Nachrichten aus dem Landkreis Görlitz
Bauherrenpreis Görlitz 2026
Bewerbungen für Altstadtprojekte bis Ende Juni möglich
In Görlitz können private Bauherren sowie öffentliche und private Institutionen wieder Projekte für den Bauherrenpreis 2026 der Arbeitsgemeinschaft Historische Städte einreichen. Gesucht werden Sanierungen oder Neubauten, die zwischen 2022 und 2026 innerhalb der historischen Altstadt einer Mitgliedsstadt abgeschlossen wurden.
Die Arbeitsgemeinschaft Historische Städte ist ein Zusammenschluss der Städte Bamberg, Görlitz, Lübeck, Meißen, Regensburg und Stralsund. Sie schreibt den Preis zum achten Mal unter dem Titel „Hervorragende Sanierung oder Neubau im historischen Stadtkern“ aus. Ziel ist es, qualitätsvolle Weiterentwicklungen historischer Stadtkerne sichtbar zu machen.
Einreichung bis Dienstag, 30.06.2026Pro Teilnehmer können maximal zwei Projekte eingereicht werden. Die Unterlagen müssen bis Dienstag, 30.06.2026 vorliegen. Für jeden Wettbewerbsbeitrag ist ein Poster im Format DIN A1 im vorgegebenen Layout einzureichen. Es soll das Projekt mit Plänen, Fotos, Ansichten, Schnitten und einer kurzen Erläuterung zu Nutzung, Besonderheiten und dem Engagement der Bauherrschaft dokumentieren.
Das Poster ist digital als PDF einzureichen, ergänzt durch einen vollständig ausgefüllten Teilnahmebogen. Die Abgabe erfolgt an das Amt für Stadtplanung, Hugo-Keller-Straße 14, 02826 Görlitz.
So wird bewertetDas Verfahren läuft in zwei Stufen. Zunächst wählen die örtlichen Jurys der sechs Mitgliedsstädte jeweils drei Projekte aus. Danach entscheidet eine Schlussjury. Ihr gehören die Oberbürgermeister sowie die zuständigen Dezernenten der Mitgliedsstädte oder bevollmächtigte Vertreter an. Die Sitzung ist für Freitag, 20.11.2026 in Stralsund vorgesehen.
Besonders berücksichtigt werden:
- das Engagement der Bauherrschaft,
- der Beitrag zur funktionalen Stärkung der Altstadt,
- die architektonische und bautechnische Qualität,
- die Antwort auf die historische Gebietsstruktur,
- innovative Eigentümer-, Nutzer- oder Realisierungsmodelle.
Für jede Stadt stehen 2.500,00 € Preisgeld zur Verfügung. Der Preisträger erhält 1.500,00 €, eine Bronzeplakette zur Anbringung am Gebäude sowie eine Urkunde. Zwei Anerkennungen sind mit jeweils 500,00 € verbunden. Öffentliche Institutionen erhalten nur die Bronzeplakette.
Die eingereichten und ausgezeichneten Projekte werden laut Ausschreibung in der örtlichen Presse sowie auf den Internetseiten der Arbeitsgemeinschaft Historische Städte und der Mitgliedsstädte veröffentlicht. Dafür sind die Bildrechte unentgeltlich bereitzustellen.
Frühere Görlitzer PreisträgerZu den bereits ausgezeichneten Projekten in Görlitz gehört 2014 die Rettung und Sanierung des einst einsturzgefährdeten Eckhauses am Untermarkt durch den Görlitzer Architekten Christian Weise. Heute befindet sich dort das Hotel Emmerich.
2018 wurde der Umbau und die Sanierung des Filmpalast-Theaters in der Jakobstraße 16 ausgezeichnet. Anerkennungen gingen damals auch an die Sanierungen der Jakobstraße 36 sowie der Cottbuser Straße 11.
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