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Lausitz, 10.10.2026
Von der Halloween-Kahnfahrt über den Familiensamstag und den "Werwolf"-Abend im Museum Schloss Lübben bis zu Halloween-Partys und Lagerfeuer reicht das Programm.

Tourismus

Lübben feiert Halloween

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10.10.2026
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Wenn die ‚gute Sache‘ jedes Mittel rechtfertigt

Regisseurin Nicole Heinrich über eine überzeugte Stasi-Informantin und die Aktualität ihres Handelns

Cottbus (CB)
Donnerstag 17. September 2026
Niederlausitz
10 min
Von: Tudyka.PR
Kategorie:
Gesellschaft

In ihrem dokumentarischen Monodrama „Monika Haeger – inside stasi“ erzählt Nicole Heinrich die Geschichte einer überzeugten Stasi-Informantin, die eine oppositionelle Ost-Berliner Frauengruppe um Bärbel Bohley ausspionierte. Den Rechtfertigungen der Täterin stellt das Stück die Erfahrungen von Menschen gegenüber, die unter Verfolgung, Verrat und staatlicher Repression litten. Anlässlich der Aufführungen am 24. und 25. September in der Marie 23 in Cottbus sprach Lausitz Online mit der Autorin und Regisseurin über ihre Annäherung an den Stoff, ihre ostdeutschen Familienwurzeln und die Frage, was Menschen im Namen einer vermeintlich „guten Sache“ zu rechtfertigen bereit sind.

Du bist in Westdeutschland sozialisiert worden. Wie bist du auf das Thema Staatssicherheit und dann auf die spezielle Geschichte von Monika Haeger gekommen?

Schon lange wollte ich Autorin und Theaterregisseurin werden und eigene Stoffe auf die Bühne bringen. Während meiner Arbeit in einer Fernsehproduktionsfirma entstand ein Beitrag über den Widerstand in der DDR. Dabei erfuhr ich, dass wichtige Wurzeln dieses Widerstands in den Ost-Berliner Frauengruppen lagen, etwa bei den „Frauen für den Frieden“. Der Protest von 1989 hatte viele Jahre oppositioneller Arbeit als Vorgeschichte. So beschäftigte ich mich erstmals mit Bärbel Bohley.
Später bekam ich selbst Akteneinsicht und stieß darin immer wieder auf den Namen „Karin Lenz“. Unter diesem Decknamen berichtete eine Frau sehr perfide über Bärbel Bohley und ihr Umfeld. Ich wusste, was die Stasi war. Aber mir war nicht bewusst, wie tief ihre Überwachung in das Persönliche und Intime eindrang. Diese Frau las Tagebücher und gab private Dinge über Menschen weiter, die ihr vertrauten.
Von der Art ihrer Berichte her stellte ich sie mir zunächst wie eine Mata Hari vor, wie eine schillernde Topagentin. Dann sah ich zufällig ein Fernsehinterview mit Monika Haeger und begriff: Diese eher unscheinbar wirkende Frau war „Karin Lenz“. Der Gegensatz hat mich schockiert und fasziniert. Ich fuhr nach Berlin und sprach mit Zeitzeugen und Menschen, die Haeger persönlich gekannt hatten. Irgendwann wusste ich: Diese Geschichte muss ich aufschreiben.
Hinzu kam ein künstlerischer Wunsch: Ich wollte bewusst eine Täterin und damit eine schwierige, abgründige Frauenfigur ins Zentrum eines Monodramas stellen. So passten Stoff und Form schließlich zusammen.

Ganz außen stehst du dem Thema trotz deiner westdeutschen Sozialisation nicht gegenüber. Welche Rolle spielt deine Familiengeschichte?

Meine Eltern stammen beide aus der DDR und flohen in den 1960er-Jahren unabhängig voneinander. Mein Vater reiste anlässlich einer Beerdigung in den Westen und blieb dort. Meine Mutter hatte studiert und stand stärker unter Beobachtung. Sie galt später als Staatsfeindin und wurde selbst im Westen noch von der Stasi beobachtet. Ich erinnere mich, dass der Verfassungsschutz sie warnte: Bei einer Rückkehr in die DDR könne sie im Frauengefängnis Hoheneck landen.
Der größte Teil meiner Familie blieb in der DDR, viele Verwandte leben in Sachsen. Das Thema ist für mich deshalb familiär und biografisch keine reine Westperspektive. Durch die Arbeit an dem Stück ist mir noch bewusster geworden, wie stark mich diese ostdeutschen Wurzeln geprägt haben.

Hat die intensive Arbeit an dem Stück deinen Blick auf die DDR und die Staatssicherheit verändert?

Ja, sehr. Obwohl ich die Geschichte meiner Eltern kannte, war die Stasi für mich zunächst ein abstrakter, düsterer Apparat. Durch die Recherche wurde das Thema persönlicher und differenzierter. Ich habe verstanden, wie perfide das System im Alltag durch Manipulation, Verrat und Überwachung im engsten Freundes- und Familienkreis funktionierte.
Bei meiner Mutter war die Bedrohung real, doch die Stasi-Leute gehörten nicht unmittelbar zu ihrem persönlichen Umfeld. Trotzdem existierten Fotos von ihr und Informationen über ihre leitende Tätigkeit in einem Krankenhaus. Bei Monika Haeger zeigte sich dagegen, wie fein die Mechanismen des Verrats waren: Die Menschen, die sie ausspionierte, hielten sie für eine Freundin.
Die Arbeit hat mich dafür sensibilisiert, wie blind der Westen teilweise auf ostdeutsche Biografien blickt. Als ich das Stück erstmals einem Theater in Frankfurt am Main anbot, hieß es sinngemäß: Das interessiere dort niemanden, damit habe man nichts zu tun. Das hat mich schockiert. Hessen grenzt an Thüringen, und Menschen mit ost- und westdeutschen Biografien leben heute überall zusammen. Es ist unsere gemeinsame Geschichte.

Viele Darstellungen erzählen aus der Perspektive der Opfer oder beschreiben die Stasi als Apparat. Warum hast du eine überzeugte Täterin ins Zentrum gestellt?

An Monika Haeger ist besonders, dass viel Material vorliegt und sie selbst ausführlich gesprochen hat. Für ein dokumentarisches Stück ist das sehr ergiebig. Ich habe den Stoff künstlerisch bearbeitet, aber seine Grundlage bilden Haegers eigene Äußerungen und historische Quellen.
Bei der Frage, ob sie später wirklich Reue gezeigt hat, gehen die Meinungen auseinander. In einem bekannten Interview weint sie und sagt, es tue ihr leid. Ich persönlich nehme ihr diese Reue nicht ab. Auch die Menschen, die sie ausspionierte, glaubten ihr nicht. Außenstehende beurteilen das zum Teil anders.
Gerade dieser Widerspruch interessiert mich. Haeger war keine bloße Mitläuferin, sondern stolz darauf, dem Sozialismus und der Staatssicherheit zu dienen. Ihre Perspektive wollte ich nicht allein stehen lassen. Deshalb wird ihr Monolog durch Stimmen von Opfern der SED-Diktatur unterbrochen. Wenn Haeger etwas verharmlost, treffen ihre Aussagen auf die Folgen ihres Handelns.

