Cottbuser Plüschtier-Aktion in Potsdam
Zeichen für Kinderschutz vor dem Landtag
Potsdam stand am Dienstag, 22.04. vor dem Landtag Brandenburg im Zeichen des Kinderschutzes. Auf dem Alten Markt wurden im Rahmen der Kunstaktion „TeddyBotschaft“ tausende gespendete Kuscheltiere aus ganz Deutschland aufgestellt. Die Installation sollte auf Kindeswohlgefährdung, Missbrauch, Armut und Vernachlässigung aufmerksam machen.
Nach Angaben des Initiators symbolisierte jedes Kuscheltier eine Kinderseele und sollte daran erinnern, dass hinter jeder Statistik ein persönliches Schicksal steht. Ziel der Aktion war es, Kindern und Erwachsenen eine Stimme zu geben, die Gewalt, Armut oder Vernachlässigung erlebt haben.
Gespräche mit Abgeordneten und LandesregierungVor Ort kamen zahlreiche Abgeordnete aller demokratischen Fraktionen sowie mehrere Mitglieder der Landesregierung mit dem Initiator ins Gespräch. Auch Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke besuchte die Installation.
Brandenburgs Bildungsminister Gordon Hoffmann sagte zur Aktion:
„Ich finde, das ist eine ganz, ganz tolle Aktion, weil sie unsere Aufmerksamkeit auf wirklich wichtige Themen legt. Kinderschutz ist unfassbar wichtig. Jeder einzelne Vorfall, wo das Kindeswohl gefährdet ist, ist einer zu viel.“
Ursprünglich war vorgesehen, dass Abgeordnete einige Kuscheltiere symbolisch mit in den Plenarsaal nehmen. Das wurde nicht umgesetzt. Nach Darstellung des Initiators blieb der Tag dennoch erfolgreich, weil viele politische Vertreter vor das Parlament kamen und das Gespräch suchten.
Aus einem Aufruf wurde eine größere InstallationDie Initiative begann mit einem Aufruf, Kuscheltiere, Botschaften und Bilder zum Thema Kindheit zu sammeln. Daraus entstand zunächst eine Ausstellung im Berliner Regierungsviertel und später die Installation vor dem Landtag in Potsdam.
Die Kuscheltiere sollten dabei mehrere Botschaften sichtbar machen:
- Gesellschaft trägt Verantwortung füreinander
- Bei Kindeswohlgefährdung und Missbrauch darf niemand wegsehen
- Hinter jeder Zahl steht ein Kind
Die Aktion soll nach Angaben des Initiators auch künftig an weiteren Orten sichtbar werden und Gespräche über Kinderschutz, Verantwortung und Menschlichkeit anstoßen.
Foto: Viktoria Yarmolyuk
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