L.O Redaktion | Stadt Cottbus, Jan Gloßmann
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Lausitz Science Park startet mit GmbH
Neue Gesellschaft soll Forschung und Firmen in Cottbus verbinden.
In Cottbus ist ein weiterer Schritt im Strukturwandel vollzogen: Mit Wirkung zum Mittwoch, 01.07.2026 ist die Lausitz Science Park GmbH offiziell gegründet worden. Das Unternehmen soll den Aufbau und den Betrieb des Wissenschaftsparks auf dem Gelände des früheren Flugplatzes Cottbus-Nord übernehmen.
Gesellschafter sind die Stadt Cottbus/Chóśebuz, die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg und die Wista GmbH aus Berlin-Adlershof. Der dortige Wissenschaftspark gilt als Vorbild für das Vorhaben in Cottbus. Die Landesregierung begleitet das Projekt als einen Leuchtturm des Strukturwandels in der Lausitz.
420 Hektar Entwicklungsfläche
Nach Angaben der Stadt umfasst der Lausitz Science Park mehr als 420 ha Entwicklungsfläche. Durch die direkte Nähe zur BTU soll ein Standort entstehen, an dem Wissenschaft und Wirtschaft enger zusammenarbeiten. Ziel ist es, Forschung schneller in Anwendungen, Unternehmensgründungen und wirtschaftliche Wertschöpfung zu überführen.
Für Cottbus und die Lausitz verbindet sich damit die Hoffnung auf neue Arbeitsplätze, zusätzliche wirtschaftliche Impulse und eine stärkere Sichtbarkeit als Wissenschafts- und Innovationsstandort.
Finanzierung für fünf Jahre zugesagt
Ministerin und Chefin der Staatskanzlei Kathrin Schneider teilte mit, dass die drei Gesellschafter die Finanzierung der Gesellschaft für die kommenden fünf Jahre sichern. Damit werde die Grundlage geschaffen, um die strategische Entwicklung des Parks voranzutreiben. Das Land Brandenburg unterstütze diesen Prozess aktiv.
Bürgermeisterin Doreen Mohaupt erklärte, mit der gemeinsamen Gesellschaft sollten die bisherigen Aktivitäten gebündelt und gestärkt werden. Aus Sicht der Stadt geht es dabei auch darum, Flächen zu aktivieren, hochwertige Arbeitsplätze zu schaffen und zusätzliche Steuereinnahmen zu ermöglichen.
BTU und Wista sehen Chancen für die Region
BTU-Präsidentin Prof. Gesine Grande sieht in der neuen Gesellschaft die notwendige Struktur, damit der Lausitz Science Park sein Potenzial entfalten kann. Die Universität bringe dafür internationale Forschungsstärke, Fachkräfte und eine Gründerszene ein.
Auch Roland Sillmann, Geschäftsführer der WISTA Management GmbH, bewertet die Gründung als wichtigen Schritt für eine vernetzte Wirtschafts-, Hightech- und Wissenschaftsregion zwischen Berlin und der Lausitz. Aus seiner Sicht soll die neue Gesellschaft den Wissenstransfer zwischen Forschung und Wirtschaft verbessern und so die Innovationskraft der Region stärken.
Foto: Stadt Cottbus
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