Ein zentraler Satz Haegers lautet: „Wenn man auf der richtigen Seite steht, dann ist alles gerechtfertigt.“ Warum ist dieser Satz für dich so wichtig?

Er ist für mich der Kern des Stückes und zugleich hochaktuell. Haeger hatte zeitweise Zweifel daran, ob ihr Handeln moralisch vertretbar war. Dann beruhigte sie sich mit dem Gedanken, am Ende auf der Seite der Guten zu stehen. Genau da liegt das Problem: Wenn Menschen glauben, für die richtige Sache zu kämpfen, erklären sie plötzlich auch unmoralische und undemokratische Mittel für zulässig. Das kann unabhängig von der jeweiligen politischen Richtung geschehen.
Ich nenne das im Stück die „Haeger-Haltung“. Jeder Mensch kann in sie geraten. Ich will dem Publikum keine politische Meinung vorschreiben. Entscheidend ist die Frage, wie weit jemand für seine Überzeugung geht. Deshalb stehen unterschiedliche Stimmen nebeneinander. Ein Psychologe erläutert, warum Menschen sich Gruppen anpassen und vor allem Bestätigung für die eigene Haltung suchen. Was dann häufig fehlt, ist die Empathie für den anderen.

Seit 2022 bist du mit dem Stück unterwegs. Wie reagieren die Menschen in Ost- und Westdeutschland darauf?

Die Reaktionen sind sehr vielschichtig. Besonders freut mich, dass sich viele Ostdeutsche durch die Tiefe des Stückes und die Berichte der Opfer ernst genommen und gesehen fühlen. Es gibt aber auch Abwehr und manchmal Scham. Schülerinnen und Schüler erzählen zum Beispiel: „Meine Oma sagt, in der DDR war alles ganz anders, eigentlich war doch alles gut.“ Zugleich sagen einige, dass das Stück sie zum Nachdenken gebracht habe. Im Osten ist die Resonanz insgesamt sehr gut.
In Berlin bestätigte mir pikanterweise einmal ein ehemaliger Stasi-Mitarbeiter salutierend, das Stück sei authentisch. Auch bei weiteren Berliner Aufführungen haben sich einzelne frühere Mitarbeiter oder Funktionsträger zu erkennen gegeben.
Erstaunlicherweise erlebte ich heftigen Widerspruch bisher nur im Westen. Zweimal fragten mich junge Menschen aus einem kommunistischen Umfeld, wie ich eine Stasi-Agentin so negativ darstellen könne. Das zeigt für mich, wie leicht sich ein politisches System idealisieren lässt, wenn man selbst nie unter seinen Bedingungen leben musste.

Was sollen die Zuschauer nach einer Aufführung mit nach Hause nehmen?

Zunächst die Erkenntnis, dass niemand vor Anpassung, Mitläufertum oder sogar Täterschaft gefeit ist. Man kann leicht behaupten: Ich hätte niemals mitgemacht. Aber ich weiß nicht, ob ich selbst den Mut meiner Mutter gehabt hätte, aus der DDR zu fliehen. Die Übergänge können erschreckend fließend sein.
Ich möchte die Zuschauer aus ihrer Bequemlichkeit holen, ohne ihnen fertige Antworten zu geben. Sie sollen sich selbst und die eigene Geschichte befragen und nach der Aufführung über das Geschehene und seinen Bezug zur Gegenwart sprechen.
Zugleich soll klar bleiben: Die DDR war eine Diktatur, in der bis 1989 schwere Verbrechen geschahen. Diese Aufarbeitung ist nicht abgeschlossen. Menschen, die selbst inhaftiert waren oder anderes Unrecht erfahren haben, sollen sich gesehen fühlen. Und selbstverständlich soll das Publikum auch einen guten Theaterabend erleben.

Das Stück wird sowohl an historischen Schauplätzen als auch in gewöhnlichen Theatern und nun in der Galerie Marie 23 gezeigt. Was verändert der Ort?

An einem authentischen Ort wird das Theaterstück aus dem rein Künstlerischen herausgeholt und stärker zu einem Akt des Erinnerns und der Aufarbeitung. Das habe ich etwa in einer ehemaligen Haftanstalt, in der früheren Stasi-Zentrale und an anderen geschichtsträchtigen Orten erlebt. Dort bekommen manche Szenen besonderes Gewicht. Mitunter habe ich an solchen Orten sogar Schwierigkeiten mit den Gegenwartsszenen, weil die historische Erfahrung so stark im Raum steht.
An einem neutraleren Veranstaltungsort ist der Zugang unbefangener. Dadurch rückt der Gegenwartsbezug stärker in den Mittelpunkt. Das erreicht Menschen, die nicht von sich aus in eine Gedenkstätte gehen würden. Manche Betroffene meiden ehemalige Stasi-Orte bewusst, weil diese sie zu stark belasten.

(Das Gespräch führte Jörg Tudyka.)

Nicole Heinrich ist Autorin, Regisseurin und Produzentin. Sie studierte in Bremen und Hamburg Rechtswissenschaften sowie Germanistik mit dem Schwerpunkt Theater und Medien und schloss beide Studiengänge mit dem Magister Artium ab. Danach arbeitete sie unter anderem als Lektorin und Redakteurin für eine Fernsehproduktionsgesellschaft. Sie schrieb und produzierte mehrere Kurzfilme und war als Produzentin für den kanadischen Regisseur Jeremy Lalonde tätig. Mit dem dokumentarischen Monodrama „Monika Haeger – inside stasi“ brachte sie 2022 ihr erstes Theaterstück auf die Bühne. Heinrich lebt und arbeitet überwiegend in Hamburg. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen Frauen und gesellschaftlich relevante Themen.

Mehr Infos zum Stück unter www.nicoleheinrich.com

„MONIKA HAEGER – inside stasi“ wird am Do., 24.9. und Frei, 25.9.2026, jeweils um 19 Uhr in der Galerie Marie 23, Marienstr.23, 03046 Cottbus, aufgeführt.
Der Eintritt ist frei, Anmeldung erwünscht unter: stasi-theater@web.de oder Tel. 0355 86688164

„MONIKA HAEGER – inside stasi“ wird am Do., 24.9. und Frei, 25.9.2026, jeweils um 19 Uhr in der Galerie Marie 23, Marienstr.23, 03046 Cottbus, aufgeführt.
„MONIKA HAEGER – inside stasi“ wird am Do., 24.9. und Frei, 25.9.2026, jeweils um 19 Uhr in der Galerie Marie 23, Marienstr.23, 03046 Cottbus, aufgeführt.
Fotos: Point Alpha Stiftung
Die Regisseurin Nicole Heinrich
Die Regisseurin Nicole Heinrich
Foto: Nicole Heinrich

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Görlitz erinnert an den Herbst 1989

