L.o Redaktion | Stephan Witschas, Leiter Abteilung Kommunikation DZA
DZA Görlitz: Neuer Aufsichtsrat steht
Erstes Treffen Ende Juni mit Vertretern von Bund und Sachsen.
In Görlitz hat sich der Aufsichtsrat des Deutschen Zentrums für Astrophysik erstmals konstituiert. Das Gremium kam Ende Juni zu seiner ersten Sitzung zusammen. Für die Region ist das ein wichtiger organisatorischer Schritt beim Aufbau des DZA.
Zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats wurde Thomas Reiter bestimmt. Er leitet die Abteilung Raumfahrt und Sicherheit im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt und ist Brigadegeneral a. D. Stellvertretende Vorsitzende ist Babett Gläser, Leiterin der Abteilung Forschung im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus.
Bund, Freistaat Sachsen und Wissenschaft vertreten
Als weiteres Mitglied des Bundes gehört Sabine Carl dem Aufsichtsrat an. Sie ist stellvertretende Leiterin des Referats R 21 - Universum und Astrophysik. Der Freistaat Sachsen wird durch Ministerpräsident Michael Kretschmer sowie Babett Gläser vertreten.
Zu den Wahlmitgliedern zählen Frank Spiekermann, Verwaltungsdirektor des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel, Katja Poppenhäger, Direktorin des Forschungsbereichs Sterne, Sonne und Exoplaneten am Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam, Beate Heinemann, Vorsitzende des DESY-Direktoriums, Klaus Blaum, Direktor der Abteilung Gespeicherte und gekühlte Ionen am Max-Planck-Institut für Kernphysik in Heidelberg, Ursula M. Staudinger, Rektorin der Technischen Universität Dresden, Dawid Statnik, Vorsitzender der Domowina - Bund Lausitzer Sorben, sowie Axel Müller-Groeling, Vorstand für Forschungsinfrastrukturen und Digitalisierung der Fraunhofer-Gesellschaft.
Erste Entscheidungen gefallen
Die DZA-Geschäftsführung mit Günther Hasinger und Katharina Henjes-Kunst erklärte, sie freue sich auf die Zusammenarbeit und den konstruktiven Austausch mit dem Aufsichtsrat zur Zukunft des Deutschen Zentrums für Astrophysik im Herzen Europas. Nach Angaben des DZA wurden in der ersten Sitzung bereits wegweisende Entscheidungen für das Zentrum getroffen. Welche das im Einzelnen sind, wurde im vorliegenden Material nicht genannt.
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