L.o Redaktion | Stadt Forst
Rosenstädte tagen in Forst
Im Rosengarten ging es um Klima und Artenvielfalt.
Vertreter deutscher Rosenstädte und Rosendörfer sind am 12. September zu ihrer jährlichen Tagung in Forst (Lausitz) zusammengekommen. Im Ostdeutschen Rosengarten tauschten sie sich über Gartenkultur, Veranstaltungen und aktuelle fachliche Herausforderungen aus.
Zu den Themen gehörten der Klimawandel, Nachhaltigkeit und die Förderung der Artenvielfalt. Bei einer ausführlichen Führung lernten die Gäste außerdem die gärtnerische Gestaltung und Besonderheiten der Forster Parkanlage kennen. Ein Abstecher führte in den nahe gelegenen Schlosspark Brody.
Rosenorte aus mehreren Bundesländern vertreten
An der Tagung nahmen Rosen- und Pflanzenfreunde aus verschiedenen Regionen Deutschlands teil. Vertreten waren unter anderem Assinghausen, Wernborn, Löhndorf, Freudenstadt, Dornburg, Bad Langensalza, Eltville am Rhein und Seppenrade.
Mit dabei waren auch die Präsidentin der Deutschen Rosengesellschaft, Dr. Renate Neumann-Schäfer, und ihr Stellvertreter Frank Schwarz. Die Fachgruppe der Rosenstädte und Rosendörfer wird von Kati Schenke aus Dornburg geleitet. Bürgermeisterin Simone Taubenek begrüßte die Gäste im Veranstaltungssaal des Restaurants Rosenflair.
Bereits am Vorabend hatten sich die angereisten Teilnehmer im Pavillon Genuss und Kunst mit Mitgliedern des Fördervereins Ostdeutscher Rosengarten getroffen.
Netzwerk zählt bundesweit 22 Orte
Die Deutsche Rosengesellschaft mit Sitz in Baden-Baden zeichnet nach festgelegten Richtlinien Rosenstädte, Rosendörfer und Rosenkreise aus. Bundesweit tragen 22 Orte eine solche Auszeichnung. Sie widmen sich in besonderer Weise der Rose und pflegen eigene Rosengärten oder Rosarien.
Die Gesellschaft will Wissen über Rosen bewahren, weiterentwickeln und an kommende Generationen vermitteln. Zugleich soll die Rose als Kulturgut sowie als Bestandteil der Garten- und Landschaftsgestaltung sichtbar bleiben. Forst trägt den Titel „Rosenstadt“ seit 2004.
Zum Abschluss besuchten die Gäste das Forster Museum für Textil- und Industriegeschichte Lausitz. Dort erhielten sie Einblicke in die industrielle Vergangenheit der Stadt und deren Bedeutung für die Entwicklung von Forst.
Fotos: Stadt Forst (Lausitz)/ Diana Priel
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