Görlitz erinnert am 6. Oktober mit seinem kommunalen Gedenktag an die Friedliche Revolution 1989. Eine ökumenische Andacht sowie weitere Veranstaltungen am 7. und 13. Oktober würdigen das Engagement der Bürger, die sich damals in Görlitz und der ehemaligen DDR für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte einsetzten. Die Evangelische Innenstadtgemeinde und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Görlitz laden am Dienstag, 06.10.2026, 18:00 Uhr , zur ökumenischen Andacht in die Frauenkirche ein. Die liturgische Leitung übernehmen Pfarrer Dr. Matthias Paul und Pfarrer Roland Elsner. Oberbürgermeister Octavian Ursu spricht ein Grußwort. Am Mittwoch, 07.10.2026, 17:30 Uhr , folgt die Veranstaltung „Görlitz: Damals im Herbst 1989 – Lesung, Filmbeitrag und Diskussion“. Der Aktionskreis für Görlitz e. V. lädt dazu in den Johannes-Wüsten-Saal des Barockhauses, Neißstraße 30, ein. Einlass ist ab 17:00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Unter dem Titel „Schätze des Görlitzer Ratsarchivs“ präsentiert Ratsarchivar Siegfried Hoche ausgewählte Originaldokumente aus der Geschichte bis hin zur Friedlichen Revolution 1989. Der Vortrag findet am...
2 min
Im Zusammenhang mit der Berichterstattung zu diesem Thema frei verwendbar. Von links nach rechts: Gerard Küsters, Bürgermeister Selfkant, Octavian Ursu, Oberbürgermeister Görlitz, Chantalle Schubert, Bürgermeisterin Oberstdorf, Ronald Benck, Bürgermeister List auf Sylt

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Görlitz beim Einheitsfest in Bremen

Görlitz hat sich mit dem Zipfelbund bei den Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit 2026 in Bremen präsentiert. Von Freitag, 02.10.2026, bis Sonntag, 04.10.2026, stellten die vier äußersten Gemeinden Deutschlands ihre Regionen auf der Ländermeile vor. Zum Bündnis gehören neben Görlitz auch List auf Sylt, Oberstdorf und Selfkant. Das Bürgerfest stand unter dem Motto „Viele Stärken – Ein Land.“ Für Görlitz bot der gemeinsame Auftritt die Gelegenheit, bundesweit für die Europastadt und die Region zu werben. „Mit dem Zipfelbündnis haben wir als ‚17. Bundesland‘ auf der Ländermeile bereits zum 27. Mal die Vielfalt und Einheit Deutschlands auf besondere Weise repräsentiert. Görlitz wirbt als Teil dieser Gemeinschaft auf diesem Weg deutschlandweit für die Europastadt und die Region“, erklärte Görlitz’ Oberbürgermeister Octavian Ursu. Am gemeinsamen Stand erhielten Besucher Reiseinformationen aus den vier Regionen und Informationen zum Zipfelpass. Zum Programm gehörten außerdem ein Gewinnspiel, regionale Spezialitäten und musikalische Beiträge. Die Zipfelorte stellten dabei unterschiedliche regionale Besonderheiten vor: Görlitz als...
3 min
Schwimmkurse in der Schwimmhalle Forst/L.

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Schwimmlernkurs in Forst

Die Schwimmhalle Forst (Lausitz) bietet in den Herbstferien 2026 einen Schwimmlernkurs für Kinder ab sechs Jahren an. Der Kompaktkurs umfasst zehn Unterrichtseinheiten von jeweils 45 Minuten und kostet 75 € inklusive Eintritt . Die Plätze sind begrenzt. Der Unterricht findet von Montag, 19.10.2026, bis Freitag, 23.10.2026, sowie von Montag, 26.10.2026, bis Freitag, 30.10.2026, statt. Als Unterrichtszeiten sind jeweils 09:00 bis 09:45 Uhr und 16:00 bis 16:45 Uhr angegeben. Vor der Teilnahme ist eine Sichtung in der Schwimmhalle erforderlich. Eltern werden gebeten, dafür mit ihrem Kind vorbeizukommen. Das Team beurteilt, wie sich das Kind im Wasser verhält und ob es bereit ist, schwimmen zu lernen, oder zunächst noch Wassergewöhnung benötigt.
2 min
Mario Stephan (li.) übergab eine Spende in Höhe von 150 Euro an Enrico Kullick von der Sternenkindinitiative Südbrandenburg. Das Geld wurde mit dem sozialpädagogischen Projekt 'Pfandpiraten' gesammelt.

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Sedlitzer Pfandpiraten spenden 150 €

Die „Pfandpiraten“ am Oberstufenzentrum Lausitz, Abteilung II in Sedlitz, haben der Sternkindinitiative Südbrandenburg 150 € gespendet . Sozialarbeiter Mario Stephan übergab das gesammelte Pfandgeld an Enrico Kullick, der es stellvertretend für die ehrenamtlichen Mitwirkenden entgegennahm. Die Spende fließt in die Organisation des Sternenkinderlaufs OSL am Sonntag, 11.10.2026, in Lübbenau/Spreewald. Bei dem Schulprojekt verbindet eine Gruppe junger Menschen das Pfandsammeln mit der Unterstützung gemeinnütziger Zwecke. „Bei diesem Projekt bin ich mit einer Gruppe von ca. 10 jungen Menschen in unserem Haus unterwegs und sammele Pfand. Wir wollen damit den Nachhaltigkeitsgedanken stärken und gleichzeitig gemeinnützige Zwecke unterstützen“, erklärt Stephan. Am Oberstufenzentrum werden unter anderem kaufmännische, soziale und gastronomische Berufe ausgebildet. „Wir werden die Mittel für die Organisation des Sternenkinderlauf OSL nutzen“, sagt Kullick zum Verwendungszweck der Spende. Der Lauf ist Teil einer deutschlandweiten Aktion des Bundesverband Kindstod in Schwangerschaft und nach Geburt e.V. (BVKSG). Ziel ist es, insgesamt 110.000...
4 min
Dritte Babybegrüßung in Eisenhüttenstadt

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Eisenhüttenstadt begrüßt Babys

Die Stadt Eisenhüttenstadt hat gemeinsam mit der Sparkasse Oder-Spree am Donnerstag, 01.10.2026, Neugeborene und ihre Eltern im Familienzentrum begrüßt. Es war die dritte Babybegrüßung in diesem Jahr. Rund 20 Eltern waren eingeladen, den Geburtstaler der Sparkasse Oder-Spree als Begrüßungsgeschenk entgegenzunehmen. Die Veranstaltung bot den Eltern auch Gelegenheit, sich über Unterstützungs- und Beratungsangebote rund um das Thema Kind zu informieren. Helen Feichtinger, Erste Beigeordnete der Stadt Eisenhüttenstadt, beglückwünschte die Eltern zur Geburt ihres Kindes: „Genießen Sie die Zeit mit Ihrem Kind. Sie geht viel zu schnell vorbei! Als Stadtverwaltung stehen wir mit unserem Familienzentrum und dessen Angeboten als Partner bei Fragen und Beratungsangeboten rund um das Thema Kind an Ihrer Seite.“
3 min

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Brandenburgs Jugend raucht und trinkt mehr

