BTU-Forschung international gefragt
BTU eröffnet internationalen Technologie-Showroom für Kreislaufwirtschaft in Georgien
Cottbus/Senftenberg – Die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg bringt Forschung aus der Lausitz in die Praxis: Nahe Tiflis in Georgien haben die BTU und das inter 3 Institut Anfang Mai 2026 einen Demonstrations-Showroom für Technologien zur Behandlung landwirtschaftlicher Reststoffe eröffnet.
Das Projekt trägt den Namen Waste2Wealth. Es soll nachhaltige Technologien für Landwirtschaft, Energieerzeugung und Kreislaufwirtschaft im Südkaukasus praxisnah veranschaulichen. Damit wird zugleich der internationale Transfer von Forschung und Innovationen aus Brandenburg gestärkt.
Modulares Konzept für Reststoffe aus der LandwirtschaftNach Angaben der BTU zeigt das gemeinsam mit inter 3 entwickelte modulare Demonstrationskonzept, wie landwirtschaftliche Abfälle zu nutzbaren Ressourcen werden können. Im Mittelpunkt stehen Verfahren der nachhaltigen Reststoffverwertung und der Kreislaufwirtschaft.
Zum Projekt gehört auch eine digitale Plattform. Sie ermöglicht georgischen Partnerorganisationen einen dauerhaften Zugang zum Know-how der beteiligten Einrichtungen. Genutzt werden dafür unter anderem Kurzfilme, 360-Grad-Fotos und interaktive Quizze.
Betreuung vor Ort durch FarmervereinigungLangfristig betreut die georgische Farmervereinigung GFA den Standort vor Ort. Die Organisation gilt laut BTU als größte Non-Profit-Vereinigung im landwirtschaftlichen Sektor Georgiens. Sie soll regelmäßige Besichtigungen für nationale Akteure organisieren.
„Mit Waste2Wealth verbinden wir anwendungsorientierte Forschung, internationalen Wissenstransfer und konkrete Technologielösungen für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft“, sagt Prof. Dr. Christian Abendroth, Leiter des Fachgebiets Kreislaufwirtschaft an der BTU.
„Der Showroom in Georgien macht sichtbar, wie innovative Verfahren zur Verwertung von Reststoffen aus der Landwirtschaft regionale Wertschöpfung stärken, Emissionen reduzieren und neue Perspektiven für eine ressourceneffiziente Landwirtschaft eröffnen können.“
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