L.o Redaktion | Landkreis Elbe-Elster
Regionalsiegel Elbe-Elster
Kreis betreut die Marke wieder selbst, 28 Betriebe bleiben dabei.
Im Landkreis Elbe-Elster übernimmt die Kreisverwaltung die Betreuung des Regionalsiegels Elbe-Elster wieder selbst. Für die Menschen in der Region und die 28 beteiligten Betriebe bedeutet das vor allem Kontinuität: Das Siegel bleibt als Kennzeichen für heimische Produkte und Angebote erhalten.
Nach Angaben des Landkreises kehrt die Verantwortung damit an ihren Ursprung zurück. Ziel ist es, Markenentwicklung und die Betreuung der Betriebe wieder enger zusammenzuführen. Die organisatorische Bündelung soll helfen, regionale Entwicklungsprozesse gezielter und effizienter zu steuern.
28 Betriebe nutzen das Siegel
Das Regionalsiegel steht im Landkreis Elbe-Elster für regionale Qualität, Handwerk und Vielfalt. 28 Betriebe gehören derzeit zur Gemeinschaft der Siegel-Nutzer. Sie machen mit ihren Produkten und Angeboten regionale Unternehmen sichtbar.
Vor zwei Jahren hatte der Tourismusverband die Betreuung übernommen, um die Vermarktung auszubauen und neue Impulse zu setzen. Nun geht diese Aufgabe wieder an den Landkreis zurück. Für die Betriebe selbst soll sich dadurch nichts ändern.
Landkreis sieht Siegel als Teil der Regionalstrategie
„Wir wollen Wirtschaftsförderung und Regionalprofil als Einheit denken. Das Siegel war von Anfang an ein stabiler Kern unserer Identität“, erklärt Landrat Marcel Schmidt. „Es steht heute wie kein anderes Symbol für Elbe-Elster und ist unverzichtbar für unsere Regionalstrategie. Wir wollen dieses Fundament nutzen, um neue Impulse zu entwickeln.“
Der Tourismusverband bleibt nach Angaben des Landkreises weiter eingebunden. Er soll das Siegel im touristischen Marketing einsetzen und die Marke auch über die Kreisgrenzen hinaus bekannt machen.
Zehnjähriges Jubiläum im Jahr 2027
Ein nächster wichtiger Termin steht bereits fest: 2027 wird das Regionalsiegel Elbe-Elster zehn Jahre alt. Zum Jubiläum soll die Entwicklung der Marke gemeinsam mit regionalen Unternehmen, Partnern und Bewohnern fortgeschrieben werden. Dabei geht es laut Landkreis nicht nur um den Erhalt des Bestehenden, sondern auch um mehr Sichtbarkeit und eine stärkere Gemeinschaft der Siegelträger.
Grafik: diepiktografen.de
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