Brandenburgs Gesundheitsministerium hat am 1. Oktober 2026 die Studie „Brandenburger Jugendliche und Substanzkonsum“ veröffentlicht. Die Befragung von rund 1.700 Schülerinnen und Schülern der zehnten Klassen im Land liefert Grundlagen für Präventionsmaßnahmen und zeigt vor allem einen deutlich gestiegenen Konsum von E-Zigaretten und Vapes. Vapes legen deutlich zu, Alkohol leicht Der Anteil der Jugendlichen, die täglich E-Zigaretten, E-Shisha oder sogenannte Vaporizer konsumieren, stieg gegenüber 2021 von 1,2 auf 13,1 Prozent . Rund 20 Prozent nutzen solche Produkte mindestens wöchentlich, etwa die Hälfte hat sie zumindest einmal probiert. Tägliches Tabakrauchen nahm von 9,9 auf 11,2 Prozent zu. Jungen rauchen häufiger täglich Tabak, Mädchen greifen häufiger regelmäßig zu Vapes. Mindestens wöchentlich trinken inzwischen 12,8 Prozent Alkohol, nach 12,0 Prozent bei der vorherigen Befragung. Nach einem langjährigen Rückgang steigt dieser Anteil damit wieder leicht. Bei Jungen liegt er aktuell bei 16,9 Prozent, bei Mädchen bei 8,2 Prozent. Gleichzeitig geht das Rauschtrinken weiter zurück. Der Anteil der Jugendlichen, die mindestens...
2 min

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Pflegemusterwohnung öffnet in Lübben

Die neue Pflegemusterwohnung in Lübben kann am Montag, 05.10.2026, von 10:00 bis 18:00 Uhr besichtigt werden. Zum Tag der offenen Tür sind Bürger, Angehörige und Fachkräfte in die Heinrich-von-Kleist-Straße 5 eingeladen. Der Eintritt wird in der Mitteilung nicht näher thematisiert. Die Wohnung zeigt, wie Menschen auch im Alter oder bei Unterstützungs- und Pflegebedarf möglichst selbstständig und sicher im vertrauten Umfeld leben können. Zu sehen sind barrierearme Wohnlösungen, praktische Hilfsmittel und technische Assistenzsysteme. Besucher können sich außerdem über Möglichkeiten zur Anpassung bestehender Wohnungen informieren. Für persönliche Gespräche stehen Mitarbeiter des Pflegestützpunktes, des Sozialamtes und des Gesundheitsamtes bereit. Sie beantworten Fragen zu Pflege, Beratung und weiteren Unterstützungsangeboten. „Mit der Pflegemusterwohnung als Teil unseres Beratungsangebotes möchten wir zeigen, dass bereits kleine Veränderungen im Wohnumfeld einen wichtigen Beitrag dazu leisten können, den Alltag sicherer und selbstbestimmter zu gestalten“, erklärt Sozialdezernent Stefan Wichary. Nach Angaben von Frank Freyer,...
5 min
Werbegrafik für die Veranstaltung

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„Spione unter uns“ in Guben

Der Verein Gemeinsam für Guben zeigt am Dienstag, 06.10.2026, ab 17:30 Uhr den Dokumentarfilm „Spione unter uns“. Die Veranstaltung findet im Großen Ausstellungsraum der Alten Färberei in Guben statt. Der Einlass beginnt um 17 Uhr, der Eintritt ist frei. Nach dem Film können die Besucher mit Zeitzeugen und Fachleuten über die DDR, staatliche Überwachung und die bis heute wirkenden Folgen sprechen. Zu Gast sind der Protagonist des Films Dr. Peter Keup, der gebürtige Gubener Dietmar Müller sowie Dr. Maria Nooke, Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur. Der Abend richtet sich ausdrücklich auch an Schüler. Sie erhalten die Möglichkeit, Zeitzeugen persönlich zu begegnen und deren Erfahrungen aus erster Hand zu hören. Infostände des Menschenrechtszentrums Cottbus und des Stasi-Unterlagen-Archivs Frankfurt (Oder) begleiten die Veranstaltung. Am Stand des Archivs können Privatpersonen einen Antrag auf Einsicht in ihre Stasiakte stellen. Dafür ist der Personalausweis mitzubringen. Die Musikschule Guben gestaltet einen musikalischen Beitrag. Veranstalter ist Gemeinsam für Guben. Die...
3 min

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Kredit für Klinik Beeskow geplant

Der Krankenhausbetrieb in Beeskow soll im Jahr 2027 mit einem Liquiditätskredit des Landkreises abgesichert werden. Über die Bereitstellung von 7 Millionen Euro entscheidet der Kreistag am Mittwoch, 07.10.2026 . Mit dem Kredit soll der finanzielle Rahmen geschaffen werden, um den Betrieb im kommenden Jahr aufrechtzuerhalten. Zugleich soll Zeit gewonnen werden, um eine langfristig tragfähige Perspektive für den Standort zu entwickeln. Hintergrund sind die veränderten gesetzlichen Rahmenbedingungen durch die Krankenhausreform. Sie legen künftig stärker fest, welche medizinischen Leistungen ein Krankenhaus anbieten darf und welche personellen, fachlichen und strukturellen Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen. Nach Angaben des Landkreises können die bisherigen Strukturen in Beeskow unter diesen Bedingungen nicht unverändert fortgeführt werden. Welche Lösung umgesetzt wird, steht noch nicht fest. Gespräche und Prüfungen laufen. Drei Modelle für den Standort Für die Zukunft des Krankenhauses werden derzeit drei Varianten geprüft: Kooperation mit einem anderen Träger: Der Krankenhausbetrieb könnte gemeinsam mit einem externen oder...
5 min
Majestätssiegel am Bleichprivileg der Stadt Bautzen vom 22. Dezember 1474

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Vortrag zur Oberlausitzer Autonomie

Wie erlangten Bautzen und Kamenz im Mittelalter ein hohes Maß an städtischer Selbstständigkeit? Dieser Frage widmet sich Joseph Maak in seinem Vortrag „Recht, Rat, Revolte – Wege zur städtischen Selbstständigkeit in der mittelalterlichen Oberlausitz“ . Die Veranstaltung beginnt am Dienstag, 13.10.2026, um 19:00 Uhr . Einlass ist ab 18:30 Uhr. Veranstaltungsort ist der Raum von Archiv und Bibliothek in der Schloßstraße 12. Der Eintritt ist frei. Joseph Maak erläutert am Beispiel von Bautzen und Kamenz, wie königliche Privilegien den Weg zur kommunalen Eigenständigkeit ebneten. Zudem geht er auf die Entwicklung der mittelalterlichen Ratsverfassung und die Bedeutung von Zunftunruhen ein. Der Vortrag zeigt, wie rechtliche Veränderungen und soziale Konflikte die beiden Städte prägten. Aus zunächst abhängigen Gemeinden entwickelten sich selbstbewusste Kommunen. Zugleich gibt die Veranstaltung Einblicke in die politische Kultur der mittelalterlichen Oberlausitz. Grundlage der Untersuchung sind spätmittelalterliche Urkunden und Stadtbücher aus den Stadtarchiven Bautzen und Kamenz. Der Vortrag gehört zur Veranstaltungsreihe des...
3 min
Ausschnitt aus dem Werbeplakat

