Verbraucherschutz Dahme-Spreewald
Landkreis wird Pilotkommune für neue Hilfen vor Ort.
Im Landkreis Dahme-Spreewald soll der Verbraucherschutz vor Ort stärker in kommunale Strukturen eingebunden werden. Der Landkreis hat dafür am Mittwoch eine Absichtserklärung unterzeichnet und wird damit dritte Pilotkommune im Modellvorhaben „Verbraucherschutz in Kommunen leben“ der Verbraucherzentrale Brandenburg.
Unterzeichnet wurde die Erklärung von der 1. Beigeordneten Heike Zettwitz. Nach Angaben des Landkreises soll die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Vereinen, Bildungseinrichtungen und weiteren regionalen Akteuren ausgebaut werden. Ziel ist es, Verbraucherschutz wirksamer und nachhaltiger in der Region zu verankern.
Unterschiedliche Bedarfe in Stadt und Land„Wir beteiligen uns an dem Projekt, weil wir den Verbraucherschutz im Landkreis gezielt weiterentwickeln wollen. Gerade die unterschiedlichen Lebensrealitäten zwischen dem Berliner Umland und den ländlichen Regionen erfordern passgenaue Angebote, damit alle Bürger gut informiert sind und Unterstützung erhalten“, erklärte Heike Zettwitz.
Der Landkreis Dahme-Spreewald gilt aus Sicht der Verbraucherzentrale Brandenburg als Region mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen. Dazu zählen sowohl urban geprägte Randlagen als auch ländliche Räume. Diese Unterschiede sollen bei den geplanten Maßnahmen berücksichtigt werden.
Geplant sind neue Angebote und Formate„Mit dem Landkreis Dahme-Spreewald gewinnen wir eine Pilotkommune, die die Vielfalt Brandenburgs in besonderer Weise widerspiegelt – von urban geprägten Randlagen bis hin zu eher ländlichen Regionen“, sagte Tom Janneck, Leiter der landesweiten Beratung der Verbraucherzentrale Brandenburg.
In den kommenden Monaten wollen die Verbraucherzentrale Brandenburg, der Landkreis und lokale Akteure konkrete Maßnahmen für die Praxis entwickeln. Vorgesehen sind unter anderem:
- neue Kommunikationswege,
- Informationsangebote für kommunale Akteure,
- neue Veranstaltungsformate vor Ort.
Außerdem sollen bestehende Angebote bekannter gemacht und neue Ansätze getestet werden, um Menschen im Alltag gezielt zu unterstützen.
Projekt läuft bis Ende 2027Das Modellvorhaben „Verbraucherschutz in Kommunen leben“ läuft bis Mittwoch, 31.12.2027. Es wurde von der Verbraucherzentrale Brandenburg initiiert und wird vom Ministerium für Ernährungs- und Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg gefördert. Bewährte Maßnahmen aus dem Projekt sollen später in eine mehrjährige Kooperation überführt und auch weiteren Kommunen in Brandenburg angeboten werden.
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