Nachrichten aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz
Fünf Seen ab Juni verbunden
29.06.2026: neue Kanäle, mehr Wege auf dem Wasser
Im Lausitzer Seenland werden am Montag, 29.06.2026 fünf Seen über schiffbare Kanäle miteinander verbunden. Das betrifft den Senftenberger See, den Geierswalder See, den Partwitzer See, den Sedlitzer See und den Großräschener See. Für Urlauber und Wassersportler entstehen damit neue Wege auf dem Wasser in der Lausitz.
Nach Angaben aus dem vorliegenden Material entsteht ein zusammenhängender Verbund mit einer Wasserfläche von etwa 5.300 Hektar. Eine komplette Runde auf dem Wasser ist demnach etwa 50 Kilometer lang.
Freigabe am Sedlitzer See schon Ende AprilBereits Ende April 2026 wird der Sedlitzer See erstmals zum Baden und Boot fahren freigegeben. Mit einer Wasserfläche von 1.400 Hektar ist er laut den vorliegenden Angaben dann der größte Freizeitsee im Lausitzer Seenland. Er ist damit etwa 100 Hektar größer als der Senftenberger See.
Der Sedlitzer See soll künftig mit Hafen, Badestränden und Bootsanlegern zum zentralen Punkt des neuen Seenverbundes werden.
Drei neue Kanäle kommen hinzuBislang waren nur zwei Wasserstraßen der Region befahrbar: der Koschener Kanal zwischen Senftenberger See und Geierswalder See sowie der Barbara-Kanal zwischen Geierswalder See und Partwitzer See. Am Montag, 29.06.2026 öffnen drei weitere schiffbare Kanäle.
- Der Sornoer Kanal verbindet den Sedlitzer See mit dem Geierswalder See.
- Der Rosendorfer Kanal verbindet den Sedlitzer See mit dem Partwitzer See.
- Der Ilse Kanal führt in Richtung Großräschener See und unterquert dabei mehrere Bahnstrecken sowie eine Bundesstraße.
Wichtig für Segler: Wer Schleusen-, Brücken- und Tunnelbauwerke passieren will, muss den Mast umlegen können.
Mehr Möglichkeiten auf dem Wasser und an LandMit dem neuen Verbund werden Fahrten von See zu See ohne Umsetzen des Bootes möglich. Das eröffnet neue Möglichkeiten für Tagestouren und Wochenendfahrten im Herzen des Lausitzer Seenlandes. Im vorliegenden Material werden dabei weite Wasserflächen, kurze Flussabschnitte sowie Marinas und Häfen als prägende Elemente genannt. Auch Badestopps und Landgänge sind entlang der Strecke möglich.
Nach den vorliegenden Angaben verfügt die Region rund um die Seen bereits über touristische Infrastruktur wie Marinas, Radwege, Strände und weitere Freizeitangebote. Damit verändert sich das Angebot im Lausitzer Seenland sowohl auf dem Wasser als auch an Land deutlich.
„Die größte, von Menschenhand geschaffene Wasserlandschaft Europas nimmt Gestalt an. Und die Freigabe markiert einen wichtigen Schritt für die Weiterentwicklung des Wassertourismus im Lausitzer Seenland“, sagt Kathrin Winkler, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Lausitzer Seenland.
Der Tourismusverband sieht in der Freigabe einen wichtigen Schritt in der Entwicklung der früheren Tagebaulandschaft zu einer Urlaubsregion.
Grafik: Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V.
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