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Lausitz, 14.10.2026

Gesellschaft

Forst: Infoabend zum Zukunftscampus

Am 4. November geht es auch um den OSZ-Ausweichstandort.

14.10.2026
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Der Landkreis Spree-Neiße und die Stadtverwaltung Forst laden zu einer Einwohnerversammlung zum Projekt „Zukunftscampus Spree-Neiße“ ein. Sie findet...
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Landesauszeichnung für Feuerwehrleute aus Elbe-Elster

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Birgit Jennen

Wirtschaft aktuell

Die Lausitz und Polen

Gute Nachbarn, aber noch kein gemeinsamer Wirtschaftsraum

Bautzen (BZ) | Görlitz (GR) | Spree-Neiße (SPN)
Dienstag 22. September 2026
Oberlausitz
Niederlausitz
5 min
Von: Birgit Jennen
Kategorie:
Wirtschaft

Polen ist für die Wirtschaft der Lausitz längst mehr als ein Nachbarland. Arbeitsmarkt, Handel und Unternehmensbeziehungen greifen über die Grenze hinweg zunehmend ineinander. Gerade für die Landkreise Görlitz und Bautzen gewinnt die grenzüberschreitende Kooperation angesichts des Fachkräftemangels, des Strukturwandels und der demografischen Entwicklung weiter an Bedeutung.

Wie eng die Region bereits wirtschaftlich und über den Arbeitsmarkt verflochten ist, zeigt die hohe Mobilität der Beschäftigten vor allem im Landkreis Görlitz. 2025 waren hier insgesamt 87.540 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Die Einpendlerquote lag bei 18,5 Prozent, die Auspendlerquote bei 20,6 Prozent. die Arbeitsmobilität im Landkreis erheblich.

Görlitz zeigt exemplarisch, welches Potenzial in der grenzüberschreitenden Verflechtung der Lausitz liegt. Gleichzeitig wird hier besonders deutlich, wo die Grenzen der bisherigen Zusammenarbeit liegen. Grenzkontrollen behindern die Mobilität im grenzüberschreitenden Alltag, während unterschiedliche rechtliche und administrative Rahmenbedingungen grenzüberschreitende Geschäfte zusätzlich komplizieren.

Hier setzt auch der CDU Wirtschaftsrat an, der die deutsch-polnischen Wirtschaftsbeziehungen im Vorstand Sachsen nun personell stärkt: Dr. Rafał Mroziewski, bislang in der Sektion Görlitz für die partnerschaftlichen Beziehungen zu Polen zuständig, wurde Ende August in den Vorstand des CDU-Wirtschaftsrates Sachsen berufen. Von dort aus will er die deutsch-polnische Wirtschaftskooperation stärker auf Landesebene voranbringen – mit besonderem Blick auf die sächsische Lausitz.

„Was hier an der Neiße gelingt – Fachkräfte, Unternehmen und Infrastruktur über Grenzen hinweg stärker zu verbinden –, kann Impulse weit über die Region hinaus geben. Wenn wir zeigen, dass aus guter Nachbarschaft konkrete wirtschaftliche Zusammenarbeit und gemeinsames Wachstum entstehen, kann die deutsch-polnische Grenzregion zu einem Modell für Sachsen werden“, sagt Mroziewski.


Historisch ist die Lausitz ein zusammenhängender Kultur- und Wirtschaftsraum, der nach dem Zweiten Weltkrieg durch die neue deutsch-polnische Grenze geteilt wurde. Mit der europäischen Integration wachsen die Teile der Region zwar wieder enger über die Grenze hinweg zusammen. Von einer integrierten Wirtschaftsregion, ist die Lausitz jedoch noch weit entfernt.

Für Mroziewski stellt sich damit eine zentrale Frage: Wie wird aus der Lausitz ein enger integrierter Wirtschaftsraum, der Nachbarn zu Partnern macht?

Ein wichtiger Hebel sind Investitionen in gemeinsame Infrastruktur. Die Stadtwerke Görlitz und der polnische Wärmeversorger SEC Zgorzelec bauen mit UNITED HEAT eine grenzüberschreitende Wärmeinfrastruktur auf. Das Projekt hat ein Investitionsvolumen von bis zu 195 Millionen Euro.

Das Beispiel zeigt, welche Vorteile eine stärkere wirtschaftliche Integration bringt: Durch die gemeinsame Planung und den grenzüberschreitenden Betrieb können die Investitionskosten auf der Erzeugerseite um 13 Prozent und die Betriebskosten um 4 Prozent niedriger ausfallen als bei einer rein nationalen Lösung. Insgesamt ergibt sich daraus eine Einsparung von rund drei Prozent bei Investitionen und Betrieb. Der Energiepreis könnte nach Berechnungen des Bundeswirtschaftsministeriums fast acht Prozent unter dem Niveau einer Dekarbonisierung ohne grenzüberschreitende Zusammenarbeit liegen.

