Sport aktuell
LHC Cottbus: Speed bleibt Trainer
Kader fast komplett, Handballer peilen ab September vorn an.
In Cottbus sind die Weichen für die neue Saison in der Regionalliga Ostsee-Spree gestellt: Der LHC Cottbus hat den Vertrag mit Trainer Bennett Speed um ein Jahr verlängert. Damit ist aus Sicht des Vereins das letzte wichtige Puzzleteil für die Spielzeit 2026/27 gesetzt.
Auch im Kader herrscht weitgehend Kontinuität. Nach Vereinsangaben haben bis auf einen Spieler alle Akteure ihre Verträge verlängert oder bereits gültige Verträge. Der LHC will damit ab September erneut mit einer starken Mannschaft angreifen.
Rückrunde als Grundlage
Für Bennett Speed war die abgelaufene Saison die erste als Cheftrainer an der Seitenlinie. Der 24-Jährige führte die Cottbuser auf Platz 2. Nach einer Anlaufphase zeigte das Team vor allem in der Rückrunde starke Leistungen. Mit nur einer Niederlage wurde der LHC Rückrundensieger.
„Ich fühle mich sehr wohl in Cottbus und habe das volle Vertrauen des Vereins. Das erleichtert mir das Arbeiten ungemein“, sagt Bennett Speed.
Der Trainer setzte auf ein neues Spielsystem und band mehrere A-Jugendspieler in die Mannschaft ein. Auf dieser Entwicklung will der LHC in der Sommerpause aufbauen.
„Wir sind noch nicht fertig. Mir hat es großen Spaß gemacht, mit der Mannschaft zu arbeiten. Besonders die Rückrunde war sehr stark.“
Verein setzt auf Kontinuität und Entwicklung
Nach Angaben des Vereins hat der LHC Cottbus in der vergangenen Saison einen deutlichen Schritt in Richtung Professionalisierung gemacht. Dieses Ziel hatte Präsident Kai-Uwe Weilmünster gemeinsam mit dem Präsidium ausgegeben.
Sportlich sieht der Verein in Bennett Speed einen wichtigen Baustein dieser Entwicklung. Der sportliche Leiter Gordon Roth hebt neben der fachlichen Arbeit vor allem die klare Spielphilosophie und die Entwicklung innerhalb der Mannschaft hervor. Ein Schwerpunkt habe zudem darin gelegen, die Jugend enger an das Männerteam heranzuführen und den Zusammenhalt im Team zu stärken.
Für die Handballer aus Cottbus ist damit klar: Mit Trainer, eingespieltem Kader und Rückenwind aus der Rückrunde soll in der Regionalliga Ostsee-Spree wieder vorne mitgespielt werden.
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