Startschuss für die Modernisierung
Umbau des Lessing-Museums Kamenz hat begonnen
Mit einem symbolischen Spatenstich wurde am Montag der Umbau des Lessing-Museums Kamenz offiziell eingeläutet. Die traditionsreiche Kultureinrichtung, die dem bedeutendsten Sohn der Stadt – Gotthold Ephraim Lessing (1729–1781) – gewidmet ist, wird in den kommenden Jahren umfassend saniert und modernisiert. Bund und Freistaat Sachsen unterstützen das Projekt mit insgesamt 2,5 Millionen Euro aus dem Investitionsgesetz Kohleregionen, jeweils zur Hälfte getragen.
Mehr Raum für Kultur: Verdopplung der Ausstellungsfläche
Im Rahmen der Baumaßnahmen wird die Dauerausstellungsfläche verdoppelt, wodurch das Museum künftig deutlich mehr Platz für seine umfangreichen Sammlungsbestände erhält. Erstmals werden auch Räume für temporäre Präsentationen im eigenen Haus eingerichtet. Dadurch können künftig auch besonders empfindliche Objekte öffentlich gezeigt werden, die bisher aus konservatorischen Gründen nicht ausgestellt werden konnten.
„Endlich können wir Kostbarkeiten zeigen, die bisher im Verborgenen bleiben mussten“, sagte Sachsens Kultur- und Tourismusministerin Barbara Klepsch (CDU) laut Mitteilung.
Barrierefreiheit, Klimaschutz und Sicherheit im Fokus
Neben der Erweiterung der Ausstellung werden auch die Sanitäranlagen und Servicebereiche modernisiert sowie ein barrierefreier Zugang geschaffen. Moderne Klima- und Sicherheitssysteme sorgen künftig für optimale Bedingungen zur Präsentation und Lagerung empfindlicher Exponate.
Die Wiedereröffnung des Museums ist für das Jahr 2027 geplant – pünktlich zu den 56. Kamenzer Lessing-Tagen.
Tradition trifft Zukunft
Das Lessing-Museum Kamenz wurde 1931 in Lessings Geburtsstadt eröffnet und ist heute eine bedeutende städtische Kultureinrichtung, die vom Freistaat Sachsen gefördert wird. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach angepasst. Zusätzlich ist dort eine von Bund und Land finanzierte Arbeitsstelle zur Erforschung der Lessing-Rezeption angesiedelt.
Mit dem aktuellen Umbau stellt sich das Museum nicht nur für die kommenden Jahrzehnte neu auf – es unterstreicht auch die bleibende Bedeutung des „Dichters der Aufklärung“ für Gegenwart und Zukunft.
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