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Bahnhof Weißwasser öffnet nach langer Bauphase

Der sanierte Bahnhof Weißwasser und die neue Stadtbibliothek werden am Freitag, 02.10.2026, von 14:00 bis 20:00 Uhr offiziell eröffnet. Das Fest findet im Bürgerbahnhof und auf dem Bahnhofsvorplatz statt. Der Eintritt ist frei. Das historische Bahnhofsgebäude soll künftig Bücher, Wissen, Kultur und Begegnung unter einem Dach vereinen. Neben der Ausleihe von Büchern und Medien bietet die Stadtbibliothek Raum zum Lesen und Lernen. Im Bürgerbahnhof sollen außerdem Bildungs- und Kulturangebote sowie der Austausch zwischen Einwohnern Platz finden. Festakt im neuen Bibliothekssaal Der Eröffnungstag beginnt um 14:00 Uhr mit einem Festakt im Bibliothekssaal. Dabei geht es um die Entstehung des neuen Standorts, die Planung und Architektur sowie um die Menschen, die an Sanierung und Gestaltung beteiligt waren. Oberbürgermeisterin Katja Dietrich hält die Eröffnungsrede. Grußworte sind unter anderem von Staatssekretär Sören Trillenberg, Landrat Dr. Stephan Meyer, Architekt Alexander Pötzsch und Steffen Müller für die Denkmalkommission vorgesehen. Ministerpräsident Michael Kretschmer beteiligt sich mit einer Videobotschaft. Kinder der Kita...
4 min
Die Abstimmung läuft bis 1. November 2026, 23:59 Uhr.

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Wer sind die stillen Helden der Lausitz?

In der Lausitz hat die Abstimmung über den Gondula Award 2026 begonnen. Fünf Projekte aus dem Kinderschutz stehen zur Wahl. Der durch Spenden finanzierte Preistopf umfasst derzeit 18.782,27 € . Abgestimmt werden kann bis Sonntag, 01.11.2026, 23:59 Uhr . Jeder kann bis zu zwei Projekte auswählen. Die Preisverleihung findet am Montag, 02.11.2026, im Rahmen des FilmFestival Cottbus statt. Fünf Projekte sind nominiert Justus-Delbrück-Haus – karuna e.V. in Jamlitz: Das Haus unterstützt Jugendliche mit Sucht- und Traumaerfahrungen auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben und holt junge Menschen gezielt aus der Wohnungslosigkeit. Berlin-Brandenburger Väterinitiative e.V. in Cottbus: Die Initiative begleitet Familien in Trennungssituationen und setzt sich für verantwortungsvolle Vaterschaft sowie das Wohl der Kinder ein. Challengefeeling gemeinnützige UG in der Lausitz: Das Projekt schafft geschützte Räume und besondere Erlebnisse für Kinder mit Behinderungen oder schweren Erkrankungen. gehalten e.V.: Der Verein begleitet Kinder und Jugendliche nach dem Verlust eines nahestehenden Menschen und unterstützt sie bei der Trauerbewältigung....
5 min
Dr. Stefanie Mettke

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Eine Chefärztin für Forst und Guben

Die Notaufnahmen der Lausitz Klinik Forst und des Diakoniekrankenhauses Naëmi Wilke in Guben stehen unter gemeinsamer Leitung. Dr. Stefanie Mettke ist Chefärztin der Zentralen Notaufnahme in Guben und leitet zugleich die Notaufnahme in Forst. Beide Krankenhäuser wollen ihre Zusammenarbeit in der regionalen Notfallversorgung weiterentwickeln. „Beide Notaufnahmen sind gut strukturiert mit hochmotivierten Teams“, sagt Mettke. Die Häuser trügen gemeinsam Verantwortung für die Versorgung in der Region. Aus- und Weiterbildung spielt dabei eine wichtige Rolle. Dazu gehört ausdrücklich die Ausbildung von Assistenzärzten. Die medizinischen Schwerpunkte beider Krankenhäuser eröffnen angehenden Fachärzten verschiedene Weiterbildungs- und Tätigkeitsfelder. Die Spezialisierungen umfassen die Behandlung des Bewegungsapparates, Erkrankungen des Bauchraums einschließlich der Urologie sowie die Geriatrie. Diese Schwerpunkte spiegeln sich auch in den Notaufnahmen wider und sollen zur Absicherung der medizinischen Grundversorgung in der Region beitragen. Dr. Stefanie Mettke ist Fachärztin für Chirurgie und trägt die Zusatzbezeichnung Klinische Akut-...
4 min
Rektor Müller erklärte den Sinn des Erntefestes

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Erntedank im Kindergarten Guben

Mit einem Erntedankgottesdienst begann am Montag, 28.09.2026 , die Woche im Kindergarten der Naëmi-Wilke-Stiftung in Guben. Pfarrer Markus Müller, Rektor der Stiftung, erzählte den Kindern von Jesus Christus, der mit wenigen Broten Tausende Menschen speiste. Anschließend kosteten die Kinder ein frisches Brot, das Müller zuvor gesegnet hatte. Auf einem geschmückten provisorischen Altar lagen Kartoffeln, Möhren, Rote Bete und Weizenkörner. Gemeinsam sprachen die Kinder darüber, dankbar für ausreichend Nahrung zu sein. Eine gebundene Erntekrone ergänzte den Altarschmuck. Sie wurde wie in den vergangenen Jahren von der Gärtnerei Wellkisch gespendet.
3 min
Ein Foto vom Protest auf dem Cottbuser Altmarkt

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Scharfe Kritik an Schulleitungen

Nach Veröffentlichung auf Instagram: Kinder- und Jugendbeirat Cottbus übt scharfe Kritik an Schulleitungen und Schulamt Cottbus . Mit einer veröffentlichten Stellungnahme hat sich der Kinder- und Jugendbeirat der Stadt Cottbus/Chóśebuz in die aktuelle Debatte um den bundesweiten „Schulstreik gegen die Wehrpflicht“ eingeschaltet. In dem auf den 23. September 2026 datierten Schreiben wirft die offizielle Jugendvertretung einzelnen Schulleitungen Rechtsverstöße, Einschüchterungsversuche und ein „fehlgeleitetes Verständnis ihres Bildungsauftrags“ vor. Der Jugendbeirat stellt sich darin ausdrücklich hinter die protestierenden Schüler und betont, dass Grundrechte wie Meinungs-, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit nicht am Schultor enden. Die Erziehung zu kritischen und mündigen Bürgern sei ein zentraler Auftrag von Schule und Gesellschaft. Vorwurf der Einschüchterung und Forderung nach Disziplinarmaßnahmen Grund für die deutliche Positionierung sind Berichte über Repressalien gegen streikende Jugendliche. Besonders brisant: Einem Schüler soll im Vorfeld eine mehrwöchige Suspendierung angedroht worden sein, weil er während der Pause...
4 min
Die Lübbener Stadtverordnetenversammlung hat in ihrer Sitzung am 24. September die strategische Kooperation mit der MVZ-Poliklinik Lübben des Klinikums Dahme-Spreewald (Sana) beschlossen.

