L.o Redaktion | Landkreis Görlitz
Krebspräventionswoche in Görlitz
Beratung im Landkreis informiert über Vorsorge und Risiken.
Die Nationale Krebspräventionswoche beginnt am Montag, 21.09.2026. Unter dem Motto „Lass mal checken“ informiert die bundesweite Kampagne über vermeidbare Krebsrisiken und Möglichkeiten der Früherkennung. Im Landkreis Görlitz beantwortet die psychosoziale Beratungsstelle für Tumorerkrankte und Angehörige Fragen zum Thema.
Initiiert wird die Aktionswoche von der Deutschen Krebshilfe, dem Deutschen Krebsforschungszentrum und der Deutschen Krebsgesellschaft. Ziel ist es, Wissen über Krebsvorbeugung zu vermitteln und zu einem gesundheitsfördernden Lebensstil anzuregen.
Risiken senken
In Deutschland kommen nach Angaben der Kampagne jährlich etwa 520.000 Krebsneuerkrankungen hinzu. Rund 40 % davon wären demnach durch einfache Maßnahmen vermeidbar. Zu den genannten Risikofaktoren gehören:
- Rauchen und Passivrauchen
- Alkoholkonsum
- Bewegungsmangel
- Übergewicht
- ungesunde Ernährung
- fehlende Impfungen, etwa gegen HPV
Prävention hat jedoch Grenzen. Wird eine Krebserkrankung früh entdeckt, lässt sie sich nach Angaben der Initiatoren häufig besser und schonender behandeln. Für die häufigsten Krebsarten gibt es Früherkennungsuntersuchungen, deren Kosten die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen. Diese Angebote würden dennoch zu wenig genutzt, teilweise aufgrund fehlender Kenntnisse.
Die Krebspräventionswoche greift jedes Jahr wechselnde Schwerpunkte auf und vermittelt aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich. Dabei richtet sie sich unter anderem an Kommunen, medizinische und Bildungseinrichtungen, Medien sowie das betriebliche Gesundheitsmanagement.
Die psychosoziale Beratungsstelle für Tumorerkrankte und Angehörige des Landkreises Görlitz ist per E-Mail unter tumorberatung@kreis-gr.de sowie telefonisch unter 03581 663 2609 erreichbar.
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