rau. Landrat Jaschinski dankte Chorleiterin Ingeborg Noack und allen Sängern für ihr langjähriges Engagement.

Die ausgezeichneten Persönlichkeiten und Projekte

Umweltpreis: Constanze Eiser

Mit dem Umweltpreis würdigte der Landkreis Constanze Eiser für ihr jahrzehntelanges Engagement im Naturschutz. Als Biologielehrerin am Gymnasium in Finsterwalde begeistert sie Generationen von Schülern für die Tier- und Pflanzenwelt.

Im NABU-Regionalverband Finsterwalde engagiert sie sich besonders in der Jugendarbeit. Seit über 20 Jahren begleitet sie die Rückkehr des Wolfes in die Region, dokumentiert Wolfsrudel und sucht den Dialog mit Jägern und Förstern. Ihr Wirken steht für fachkundige, ruhige und nachhaltige Naturschutzarbeit.

Preis für Denkmalpflege: Kerstin Stahl

Kerstin Stahl erhielt den Preis für Denkmalpflege für ihre Arbeit zum Erhalt bedeutender Bauwerke in Doberlug-Kirchhain. Unter ihrer Leitung wurden das Refektorium, das Renaissanceschloss sowie weitere historische Gebäude saniert und neuen Nutzungen zugeführt.

Sie begleitet Investorenprojekte konstruktiv und steht Bürgern in Denkmalbereichen beratend zur Seite. Seit über einem Vierteljahrhundert prägt sie so das bauhistorische Gesicht der Stadt.

Preis für Heimatgeschichte: Redaktion Heimatkalender

Der Preis für Heimatgeschichte ging an die Redaktion des „Heimatkalenders für den Kreis Liebenwerda“. Seit 1910 dokumentiert der Kalender Geschichte, Kultur, Natur und gesellschaftliche Entwicklungen der Region.

Die heutige ehrenamtliche Redaktion – Angelika Gollmer, Guntram Götzelt, Sabine Kretzschmann, Renate Sachse, Günter Sadlowski und Ralf Uschner – leistet redaktionelle Präzisionsarbeit. Mit wissenschaftlichen Beiträgen, Erinnerungsberichten und kritischen historischen Analysen trägt der Kalender zur Identitätsbildung bei und hält Geschichte lebendig.

Preis für Heimatpflege: Pfarrer Michael Seifert

Pfarrer Michael Seifert wurde für sein Engagement rund um das musikalische Erbe der Brüder Graun mit dem Preis für Heimatpflege geehrt. Als Mitbegründer und Vorsitzender der Graun-Gesellschaft Wahrenbrück e. V. initiiert er Konzerte, Festtage und Projekte für den musikalischen Nachwuchs.

Er archiviert Noten, vernetzt Musiker international und öffnet die Kirche in Wahrenbrück für Konzerte. So macht er die Musik der Brüder Graun wieder hör- und erlebbar.

Kunstpreis (Lebenswerk): Rosemarie Böhmchen

Den Kunstpreis für ihr Lebenswerk erhielt Rosemarie Böhmchen. Die diplomierte Formgestalterin, ausgebildet an der Burg Giebichenstein in Halle, verbindet Design, Textilkunst und freie Kunst.

Ihre Arbeiten befassen sich mit Strukturen, Wandel und regionaler Identität – von textilen Wandgestaltungen über Installationen bis zu fotografischen Arbeiten. Mit ihrem Atelier im Landkreis schafft sie Raum für Austausch, Workshops und künstlerische Begegnung.

Kunstpreis (posthum): Joachim Walter

Mit einem weiteren Kunstpreis ehrte der Landkreis posthum Joachim Walter aus Finsterwalde. Über mehr als vier Jahrzehnte prägte er als Chorleiter, Musikpädagoge und Organisator die Gesangsszene der Sängerstadt.

Er leitete die Arbeitersänger Finsterwalde, engagierte sich im Sängerkreis Elbe-Elster und setzte sich intensiv für die Nachwuchsförderung ein. Die Auszeichnung würdigt sein Lebenswerk und seinen nachhaltigen Einfluss auf Generationen von Sängern.

Kulturpreis: Karin Melzer

Mit dem Kulturpreis 2025, der im Rahmen der Veranstaltung überreicht wurde, ehrte der Landkreis Karin Melzer. Sie gründete 1985 die „Finsterwalder Spatzen“ und initiierte später die „Kleinen Finsterwalder Sänger“ sowie die inklusive Gruppe „Lebensfroh“.

Mit musikalischem Anspruch, sozialer Verantwortung und großem persönlichem Einsatz führt sie Kinder, Jugendliche und Menschen mit Handicap an die Sangestradition der Region heran und verbindet künstlerische Arbeit mit gelebter Inklusion.

Fördermittel für rund 40 Kulturprojekte

Neben der Preisverleihung überreichte der Landkreis gemeinsam mit der Sparkassen-Stiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“ Förderbescheide für rund 40 kulturelle Projekte im Jahr 2026. Unterstützt werden unter anderem Konzerte, Lesungen, Ausstellungen, Theateraufführungen und Publikationen im gesamten Landkreis.

Zum Abschluss der Veranstaltung betonte Landrat Christian Jaschinski, dass Kultur durch Menschen entstehe – durch Beharrlichkeit, Leidenschaft und Verantwortungsbewusstsein. Die Eröffnung im Drandorfhof in Schlieben setzte ein Zeichen dafür, dass Kultur im Landkreis Elbe-Elster als Herzstück des gesellschaftlichen Lebens und als Investition in die Zukunft verstanden wird.

Übergabe der Förderbescheide Landrat Christian Jaschinski (l.) und Laila Grünwald (r.), Mitglied im Vorstand der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“, überreichten Förderbescheide an Kulturakteurinnen und Kulturakteure aus dem Landkreis. Aus dem gemeinsamen Förderfonds von Landkreis und Stiftung werden rund 40 Projekte unterstützt – von Konzerten über Ausstellungen bis hin zu Theater- und Publikationsvorhaben.
Übergabe der Förderbescheide Landrat Christian Jaschinski (l.) und Laila Grünwald (r.), Mitglied im Vorstand der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“, überreichten Förderbescheide an Kulturakteurinnen und Kulturakteure aus dem Landkreis. Aus dem gemeinsamen Förderfonds von Landkreis und Stiftung werden rund 40 Projekte unterstützt – von Konzerten über Ausstellungen bis hin zu Theater- und Publikationsvorhaben.
Foto: Pressestelle Kreisverwaltung/ Torsten Hoffgaard

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