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Lübben beschließt MVZ-Kooperation

Die Stadtverordnetenversammlung von Lübben hat am 24. September eine strategische Kooperation mit der MVZ-Poliklinik Lübben des Klinikums Dahme-Spreewald beschlossen. Damit soll die ambulante medizinische Versorgung in der Stadt und der umliegenden Region langfristig gesichert werden. Die Geschäftsführung der Medizinisches Versorgungszentrum Spreewald GmbH soll die Verhandlungen mit Sana fortführen und intensivieren. Die Kooperation soll am Donnerstag, 01.10.2026 , beginnen. Bis zum ersten Quartal 2027 ist ein schrittweiser Übergang vorgesehen. Wie die Zusammenarbeit rechtlich und organisatorisch gestaltet wird, ist noch offen. Die Verhandlungsergebnisse und eine Beschlussempfehlung sollen der Stadtverordnetenversammlung spätestens am Mittwoch, 31.03.2027 , zur Entscheidung vorgelegt werden. Versorgung soll langfristig gesichert werden Erste Überlegungen für ein Medizinisches Versorgungszentrum gab es bereits 2016. Im Jahr 2021 untersuchte die Lübbener Wohnungsbaugesellschaft die ambulante medizinische Versorgung in der Stadt. Anschließend wurde die Gründung des kommunalen MVZ „Spreewald“ beschlossen. Seit dem 01.01.2025 ist es in...
5 min

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Görlitz erinnert an Herbst 1989

Görlitz begeht am Dienstag, 06.10.2026 , seinen kommunalen Gedenktag zur Friedlichen Revolution von 1989. Mehrere Veranstaltungen erinnern an den Einsatz Görlitzer Bürger für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte sowie für den Erhalt ihrer Stadt. Die Evangelische Innenstadtgemeinde und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Görlitz laden am Dienstag, 06.10.2026, 18:00 Uhr , zu einer ökumenischen Andacht in die Frauenkirche ein. Die liturgische Leitung übernehmen Pfarrer Dr. Matthias Paul und Pfarrer Roland Elsner. Oberbürgermeister Octavian Ursu richtet ein Grußwort an die Besucher. Lesung, Filme und Diskussion im Barockhaus Der Aktionskreis für Görlitz veranstaltet am Mittwoch, 07.10.2026 , unter dem Titel „Görlitz: Damals im Herbst 1989“ eine Lesung mit Filmbeiträgen und anschließender Diskussion. Veranstaltungsort ist der Johannes-Wüsten-Saal des Barockhauses, Neißstraße 30. Der Einlass beginnt um 17:00 Uhr, die Veranstaltung um 17:30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Im Mittelpunkt stehen die Erinnerungen „Wendejahre“ von Thomas Backhaus sowie bislang unveröffentlichte Filmbeiträge aus dem Herbst 1989. Die anschließende...
3 min
Vorlesen steht in der Kita „Haus der Elemente“ auf der Tagesordnung. Stefanie Jungwirth liest hier gerade einer Gruppe vor. Die Leiterin der Kindertagesstätte freut sich stellvertretend für alle Kinder des Hauses und ihr Team über die Auszeichnung mit dem

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Buchkita-Siegel für Kita in Zinnitz

Die Kita „Haus der Elemente“ im Calauer Ortsteil Zinnitz erhält das „Gütesiegel Buchkita“ . Die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und der Deutsche Bibliotheksverband würdigen damit das Engagement der Einrichtung für die frühkindliche Leseförderung. Die Preisverleihung findet am 9. Oktober im Rahmen der Buchmesse in Frankfurt am Main statt. Kita-Leiterin Stefanie Jungwirth reist dazu gemeinsam mit zwei Kolleginnen an. Das „Haus der Elemente“ ist eine von acht ausgezeichneten Einrichtungen in Brandenburg und die einzige im Landkreis. Vorgeschlagen wurde die Bewerbung von der Calauer Buchhandlung, mit der die Kita regelmäßig zusammenarbeitet. „Dass wir nun ausgezeichnet werden, als nur eine von acht Einrichtungen in ganz Brandenburg und die einzige in unserem Landkreis, macht uns schon sehr stolz“, sagt Jungwirth. Lesen und Sprache seien ein wesentlicher Bestandteil des pädagogischen Konzepts. Das Gütesiegel würdigt Betreuungseinrichtungen, in denen Erzählen, Reimen und Lesen fest im Alltag verankert sind. Dazu gehören regelmäßiges Vorlesen, ein vielseitiger Umgang mit Büchern,...
5 min
Pflegestützpunkt OSL informiert über Demenzprävention | Kostenloser Vortrag für Interessierte

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Demenz-Vortrag in Senftenberg

Der Pflegestützpunkt OSL lädt am Mittwoch, 18.11.2026, 14:30 Uhr zu einem kostenlosen Vortrag über Demenzprävention nach Senftenberg ein. Die Veranstaltung findet in der Ernst-Thälmann-Straße 129 statt. Unter dem Titel „Geistig fit bleiben – mit 10 Maßnahmen Demenz vorbeugen“ erfahren Besucher, wie das Gehirn arbeitet, was bei einer Demenzerkrankung geschieht und wie sich die geistige Gesundheit möglichst lange erhalten lässt. Im Vortrag geht es unter anderem um regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung, geistige Aktivität und soziale Kontakte. Auch die Behandlung von Erkrankungen sowie der Ausgleich von Hör- und Seheinschränkungen werden als mögliche Beiträge zur Demenzprävention erläutert. Darüber hinaus stellen die Veranstalter lokale Angebote vor, die Menschen beim Erhalt ihrer geistigen und körperlichen Gesundheit unterstützen können. Der Vortrag richtet sich an alle Interessierten sowie an Menschen, die sich über Möglichkeiten der Vorbeugung für Angehörige informieren möchten. Der Pflegestützpunkt OSL organisiert die Veranstaltung gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Demenz für das Land Brandenburg. Der Eintritt ist frei. Da...
3 min
Zu diesen Fragen startet am 23. September 2026 eine Online-Umfrage in den sieben Kommunen. Mitmachen können in den nächsten vier Wochen alle, die im Bischofswerdaer Land wohnen – unabhängig davon, ob sie sich bereits engagieren oder bisher noch keine Gelegenheit dazu hatten.

