L.o Redaktion | Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
Luckau erweitert Kunstangebote
Neue Werkstätten öffnen am 12. September ihre Türen.
Die Niederlausitzer Musik- und Kunstschule in Luckau hat ihren Kunstbereich zum Schuljahr 2026/2027 deutlich ausgebaut. Neue Kurse, Werkstätten und technische Ausstattung erweitern die Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus Luckau und der Region.
Im historischen Stadtkern ist eine neue Keramikwerkstatt entstanden. Dafür wurde eine zuletzt leerstehende ehemalige Fleischerei umgenutzt. Wo früher Lebensmittel verkauft wurden, stehen nun Brennofen, Ton und Drehscheiben bereit. Kurse für Kinder und Erwachsene vermitteln die handwerklichen und technischen Grundlagen der Keramik.
Auch am Hauptstandort der Musik- und Kunstschule wächst das Angebot. Eine neue Druckwerkstatt und digitale Ausstattung ermöglichen zusätzliche Formen der künstlerischen Bildung. Zugleich ergeben sich neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit mit Kitas und Schulen.
Das Programm umfasst ab dem Schuljahr 2026/2027 neue Kurse in der bildenden und angewandten Kunst sowie im Theater. Der Kunstbereich soll nach Angaben der Schule weiterentwickelt und dauerhaft etabliert werden.
Tag der offenen Tür am 12. September
Beim „Markt der Möglichkeiten“ können Besucher die neuen Angebote kennenlernen:
- Samstag, 12.09.2026, 10:30 bis 13:30 Uhr
- Niederlausitzer Musik- und Kunstschule e. V., Am Bahnhof 5, 15926 Luckau
Unterstützt wird der Ausbau durch das Projekt „Kunstschulaufbau in Brandenburg“, das in Luckau 2025 startete. Im Jahr 2026 stellt das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg über den Verband der Musik- und Kunstschulen Brandenburg 75.000 € zur Verfügung.
Kulturministerin Dr. Manja Schüle sieht in der neuen Nutzung der ehemaligen Fleischerei ein Beispiel dafür, wie Kulturräume Gemeinschaft und gesellschaftliche Teilhabe stärken können. Sie dankte dem Team der Musik- und Kunstschule für seinen Einsatz für die kulturelle Bildung in Luckau.
Auch Tillmann Stenger, Vorsitzender des Verbandes der Musik- und Kunstschulen Brandenburg, betonte die Bedeutung kontinuierlicher Bildungsangebote und geeigneter Räume. Sein Dank galt dem Kulturministerium für die Förderung sowie dem Team der Niederlausitzer Musik- und Kunstschule für die Entwicklung der Angebote in Luckau und der Region.
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