LHC schlägt Werder
34:31 in Cottbus, direkter Vergleich gesichert
Cottbus hat am Samstagabend in der Lausitz-Arena ein wichtiges Handballspiel erlebt: Der LHC Cottbus gewann in der Regionalliga Ostsee-Spree gegen Spitzenreiter HV Grün-Weiß Werder mit 34:31. Für die Lausitzer bedeutet der Erfolg nicht nur zwei Punkte, sondern auch den gewonnenen direkten Vergleich.
Zur genauen Ansetzung nennt das vorliegende Material nur Samstagabend, jedoch kein Datum und keine Uhrzeit.
Tempo, Paraden und eine starke Schlussphase
Die Partie zwischen dem Tabellenführer und dem Zweiten begann mit hohem Tempo. Beide Mannschaften zeigten früh, warum sie in der Liga auf den ersten beiden Plätzen stehen. Cottbus spielte im Angriff effizient, Werder kam vor allem über schnelle Gegenstöße zu Toren.
Kurz vor der Pause setzte sich der LHC etwas ab. Maßgeblichen Anteil hatte Torhüter Filip Hancic, der am Ende auf 22 Paraden und zwei Tore kam. Mit dieser Phase erspielten sich die Gastgeber eine 18:15-Führung zur Halbzeit.
LHC baut Vorsprung aus
Nach dem Seitenwechsel blieb Cottbus konzentriert. Kreisläufer Marc Schmitz traf in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit viermal in kurzer Folge. Dadurch zog der LHC in der 44. Minute auf 27:21 davon.
Entschieden war das Spiel damit noch nicht. Werder kämpfte sich zurück und verkürzte fünf Minuten vor Schluss auf zwei Tore Abstand. In der Schlussphase behielt Cottbus jedoch die Kontrolle.
Drei Sekunden vor dem Ende nahm LHC-Trainer Bennett Speed noch eine Auszeit. Der angesagte Spielzug führte zum letzten Treffer: Kuno Schauer erzielte mit der Schlusssirene das 34:31.
Direkter Vergleich kann noch wichtig werden
Besonders bedeutsam ist das Ergebnis mit Blick auf die Tabelle. Das Hinspiel hatte der LHC mit zwei Toren verloren. Durch den Sieg mit drei Treffern geht der direkte Vergleich nun an Cottbus. Bei Punktgleichheit am Saisonende könnte das entscheidend sein.
„Ich bin so stolz auf die Mannschaft heute“, sagte LHC-Trainer Bennett Speed nach dem Spiel. „Werder hat uns alles abverlangt. Sie haben über die Hälfte der Tore mit ihrem schnellen Tempospiel erzielt. Das hat uns ziemlich gestresst. Aber wie wir das dann souverän zu Ende gespielt haben, das war sehr stark. Eine sehr reife Leistung meiner Mannschaft.“
Blick auf die Tabelle
Mit 34:8 Punkten liegt der LHC Cottbus weiter auf Platz zwei und hat vier Punkte Rückstand auf Werder. Als nächstes wartet auswärts das Spiel beim Tabellenvierten Usedom. Das vorliegende Material nennt dafür nur den kommenden Samstag, jedoch kein Datum und keine Uhrzeit.
Foto: LHC
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