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Bischofswerda fragt zum Ehrenamt

Im Bischofswerdaer Land startet am Mittwoch, 23.09.2026 , eine Online-Umfrage zum Ehrenamt. Einwohner aus Bischofswerda, Burkau, Demitz-Thumitz, Frankenthal, Großharthau, Rammenau und Schmölln-Putzkau können vier Wochen lang mitmachen. Die anonyme Befragung dauert etwa zwei bis drei Minuten. Sie richtet sich sowohl an Menschen, die sich bereits engagieren, als auch an Einwohner, die bislang noch keine Gelegenheit dazu hatten. Die Ergebnisse sollen zeigen, welche Bedingungen Ehrenamtliche vor Ort benötigen, wo bereits gute Möglichkeiten bestehen und an welchen Stellen Angebote weiterentwickelt werden könnten. Nach der Auswertung sind zwei Gruppendiskussionen vorgesehen, in denen konkrete Veränderungen besprochen werden sollen. Das Engagement in den sieben Kommunen reicht von Sportvereinen, Chören und Jugendclubs bis zu Dorf-, Kleingarten-, Naturschutz-, Tierschutz-, Selbsthilfe-, Theater- und Geschichtsvereinen. Hinzu kommen Aufgaben bei der Feuerwehr sowie weitere Initiativen in den Orten. Fragen zur Umfrage beantwortet Jessica Lohr per E-Mail unter jessica.lohr@kijunetzwerk.de.
3 min
Darius Braun

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Forst: Woche für seelische Gesundheit

Forst (Lausitz) beteiligt sich vom 10. bis 20. Oktober 2026 an der Woche der seelischen Gesundheit. Unter dem Motto „Miteinander statt nebeneinander – für eine Gesellschaft, in der jede Psyche zählt“ stehen Lesungen, Vorträge, ein Filmabend und persönliche Gespräche auf dem Programm. Die Aktionswoche soll für psychische Gesundheit sensibilisieren, Berührungsängste abbauen und auf Hilfsangebote aufmerksam machen. Sie richtet sich an Grundschulkinder, Jugendliche und Erwachsene. „Psychische Gesundheit geht uns alle an. Entscheidend ist, dass Menschen mit ihren Sorgen und Belastungen nicht allein bleiben und wissen, wo sie Unterstützung finden“, sagt Bürgermeisterin Simone Taubenek. Die Aktionswoche solle informieren, Begegnungen ermöglichen und zu einem offeneren Umgang mit seelischer Gesundheit beitragen. Kostenlose Eintrittskarten für die öffentlichen Veranstaltungen sind in der Stadtbibliothek Forst erhältlich. Da die Plätze begrenzt sind, empfiehlt die Stadt eine frühzeitige Abholung. Darius Braun berichtet über Krisen und neue Perspektiven Das öffentliche Programm beginnt am Montag, 12.10.2026, 18:00 Uhr , in der...
4 min
Oberbürgermeister Holm Große und Amtsleiterin, Sybille Müller, bei der Begrüßung der Neugeborenen im Salvetepark – gerade dabei die neue Namenstafel zu enthüllen.

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Babybeutel für Bischofswerda

Familien in Bischofswerda, die nicht an der Begrüßung der Neugeborenen teilnehmen konnten, können ihren Willkommensbeutel noch bis Freitag, 09.10.2026 , abholen. Die Ausgabe erfolgt zu den gewohnten Öffnungszeiten der Stadtverwaltung im Familien- und Ordnungsamt bei Frau Hantsch in der Rudolf-Breitscheid-Straße. Die Beutel enthalten Gutscheine und nützliche Produkte für Familien. Dazu gehört ein personalisierter Kerzenhalter, den Kinder der Schülerkunstwerkstatt an der Grundschule Süd unter Anleitung von Frau Schumann angefertigt haben. Die Stadt hatte ihre Neugeborenen am vergangenen Wochenende offiziell begrüßt und bedankt sich bei der Schülerkunstwerkstatt sowie bei allen Partnern, die den Willkommensgruß unterstützt haben.
3 min
Muskauer Schlossgespräch mit Ministerpräsident Michael Kretschmer sowie Bernd-Lutz Lange und Küf Kaufmann

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Schlossgespräch in Bad Muskau

Im Neuen Schloss Bad Muskau findet am Donnerstag, 29.10.2026, um 18 Uhr das nächste Muskauer Schlossgespräch statt. Ministerpräsident Michael Kretschmer spricht im Festsaal mit dem Kabarettisten und Autor Bernd-Lutz Lange sowie dem Regisseur, Autor und Kabarettisten Küf Kaufmann. Einlass ist ab 17:30 Uhr. Der Abend trägt den Titel „Fröhlich und meschugge – Humor, Heimat und jüdisches Leben“ . Im Gespräch geht es um die Lebenswege und gemeinsamen Erlebnisse der Gäste, um Sachsen, Heimat und jüdisches Leben. Außerdem soll die Frage beleuchtet werden, welche Rolle Humor gerade in ernsten Zeiten spielen kann. Sächsischer und jüdischer Humor Bernd-Lutz Lange und Küf Kaufmann sind seit vielen Jahren befreundet und standen gemeinsam auf der Kabarettbühne. In ihrem Programm „Fröhlich und meschugge“ verbanden sie sächsischen und jüdischen Humor. Lange wurde 1944 im sächsischen Ebersbach geboren und wuchs in Zwickau auf. 1966 gehörte er zu den Mitbegründern der Leipziger „academixer“ und arbeitete später viele Jahre als freiberuflicher Kabarettist. Während der Friedlichen Revolution zählte er zu den „Leipziger Sechs“, die am 9. Oktober 1989...
4 min
Eröffnung Lindenfest 2026 - v.l.n.r. Mareike Linzer, Moderation | Michael Jakobs, Geschäftsführer WIS Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald mbH und Spreewelten GmbH | Helmut Wenzel, Bürgermeister Lübbenau/Spreewald | Paul Schlorf, Vorstandsprecher GWG Lübbenau | Andreas Rißka, Vorstand GWG Lübbenau | Dr. Jürgen Othmer, LÜBBENAUBRÜCKE | Daniel Friedrich, Moderation

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24. Lindenfest feiert Lübbenau

Das 24. Lindenfest „Wir für Lübbenau“ hat am Energieweg Besucher aller Altersgruppen zusammengebracht. Familien, Senioren und Jugendliche nutzten die Mitmachangebote, informierten sich über Projekte der Stadtentwicklung und feierten am Abend zu Band- und DJ-Musik. Auf der Bühne präsentierten sich örtliche und regionale Gruppen und Vereine. Weitere Angebote reichten von einem Bewegungsparcours des WIS-Kindertreffs über eine Kletterwand bis zum Bauen mit großen Kunststoffsteinen. Seinen Ursprung hat das Fest in einem kleinen Mieterfest im Lindenweg. Daher stammt auch der Name, erklärte Michael Jakobs, Geschäftsführer der WIS Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald mbH. Später zog die Veranstaltung auf den Oer-Erkenschwick-Platz und schließlich an den Energieweg. Unter dem Dach der LÜBBENAUBRÜCKE organisieren die WIS, die Stadt Lübbenau/Spreewald und die örtliche Wohnungsgenossenschaft GWG das Fest gemeinsam. Nach der Auswertung beginnen laut WIS-Mitorganisatorin Birgit Kothe bereits die Vorbereitungen für die nächste Ausgabe. Stadtentwicklung war ebenfalls Thema Bürgermeister Helmut Wenzel verwies bei seiner Begrüßung auf die...
8 min

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Gesundheitsamt Bautzen geschlossen

Das Gesundheitsamt des Landkreises Bautzen bleibt am Mittwoch, 23.09.2026 , geschlossen. Betroffen sind die Standorte in Bautzen, Kamenz und Hoyerswerda. Grund für die Schließung ist die Jahresdienstberatung. Ab Donnerstag, 24.09.2026 , ist das Gesundheitsamt wieder zu den gewohnten Zeiten von 08:30 bis 12:00 Uhr sowie von 13:00 bis 18:00 Uhr erreichbar.
1 min
Die Stadt Beeskow stellt es am Donnerstag, 22. Oktober 2026, im Dichterhaus in der Brandstraße 38 vor. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung bis zum 12. Oktober wird gebeten.

