Redaktion | NEISSE NYSA NISA FILM FESTIVAL
Neiße Filmfestival: Hauptpreis
Preisverleihung in Varnsdorf mit Siegern aus Deutschland
Beim 23. NEISSE NYSA NISA FILM FESTIVAL ist der Hauptpreis an einen deutschen Spielfilm gegangen. Am Samstag, 30.05.2026, wurden bei der Preisverleihung im tschechischen Varnsdorf die Neiße-Fische an die Gewinner der Wettbewerbe und an die Publikumslieblinge vergeben.
Den mit 10.000,00 € dotierten Preis für den besten Spielfilm erhielt „Sechswochenamt“ von Jacqueline Jansen. Der Preis wird vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus gefördert.
Auszeichnungen im Spielfilm-Wettbewerb
Im Wettbewerb standen neun Spielfilme aus Deutschland, Polen und Tschechien. Die Jury zeichnete außerdem Đoàn Hoàng Anh für seine darstellerische Leistung als Vater im tschechischen Film „Letní škola, 2001“ von Dužan Duong aus. Der von der Stadt Zittau gestiftete Preis ist mit 1.000,00 € dotiert.
Eine lobende Erwähnung zum Darsteller-Preis erhielt Magdalena Laubisch für ihre Rolle in „Sechswochenamt“.
Den von der Stadt Görlitz gestifteten Preis für das beste Szenenbild in Höhe von 3.000,00 € bekam Seth Turner für die Arbeit am deutschen Spielfilm „Der Heimatlose“ von Kai Stänicke.
Der Preis für das beste Drehbuch, gestiftet vom Liberecký kraj und dotiert mit 1.000,00 €, ging an Emi Buchwald und Karol Maczek für den polnischen Film „Nie ma duchów w mieszkaniu na Dobrej“. Regie führte Emi Buchwald.
Bester Dokumentarfilm und bester Kurzfilm
Im Dokumentarfilm-Wettbewerb gewann der deutsche Beitrag „Eine Krankheit wie ein Gedicht“ von Jelena Ilić. Der von der Sächsischen Staatskanzlei gestiftete Preis ist mit 5.000,00 € dotiert. Eine lobende Erwähnung erhielt die deutsche Co-Produktion „Habibi Hussein“ von Alex Bakri.
Als bester Kurzfilm wurde der polnische Beitrag „Niech Zostanie Bez Tytułu“ von Mieszko Chomka ausgezeichnet. Der vom Studierendenrat der Hochschule Zittau/Görlitz gestiftete Preis ist mit 1.500,00 € dotiert.
Lobende Erwähnungen im Kurzfilm-Wettbewerb gingen an den deutschen Film „My motherland is checkered“ von Polina Prokofeva und an den tschechischen Film „Padá město, něco si přej“ von Eliška Dobnerová.
Spezialpreis und Jugendjury
Der Spezialpreis des Festivals, gestiftet vom Filmverband Sachsen und dotiert mit 1.000,00 €, ging an den deutschen Spielfilm „Capo“ von Robert Kwilman.
Zum zweiten Mal vergab auch eine Jugendjury Preise. Den Langfilmpreis in Höhe von 1.000,00 €, gestiftet vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk, erhielt der deutsche Spielfilm „Obhut“ von Veronika Hafner.
Der Kurzfilmpreis der Jugendjury, ebenfalls mit 1.000,00 € dotiert und von Tandem - Koordinierungszentrum Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch gestiftet, ging an „Niech Zostanie Bez Tytułu“ von Mieszko Chomka.
Eine lobende Erwähnung zum Preis der Jugendjury erhielten der polnische Spielfilm „Nie ma duchów w mieszkaniu na Dobrej“ von Emi Buchwald sowie der tschechische Kurzfilm „Zatoulanec“ von Mikoláš Fišer.
Publikumspreise und weitere Termine
Die Publikumspreise für Langfilme aus dem Festivalprogramm gingen an den Spielfilm „Der Heimatlose“ von Kai Stänicke und den Dokumentarfilm „Einar Schleef – Ich habe kein Deutschland gefunden“ von Sandra Prechtel. Beide Preise sind mit 1.000,00 € dotiert und werden vom Zweckverband Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien gestiftet.
Beliebtester Kurzfilm wurde „Martwe Tango“ von Jan Seraphim. Der von der Stadt Zgorzelec gestiftete Preis ist ebenfalls mit 1.000,00 € dotiert.
Seit Dienstag zeigte das trinationale Filmfest in 19 Kinos und Kulturstätten in Deutschland, Polen und Tschechien rund 100 Filme. Die prämierten Filme sind am Sonntag im KunstBauerKino in Großhennersdorf, in der Kulturfabrik Meda in Mittelherwigsdorf, im Kronenkino Zittau, im Filmtheater Ebersbach und im Městské divadlo in Varnsdorf zu sehen.
Das 24. NEISSE NYSA NISA FILM FESTIVAL ist für Dienstag, 25.05.2027, bis Sonntag, 30.05.2027 angekündigt.
KeyVisual/Foto: Florian-Mag
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