Sparzwang an Lübbener Kitas
Stadt ordnet Betreuung neu und reagiert auf sinkende Zahlen.
In Lübben wird die Kitalandschaft neu geordnet. Die Stadt teilte mit, dass mehrere Einrichtungen an veränderte Rahmenbedingungen angepasst werden. Betroffen sind die städtischen Kitas Am Roten Nil, Unter den Linden und Waldhaus sowie die AWO-Kita Sonnenkinder.
Nach Angaben der Stadt sind die Gründe sinkende Kinderzahlen, steigende Betriebs- und Unterhaltungskosten sowie die Fortschreibung der Bedarfsplanung für die Kindertagesbetreuung des Landkreises Dahme-Spreewald im Jahr 2025. Diese habe die Entwicklung der Kinderzahlen nicht vollständig berücksichtigt. Mehrere Einrichtungen seien bereits heute nicht mehr ausgelastet. Zugleich bestehe in einzelnen Gebäuden erheblicher Sanierungsbedarf.
Diese Änderungen sind geplant
Geplant ist die Zusammenlegung der Kitas Am Roten Nil und Unter den Linden am Standort Am Roten Nil. Dort stehen laut Stadt größere räumliche Kapazitäten zur Verfügung. Beide Einrichtungen arbeiten bereits eng zusammen.
Die Vorschulkinder werden auf den Bildungscampus verlagert. Bis zum Ende des aktuellen Schuljahres sollen sie im Modulbau der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule betreut werden. Nach Darstellung der Stadt soll das den Übergang in die Schule erleichtern und zugleich Platz in den Kitas schaffen.
Die Kita Waldhaus zieht in das Gebäude der bisherigen Kita Unter den Linden um. Dort seien die räumlichen Voraussetzungen vorhanden, um das pädagogische Konzept und die bestehenden Gruppen möglichst unverändert fortzuführen.
Die AWO-Kita Sonnenkinder wird nach Treppendorf in das bisherige Gebäude der Kita Waldhaus verlegt. Die Stadt begründet das damit, dass dieser Standort die Anforderungen an eine Integrationseinrichtung am besten erfülle.
Stadt verweist auf Betreuung und Finanzen
Nach Angaben der Stadt sollen mit den Änderungen Ressourcen gebündelt werden, damit verlässliche und langfristig tragfähige Betreuungsangebote erhalten bleiben. Im Mittelpunkt stünden stabile Bezugspersonen, möglichst geringe Umbrüche und eine hohe pädagogische Qualität.
"Die Anpassung der Kitalandschaft ist eine notwendige, aber verantwortungsvoll gestaltete Entscheidung. Sie dient dazu, auch in Zukunft eine verlässliche, qualitativ hochwertige und finanzierbare Kinderbetreuung in Lübben sicherzustellen - im Interesse der Kinder, Familien und Fachkräfte", erklärte Bürgermeister Jens Richter.
Die Stadt teilte außerdem mit, dass in den vergangenen Wochen zahlreiche Gespräche geführt wurden. In den vergangenen Tagen seien alle Beteiligten informiert worden.
Weitere Informationen und FAQ stellt die Stadt auf ihrer Internetseite bereit.
Foto: Bettina Möbes
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