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Neues Beeskow-Buch wird vorgestellt

Die Stadt Beeskow stellt am Donnerstag, 22.10.2026, von 16:00 bis 17:30 Uhr das neue Buch „Guck an, Beeskow“ vor. Die Premiere findet im Dichterhaus in der Brandstraße 38 statt. Der Eintritt ist frei. Das Buch widmet sich 22 Orten in der Stadt sowie den sieben Ortsteilen Beeskows. Es erzählt, was dort geschieht, wer das örtliche Leben gestaltet und warum sich ein Besuch lohnt. Herausgeberin ist die Stadt Beeskow. Statt eines reinen Adressverzeichnisses ist eine Sammlung persönlicher Geschichten entstanden. Darin kommen Menschen aus Beeskow zu Wort, die Einrichtungen öffnen, Vereine tragen, Feste organisieren oder sich um Aufgaben in den Ortsteilen kümmern. „Wer hier wohnt, kommt an vielen dieser Orte jeden Tag vorbei, ohne ihre Geschichte zu kennen“, sagt Bürgermeister Robert Czaplinski. Das Buch richte sich gleichermaßen an Einwohner und Gäste. Bei der Vorstellung liegt die Veröffentlichung erstmals aus. Geplant sind eine Begrüßung, eine Einführung in die Entstehung des Buches und eine Lesung mit Geschichten über Orte und Menschen. Anschließend bleibt Zeit für Gespräche, Fragen und einen Blick in das Buch. Der Veranstaltungsort...
3 min
Doppelsieg für den Hort Pfiffikus Keune beim 5. Forster Seifenkistenrennen

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Forst: Doppelsieg für Hort Pfiffikus

Der Hort Pfiffikus Keune hat beim 5. Forster Seifenkistenrennen am 5. September einen Doppelsieg erreicht. In der Altersklasse der 6- bis 9-Jährigen belegte Maximilian Nahrendorf den ersten Platz . Max Noatzke kam auf Platz zwei. Dem Rennen gingen mehrere Wochen gemeinsamer Vorbereitung voraus. Die Kinder planten, bauten, schraubten, testeten und gestalteten ihre eigene Seifenkiste. Dabei waren sie von der Idee bis zum Start aktiv an dem Projekt beteiligt. Unterstützung erhielt der Hort vom Reifenservice Weiße aus Forst (Lausitz) und von Randolf Herzig. Sie halfen finanziell und brachten Zeit, handwerkliches Wissen sowie praktische Hilfe beim Bau und bei der Gestaltung ein. „Für die Kinder war es eine besondere Erfahrung, selbst am Entstehen der Seifenkiste beteiligt zu sein und anschließend damit an den Start zu gehen. Dass am Ende sogar die Plätze eins und zwei erreicht wurden, hat natürlich für große Freude gesorgt“ , erklärte das Team des Hortes Pfiffikus. Der Hort dankte den Unterstützern, allen weiteren Helfern und den Organisatoren des Rennens. Neben dem sportlichen Erfolg bleiben den Kindern die gemeinsame Arbeit, die...
3 min
Diese Zeichnungen eines Sauriers und einer Gruppe Urmenschen von Franz Gruß als Grundlage für den Bau

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Bautzen erhält Franz-Gruß-Nachlass

Das Stadtarchiv Bautzen hat den Nachlass von Franz Gruß (1931–2006) übernommen. Der als „Sauriervater“ bekannte Dekorationsmaler schuf Dinosaurier und weitere prähistorische Lebewesen für den Sauriergarten Großwelka und den Saurierpark Kleinwelka. Zum Nachlass gehören persönliche Dokumente und Fotografien sowie Bauzeichnungen und weitere Unterlagen zur Entstehung der Figuren. Aus einem Bestand von mehr als 250 Gästebüchern übernahm das Archiv außerdem zehn ausgewählte Exemplare. Sie dokumentieren die Herkunft der Besucher und ihre Reaktionen auf die Saurier. Die Unterlagen werden demnächst in den Archivbestand eingearbeitet. Danach sind sie mit Ausnahme der Gästebücher öffentlich nutzbar . Die gesetzliche Schutzfrist endete nach Angaben des Stadtarchivs am 31. Dezember 2016, zehn Jahre nach dem Tod von Franz Gruß. Mit der Übergabe bleibt das schriftliche Erbe des Bautzener Künstlers dauerhaft erhalten und kann künftig für Forschungszwecke genutzt werden. Das Stadtarchiv dankt der Familie, insbesondere der Ehefrau von Franz Gruß, für die Zusammenarbeit.
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Bürgermeister Helmut Wenzel hat gemeinsam mit dem Ärztlichen Direktor der Sana Kliniken Niederlausitz Volkmar Hanisch und dem Geschäftsführer des Rettungsdienstes Niederlausitz Tom Lehnert (v.l.) den neuen Defibrillator am Spreewald Stadion in Betrieb genommen. Quelle: Stadt Lübbenau/Spreewald/Anja Brautschek-Hofmann Bürgermeister Helmut Wenzel hat gemeinsam mit dem Ärztlichen Direktor der Sana Kliniken Niederlausitz Volkmar Hanisch und dem Geschäftsführer des Rettungsdienstes Niederlausitz Tom Lehnert (v.l.) den neuen Defibrillator am Spreewald Stadion in Betrieb genommen.

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Fünf Defibrillatoren für Lübbenau

In Lübbenau/Spreewald stehen fünf neue automatisierte externe Defibrillatoren, kurz AED, für Notfälle bereit. Die Stadt beteiligt sich gemeinsam mit dem Rettungsdienst Niederlausitz und dem Medizinischen Zentrum Lübbenau an der Initiative „Herzsicher“ der Björn-Steiger-Stiftung. Die Geräte befinden sich an folgenden Standorten: Spreewald Stadion Turnhalle in der Otto-Grotewohl-Straße Spielplatz Spreewaldreich Großer Hafen Gaststätte Wotschofska Die Standorte wurden so ausgewählt, dass die Defibrillatoren im Notfall schnell und jederzeit erreichbar sind. Die Geräte sind für den Einsatz durch Laien ausgelegt und geben klare Anweisungen. Ein Stromstoß wird nur ausgelöst, wenn er medizinisch notwendig ist. „Diese kleinen Koffer können den entscheidenden Unterschied machen und Leben retten“, sagt Tom Lehnert, Geschäftsführer des Rettungsdienstes Niederlausitz. Bürgermeister Helmut Wenzel sieht in der Aktion ein zusätzliches Stück Sicherheit für die Einwohner. Zugleich solle das Bewusstsein dafür gestärkt werden, bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand hinzusehen, zu handeln und keine Zeit verstreichen zu lassen. Zur Initiative gehören auch...
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