Die Erfahrungen aus Görlitz bieten die Chance, wirtschaftliche Entwicklungen in Sachsen stärker grenzüberschreitend zu denken. Themen wie Energie, Wärmeversorgung, Industrieansiedlungen, Fachkräftesicherung und Infrastruktur sollten nicht an der Staatsgrenze enden, so Mroziewski.

Ein stärker integrierter gemeinsamer Wirtschaftsraum entsteht jedoch nur dort, wo die Grenze im wirtschaftlichen Alltag an Bedeutung verliert. Dafür braucht es bessere Voraussetzungen für grenzüberschreitendes Arbeiten und Wirtschaften: verlässliche Verkehrsverbindungen, weniger bürokratische Hürden und Ansprechpartner, die Unternehmen auf beiden Seiten der Neiße bei rechtlichen und administrativen Fragen unterstützen. Ebenso wichtig sind gemeinsame Netzwerke, in denen Unternehmen aus Sachsen und Polen zusammenkommen, Kooperationen entwickeln und Investitionsmöglichkeiten identifizieren können.

Der nächste Schritt sollte sein, aus einzelnen erfolgreichen Kooperationen dauerhaft tragfähige Strukturen zu entwickeln. Görlitz zeigt, dass grenzüberschreitende Zusammenarbeit nicht bei politischer Partnerschaft oder einzelnen Projekten stehen bleiben muss. Wenn es gelingt, daraus dauerhafte Verbindungen zwischen Unternehmen, Arbeitsmärkten und Infrastruktur zu schaffen, kann aus wirtschaftlicher Nachbarschaft schrittweise ein gemeinsamer Wirtschaftsraum entstehen, der Unternehmen auf beiden Seiten der Grenze neue Märkte, Fachkräfte und Investitionsmöglichkeiten eröffnet.

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Das Prinzip der LausitzLabs heißt Making

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Die LausitzLabs starten am Samstag, 10. Oktober 2026, im Startblock B2 in Cottbus offiziell in die Praxis. Das Bildungsprojekt soll Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien Zugang zu Technik, Medienbildung und digitalem Lernen ermöglichen und damit nach Angaben der BTU den Strukturwandel unterstützen. 12,6 Millionen Euro für ein regionales Netzwerk Das Verbundprojekt hat ein Volumen von 12,6 Millionen Euro und wird aus dem Investitionsgesetz Kohleregionen gefördert. Seine Laufzeit reicht vom 1. Mai 2026 bis Ende 2030. Getragen wird es vom Landesfachverband Medienbildung Brandenburg, mediale pfade, Junge Tüftler, matrix, der BTU Cottbus-Senftenberg und der Universität Potsdam. Der Makerspace in Cottbus bildet die Zentrale. Hinzu kommen vier kleinere Labs auf dem Land und zwei mobile Labs , die auch entlegene Orte erreichen sollen. Schulen, Bibliotheken, Jugendzentren, soziale Einrichtungen und Unternehmen können die Bildungsangebote gemeinsam nutzen und ergänzen. Selbst bauen und digitale Fortschritte festhalten Die Angebote sind laut BTU kostenfrei und niedrigschwellig. Sie richten sich unter anderem an Schulen,...
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Brandenburg führt bei weiblichen Führungskräften

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Mittelstand fordert Kurswechsel in der Verkehrspolitik

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Die Bildung eines Wirtschaftsbeirates steht auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung des Wirtschafts-, Verkehrs- und Bauausschusses in Forst (Lausitz)/Baršć (Łužyca). Der Ausschuss kommt am Mittwoch, 14.10.2026, 15:00 Uhr zu seiner 16. Sitzung zusammen. Die Sitzung ist öffentlich. Sie findet im Großen Saal des Kreishauses in der Heinrich-Heine-Straße 1, 03149 Forst (Lausitz), statt.
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Tag des offenen Unternehmens: Wirtschaft erleben, Kontakte knüpfen und Zukunft entdecken

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Tag des offenen Unternehmens in Forst

In Forst (Lausitz) stellen rund 50 Unternehmen ihre Branchen und beruflichen Möglichkeiten vor: Der „Tag des offenen Unternehmens“ findet am Freitag, 09.10.2026, ab 14:00 Uhr im Forster Gewerbegebiet statt. Besucher können die Betriebe kennenlernen und direkt mit ihnen ins Gespräch kommen. Die Ausstellermesse verteilt sich auf drei Standorte am Gutsweg, Domsdorfer Kirchweg und Ebereschenweg. Ein kostenloser Shuttle-Service verbindet die Veranstaltungsorte. Die Messe endet gegen 17:00 Uhr. Das Angebot richtet sich nicht nur an Schüler, sondern an alle interessierten Bürger. Vertreten sind Handwerk, Technik und Dienstleistungen sowie Produkte aus Forst. Neben Informationen über die örtliche Wirtschaft erhalten Besucher Einblicke in unterschiedliche Arbeitsfelder und Möglichkeiten zur Berufsorientierung. Organisiert wird die Gemeinschaftsaktion der Forster Unternehmen unter Federführung des Gewerbevereins „Forster UNTERNEHMEN“. Das Motto lautet „Wirtschaft erleben, Kontakte knüpfen und Zukunft entdecken“. Die Stadt Forst (Lausitz) unterstützt die Veranstaltung. Im Anschluss beginnt ab 17:30 Uhr am Spot E im Ebereschenweg die...
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Großer Andrang bei der MATCH 2026: 1.800 Besucher nutzten die Ausbildungsmesse in Sonnewalde, um mit Unternehmen und Institutionen ins Gespräch zu kommen und sich über berufliche Perspektiven in der Region zu informieren.

