Redaktion | LHC Michel Havasi
Schmitz verlängert beim LHC
Der Kreisläufer bleibt ein weiteres Jahr in der Lausitz
Der LHC Cottbus kann weiter mit Kreisläufer Marc Schmitz planen. Der 27-Jährige hat seinen Vertrag um ein Jahr verlängert und geht damit in seine vierte Saison in Folge bei den Cottbuser Handballern.
Für den Verein ist das auf einer wichtigen Position eine klare Personalentscheidung. Schmitz zählt in dieser Saison zu den tragenden Spielern des Teams. Er übernimmt Aufgaben in der Abwehr und im Angriff. In der Defensive hält er die Mitte zusammen, im Angriff blockt er Wege frei und nutzt Lücken für eigene Tore.
Mehrere Gründe für den Verbleib
Schmitz nennt für seine Verlängerung mehrere Gründe. Er hebt die Atmosphäre in der Lausitz-Arena mit vielen Zuschauern hervor. Außerdem verweist er auf die Zusammenarbeit mit Trainer Bennett Speed. Nach seinen Worten fördert ihn der Coach, schenkt ihm Vertrauen und gibt ihm viele Spielanteile.
Auch innerhalb der Mannschaft stimmt aus seiner Sicht das Gesamtbild. Schmitz beschreibt das Team als eingespielt, die Stimmung sei gut. Zudem schätzt er die Entwicklung des Vereins. Beim LHC laufe seit etwa drei Jahren ein Prozess der Professionalisierung.
Sportlicher Leiter lobt Rolle im Team
Sportlicher Leiter Gordon Roth sieht in der Verlängerung einen wichtigen Schritt. Im Innenblock bildet Schmitz gemeinsam mit Kastriot Jupa eine feste Paarung. Roth betont vor allem die Defensivstärke des Kreisläufers und dessen Bedeutung für das Spiel des LHC.
„Marc lebt Abwehr. Er liebt sie – und er kann sie“, sagt Gordon Roth.
Nach Einschätzung des sportlichen Leiters muss sich der Verein auf dieser Position nicht verstärken. Roth verweist zudem auf den persönlichen Aufwand des Spielers: Schmitz pendelt aus Berlin dreimal pro Woche zum Training und zu den Spielen nach Cottbus.
Dass er trotzdem verlängert hat, wertet der LHC auch als Zeichen für den Zusammenhalt in der Mannschaft.
Foto: LHC Cottbus
Foto: LHC Cottbus
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