Wasser-Entnahmeverbot in Südbrandenburg
Ursache ist die anhaltende Trockenheit im Juni
Niederlausitz/Oberlausitz – Aufgrund der anhaltenden Trockenheit haben die Landkreise Spree-Neiße und Dahme-Spreewald in Südbrandenburg ab Donnerstag ein Wasser-Entnahmeverbot erlassen. Damit dürfen in den betroffenen Gebieten tagsüber keine Wasser aus Flüssen und Seen mehr abgepumpt werden, um die Wasserreserven zu schonen.
Das Verbot gilt jeweils zwischen 8 und 20 Uhr und betrifft in Spree-Neiße das Einzugsgebiet der Spree, inklusive der Städte Spremberg und Drebkau sowie die Gemeinden Kolkwitz, Neuhausen/Spree, Wiesengrund, Felixsee sowie alle Gemeinden der Ämter Peitz und Burg (Spreewald). In Dahme-Spreewald sind die Gemeinden Märkische Heide, Heideblick, die Städte Lübben und Luckau sowie die Ämter Unterspreewald und Lieberose/Oberspreewald betroffen. Das Verbot betrifft die Spree sowie den Oberlauf der Dahme.
Beide Landkreise begründen die Maßnahme damit, dass die Wasserführung der Spree derzeit nur halb so hoch ist wie im langjährigen Durchschnitt. Die aktuellen Niederschläge reichten nicht aus, um den Wasserhaushalt für den Sommer zu stabilisieren. Die Spree wird zudem durch Zuleitungen aus sächsischen Talsperren unterstützt.
Die Stadt Cottbus plant ebenfalls, in der kommenden Woche ein Wasser-Entnahmeverbot zu erlassen. Die Stadtverwaltung ruft die Bürgerinnen und Bürger auf, sparsam mit der Ressource Wasser umzugehen.
Derzeit sind keine Berichte über Wasser-Entnahmeverbote in der Oberlausitz bekannt. Die betroffenen Landkreise in Südbrandenburg appellieren an die Bevölkerung, verantwortungsvoll mit Wasser umzugehen, um die Versorgung in der Region sicherzustellen.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Kreis- oder Stadtverwaltungen.
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