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MATCH: 1.800 Besucher in Sonnewalde

Die Ausbildungsmesse MATCH hat am Samstag, 26.09.2026, rund 1.800 Besucher nach Sonnewalde gebracht. Auf dem Gelände der S&L Connect GmbH stellten 98 Betriebe und Institutionen Ausbildungs- und Karrierechancen vor. Die 29. Auflage der zentralen Ausbildungsmesse des Landkreises Elbe-Elster war vollständig ausgebucht. Jugendliche und Eltern konnten sich an den Ständen über berufliche Möglichkeiten informieren. Auf der Außenbühne präsentierten Unternehmen über den Tag verteilt ihre Berufsfelder. Auf Initiative von Sonnewaldes Bürgermeister Felix Freitag stellten sich dort erstmals auch Vereine vor. Sie gaben Einblicke in das sportliche und ehrenamtliche Leben der Stadt. Schüler der Oscar-Kjellberg-Oberschule Finsterwalde unterstützten den Messebetrieb als Scouts. Sie befragten Besucher, halfen bei der Orientierung auf dem Gelände und verteilten die kostenlose Broschüre „Ausbildungsarena“. Die 1.000 Exemplare enthalten Ansprechpartner, Praktikumsstellen und Ausbildungsprofile und können auch nach der Messe als Nachschlagewerk genutzt werden. Ausbildungsstar geht an Sonnewalder Unternehmen Bereits am Vorabend wurden im Kulturhaus...
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Spremberg ehrt Langjährige familiengeführte Unternehmen

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Spremberg ehrt Familienunternehmen

Die Stadt Spremberg/Grodk hat am 3. Oktober im „Bergschlösschen“ langjährige familiengeführte Unternehmen geehrt. Anlass war das 725. Stadtjubiläum. Die Ehrung würdigt Betriebe, die bereits vor der deutschen Wiedervereinigung in Familienhand geführt wurden und bis heute als Familienunternehmen bestehen. Grundlage war ein einstimmiger Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom Mittwoch, 04.03.2026. Mit der Auszeichnung erkennt die Stadt die unternehmerische Leistung der Betriebe und ihre Bedeutung für die Entwicklung Sprembergs an. Eine Arbeitsgruppe ermittelte insgesamt 39 Familienunternehmen , die die Voraussetzungen erfüllen. Dafür nutzte sie eigene Erkundungen, einen öffentlichen Aufruf sowie die Unterstützung der Ortsbeiräte und der Handwerkskammer. Entscheidend war, dass die Unternehmen schon vor dem 3. Oktober 1990 in Spremberg/Grodk in Familienhand tätig waren und weiterhin so geführt werden. Urkunden und Ehrenstecknadeln für die Betriebe Bürgermeisterin Christine Herntier, die Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Elke Franke und die 22. Spreenixe Sophie Najork überreichten den anwesenden Inhabern die...
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Wirtschaft

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HWK Cottbus stellt Oktobertermine vor

Die Handwerkskammer Cottbus hat ihren Veranstaltungsüberblick für Oktober 2026 veröffentlicht. Für Handwerksbetriebe in Südbrandenburg stehen Beratungen zu Weiterbildung, Fachkräften, Finanzierung und Energie auf dem Programm. Dazu kommen Online-Veranstaltungen, Angebote zur Berufsorientierung in Forst und ein Berufswettbewerb in Großräschen. Ein zentraler Termin ist die Meisterfeier am Freitag, 16.10.2026, um 16:00 Uhr in der Stadthalle Cottbus an der Berliner Straße. Dort erhalten 199 Jungmeister aus 15 Gewerken ihre Meisterbriefe. Unter ihnen sind 44 Elektroniker, 37 Installateure und Heizungsbauer sowie 22 Kraftfahrzeugmechatroniker. Die erfolgreichen Absolventen werden von Martina Klement begrüßt, Brandenburgs Ministerin für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa. Weiterbildung und beruflicher Aufstieg Dienstag, 06.10.2026, 18:00 bis 19:30 Uhr: Ein Informationsabend zum Meistertitel erläutert Inhalte und Ablauf der Meisterausbildung, Prüfungen und Fördermöglichkeiten. Auch Versicherung, Arbeitsverhältnis und berufliche Perspektiven werden behandelt. Ort: Handwerkskammer Cottbus, Altmarkt 17, 03046 Cottbus. Mittwoch,...
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