L.o Redaktion | Fraunhofer IPMS
Neuer Forschungscampus in Cottbus
Spatenstich am 1. Oktober für ein neues Laborgebäude der Fraunhofer IPMS
Das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS baut seine Präsenz am Standort Cottbus mit einem neuen Büro- und Laborgebäude aus, um den wirtschaftlichen Strukturwandel in der Lausitz durch angewandte Forschung voranzutreiben. Am 1. Oktober erfolgt der offizielle Spatenstich für den Neubau, der als zentraler Baustein des künftigen Lausitz Science Park dient.
Forschungsschwerpunkte und industrielle Anwendung
Der wissenschaftliche Fokus des Fraunhofer IPMS in Cottbus liegt auf der Schnittstelle von Hardware-Entwicklung und Software-Integration. Die Arbeiten sollen die technologische Souveränität Deutschlands stärken und umfassen folgende Kernbereiche:
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Mikroelektronik und Nanosysteme: Entwicklung kompakter, energieeffizienter Bauteile für die industrielle Praxis.
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Intelligente Sensorik: Systeme zur autarken Erfassung und Analyse von Umgebungsdaten direkt am Entstehungsort.
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Künstliche Intelligenz (KI): Algorithmen für autonome Entscheidungs- und Steuerungsprozesse in Maschinen.
Die entwickelten Schlüsseltechnologien adressieren primär die operative Fertigungstechnik, die Energie- und Umwelttechnik sowie die Medizintechnik.
Vernetzung im Lausitz Science Park
Der Neubau des Fraunhofer IPMS entsteht auf einem gemeinsam genutzten Wissenschaftscampus. Dieser verzahnt die anwendungsorientierte Forschung eng mit der akademischen Ausbildung und weiteren außeruniversitären Partnern.
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Universitäre Anbindung: Über die Professur für Mikro- und Nanosysteme von Institutsleiter Prof. Dr. Harald Schenk besteht eine langjährige operative Verbindung zur Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU).
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Forschungsnetzwerk: In unmittelbarer Nachbarschaft siedeln sich weitere Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft, der Leibniz-Gemeinschaft sowie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) an.
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Strukturwandelprojekte: Über die Initiativen iCampµs und OASYS erhalten regionale Unternehmen direkten Zugang zu Test- und Forschungsinfrastrukturen.
Wirtschaftlicher Ausblick
Mit dem Ausbau der Forschungsinfrastruktur verfolgen die Beteiligten das Ziel, den regionalen Wandel von einer fossilen Energiewirtschaft hin zu einer hochtechnologisierten Industrieregion abzusichern. Der Campus soll langfristig neue Arbeitsplätze für Fachkräfte schaffen, wissenschaftlichen Nachwuchs in der Region halten und die Ausgründung technologieorientierter Start-ups fördern.
Mit dem Baubeginn am 1. Oktober wird die räumliche Grundlage geschaffen, um den wissenschaftlichen Transfer in die Industrie zu beschleunigen und die Lausitz als nationalen wie internationalen Innovationsstandort zu etablieren.
© Architektur: DGI Bauwerk ©Philipp Obkircher
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