15 Jahre weiter im Einsatz
Gubener Arzt bleibt dem Krankenhaus treu
Im Diakoniekrankenhaus Naëmi Wilke ist ein seltenes Dienstjubiläum gewürdigt worden. Dr. Bernd Domke arbeitet dort seit 15 Jahren nach seinem Renteneintritt weiter in der Anästhesie-Sprechstunde und bleibt damit für viele Patienten in der Region ein vertrauter Ansprechpartner.
Als Dr. Domke zu seinem wöchentlichen Dienst ins Krankenhaus kam, wurde er vom Team der Anästhesie und von Chefärztin Dr. Martina Schmidt-Reimer empfangen. Anlass war sein besonderes Jubiläum zu Beginn des Jahres.
Weiter im Dienst für Patienten in GubenDr. Domke führt einen Tag pro Woche eine Anästhesie-Sprechstunde durch. Dort berät er Patienten vor geplanten Operationen und klärt über den Ablauf sowie die geeignete Form der Anästhesie auf. Im Operationssaal selbst ist er nicht mehr im aktiven Einsatz.
Nach Angaben des Krankenhauses hält sich der erfahrene Arzt fachlich weiter auf dem aktuellen Stand und nimmt an Fortbildungen teil. Chefärztin Dr. Martina Schmidt-Reimer sagte:
Prägende Rolle im Diakoniekrankenhaus Naëmi Wilke„Wir sind sehr froh, dass wir ihn haben.“
Für viele Bürger in Guben ist Dr. Domke seit Jahren eng mit dem Krankenhaus verbunden. In seiner aktiven Zeit war er 30 Jahre lang leitender Chefarzt des Hauses. Er baute die Abteilung Anästhesie auf und beschäftigte zeitweise fünf Anästhesisten. Nach Darstellung des Krankenhauses legte er zudem großen Wert auf die fachliche Ausbildung des Pflegepersonals.
Als er in den Ruhestand ging, blieb die Verbindung zum Haus bestehen. Das Krankenhaus bat ihn, die Sprechstunden in reduziertem Umfang weiterzuführen. Diese Lösung besteht bis heute.
Erfahrung bleibt gefragtAuch die Geschäftsführung bewertet den weiteren Einsatz positiv. Geschäftsführer Andreas Mogwitz sagte:
„Unabhängig vom Fachkräftemangel, ist es immer gut erfahrene Kollegen im Haus zu halten. 40 Jahre Berufserfahrung sind durch nichts zu ersetzen.“
Dr. Domke selbst nahm das Jubiläum mit Humor:
„Ich bekomme einen Durchhalteorden. Solange Bedarf da ist und ich gesund bin, bleibt es dabei. Das Wichtigste ist, dass wir für die Patienten da sind.“
Foto: DNWG/Renate Kulick-Aldag
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